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Benutzer:TZV/Reaktorunfall: Unterschied zwischen den Versionen

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Block&nbsp;4 war innerhalb des ersten Brennstoffzyklus und wurde zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Erstkern gefahren. Entgegen der ursprünglichen Fahrweise wurde begonnen den Brennstoff von RBMK-Anlagen voll auszufahren, sodass mit dem Erstkern ein möglichst hoher Abbrand erreicht werden sollte. In den 1661&nbsp;Technologischen Kanälen befanden sich ab dem erstmaligen Anfahren des Reaktors 1386&nbsp;Brennelemente und 234&nbsp;Zusatzabsorber. 41&nbsp;Kanäle waren ungeladen. Dass weniger Brennelemente geladen wurden und eine höhere Zahl an Zusatzabsorbern verwendet werden liegt daran, dass sich dadurch die Reaktivität während der physikalischen Experimente im Probebetrieb des Reaktors während der Kritikalität des Blocks keinen Einfluss auf den Betrieb hat. Tschernobyl-4 war allerdings der erste Block, der nicht mit voll geladenen Kern angefahren wurde und nach diesem Modell, allerdings wurde es auch später so in anderen RBMK-Anlagen wie bei der Inbetriebnahme von [[Kernkraftwerk Smolensk|Smolensk-3]] und [[Kernkraftwerk Ignalina|Ignalina-1]] angewandt.<ref>В.К. Давыдов (ГУП НИКИЭТ): ''РАСЧЕТЫ КРИТИЧЕСКИХ ЭКСПЕРИМЕНТОВ НА НАЧАЛЬНЫХ ЗАГРУЗКАХ РЕАКТОРОВ РБМК С ИСПОЛЬЗОВАНИЕМ ПРЕЦИЗИОННЫХ КОДОВ''. НИКИĖТ, 2006. ISBN 5726206339. Seite 151, 152. [http://library.mephi.ru/data/scientific-sessions/2006/t16/7-1-7.doc Abgerufen] am 02.01.2014. ([http://www.webcitation.org/6MKHDqVf2 Archivierte Version] bei [http://www.webcitation.org/ WebCite])</ref>
 
Block&nbsp;4 war innerhalb des ersten Brennstoffzyklus und wurde zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Erstkern gefahren. Entgegen der ursprünglichen Fahrweise wurde begonnen den Brennstoff von RBMK-Anlagen voll auszufahren, sodass mit dem Erstkern ein möglichst hoher Abbrand erreicht werden sollte. In den 1661&nbsp;Technologischen Kanälen befanden sich ab dem erstmaligen Anfahren des Reaktors 1386&nbsp;Brennelemente und 234&nbsp;Zusatzabsorber. 41&nbsp;Kanäle waren ungeladen. Dass weniger Brennelemente geladen wurden und eine höhere Zahl an Zusatzabsorbern verwendet werden liegt daran, dass sich dadurch die Reaktivität während der physikalischen Experimente im Probebetrieb des Reaktors während der Kritikalität des Blocks keinen Einfluss auf den Betrieb hat. Tschernobyl-4 war allerdings der erste Block, der nicht mit voll geladenen Kern angefahren wurde und nach diesem Modell, allerdings wurde es auch später so in anderen RBMK-Anlagen wie bei der Inbetriebnahme von [[Kernkraftwerk Smolensk|Smolensk-3]] und [[Kernkraftwerk Ignalina|Ignalina-1]] angewandt.<ref>В.К. Давыдов (ГУП НИКИЭТ): ''РАСЧЕТЫ КРИТИЧЕСКИХ ЭКСПЕРИМЕНТОВ НА НАЧАЛЬНЫХ ЗАГРУЗКАХ РЕАКТОРОВ РБМК С ИСПОЛЬЗОВАНИЕМ ПРЕЦИЗИОННЫХ КОДОВ''. НИКИĖТ, 2006. ISBN 5726206339. Seite 151, 152. [http://library.mephi.ru/data/scientific-sessions/2006/t16/7-1-7.doc Abgerufen] am 02.01.2014. ([http://www.webcitation.org/6MKHDqVf2 Archivierte Version] bei [http://www.webcitation.org/ WebCite])</ref>
  
61-33
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Bis zum 26.&nbsp;April 1986 war der Kern größtenteils ausgefahren, die Absorberelemente bis auf ein Element durch Brennelemente gesetzt und de Kanal&nbsp;61-33 blieb entladen.
  
 
=== Reaktorbetrieb ===
 
=== Reaktorbetrieb ===

Version vom 3. Mai 2014, 18:21 Uhr

Der Reaktorunfall von Tschernobyl (russisch Черно́быльская авария, transkripiert Tschernobylskaya Awarija, deutsch daher eigentlich Tschernobyler Unfall) ereignete sich am 26. April 1986 im vierten Block des Kernkraftwerks Tschernobl in der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken, kurz Sowjetunion. Der Reaktorunfall gilt bis heute als der schwerste in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie und als schlimmste Umweltkatastrophe weltweit. Verursacht wurde der Unfall durch unsachgemäßen Betrieb des Reaktors, sowie der Konstruktion selbst, was zu einer unkontrollierten Reihenfolge von Ereignissen führte und letztlich zur Explosion und vollständigen Zerstörung des Reaktors, bei dem große Mengen an radioaktiven Partikeln freigesetzt wurden und sich besonders regional, aber auch partiell auf der Nordhalbkugel ausbreiteten. Die eigentliche Beseitigung des Reaktorunfall dauerte bis zum 10. Mai 1986 an und war mit der Unterbindung weiterer Wärmefreisetzung durch den geschmolzenen Reaktorkern und dem brennenden Graphit aus dem Reaktor physikalisch gesehen beendet. Langfristige Maßnahmen wurden durch die anschließende Liquidation von Tschernobyl und dem Bau des Objekts „Ukrytije“ (im Volksmund als „Sarkophag“ bezeichnet) eingeleitet. Anschließend wurde eine Sperrzone um die Anlage eingerichtet, die sich primär nach der radiologischen Situation richtete.

Vorerläuterungen

Das Kernkraftwerk

Block 4 und Besonderheiten

Block 4 war ausgestattet mit einem Reaktor des Typs RBMK-1000. Charakteristisch für diese Siedewassereaktoren in Kanalbauweise ist die charakteristische Reaktorabdeckung, die im russischen Sprachgebrauch als Pjatak (russ. Пятак) bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um die russische Bezeichnung für die 5-Kopeken-Münze.


Im Gegensatz zu anderen RBMK-1000 der zweiten Generation besaß der Block einige Modifikationen, die sich so nicht wiederfinden lassen.

Das Betriebs- und Steuersystem der Blocks besteht wie bei allen RBMK-1000 aus 211 Steuer- und Trimmstäbe, analog zu 1661 technologischen Kanälen und 12 Neutronendetektoren. Die Steuerstäbe sind allerdings anders konfiguriert...

Steuerelement Tschernobyl 3
(Standard)
Tschernobyl 4
     AZ - Notabschaltstäbe 24 24
     PK-AZ - Kompensations- und Notabschaltstäbe 24 24
     AR - Automatische Steuerstäbe 12 12
     USP - Gekürzte Trimmstäbe 32 24
     RR - Manuelle Steuerstäbe 119 127
     TK - Technologische Kanäle 1661 1661
     DKE - Neutronendetektoren 12 12
Kartogramm RBMK Reaktor ChNPP-3.svg RBMK Reactor ChNPP-4.svg

Versuchsprogramm

Chronologische Geschichte

Status von Block-4

Block 4 war innerhalb des ersten Brennstoffzyklus und wurde zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Erstkern gefahren. Entgegen der ursprünglichen Fahrweise wurde begonnen den Brennstoff von RBMK-Anlagen voll auszufahren, sodass mit dem Erstkern ein möglichst hoher Abbrand erreicht werden sollte. In den 1661 Technologischen Kanälen befanden sich ab dem erstmaligen Anfahren des Reaktors 1386 Brennelemente und 234 Zusatzabsorber. 41 Kanäle waren ungeladen. Dass weniger Brennelemente geladen wurden und eine höhere Zahl an Zusatzabsorbern verwendet werden liegt daran, dass sich dadurch die Reaktivität während der physikalischen Experimente im Probebetrieb des Reaktors während der Kritikalität des Blocks keinen Einfluss auf den Betrieb hat. Tschernobyl-4 war allerdings der erste Block, der nicht mit voll geladenen Kern angefahren wurde und nach diesem Modell, allerdings wurde es auch später so in anderen RBMK-Anlagen wie bei der Inbetriebnahme von Smolensk-3 und Ignalina-1 angewandt.[1]

Bis zum 26. April 1986 war der Kern größtenteils ausgefahren, die Absorberelemente bis auf ein Element durch Brennelemente gesetzt und de Kanal 61-33 blieb entladen.

Reaktorbetrieb

Aufgrund der genauen Nachverfolgbarkeit wird der Reaktorbetrieb ab dem 24. April um 15:20 Uhr rekonstruiert auf Basis des eindeutigen dokumentierten Ablaufes, sowie der Operatorenjournale 20 PU, 21 PU, 33 PU, 34 PU, 36 PU und 1223. Das Format umfasst Datum; HH:MM:SS Uhr. Faktische Aufzeichnungen, sowohl aus der allgemeinen Literatur als auch aus dem internen Bericht zum Betrieb durch interne Ermittlungen seitens NIKIET, sind in normaler schwarzer Schrift gehalten, Aufzeichnungen aus den Operatorenjournalen in grün und Aufzeichnungen aus dem DREG-Prgramm in blau.

  • 24. April; 15:20:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 3100 MW.[2]
  • 24. April; 21:45:00 Uhr: Aufgrund eines Austausch einer Schnellverbindung im Schaltschrank SAS M kommt es in der operativen Blockschaltwarte (kurz BSchU-O, russ. БЩУ-О, voll Блочный щит управления оперативный, Transkription Blotschnij Schit Uprawlenija) zu einer unerwarteten Änderung der Synchronanzeige für die Steuerstabgruppen LAR, AR-1 und AR-2. Der Defekt wurde notiert.[2]
  • 24. April; 22:30:00 Uhr: Lokale Schnellabschaltung (kurz LAZ, russ. ЛАЗ, voll Локальная аварийная защита, Transkription Lokalnaja awarijnaja saschita) in Reaktorzone 11 aus belanglosem Grund, weshalb diese durch Betätigung von LAZ-USO (USO: russ. УСО - Усилитель сигналов отклонения, Transkription Usiliteli signalow otklonenija → dt. Vorrangiges Abbruchsignal) blockiert wird. Die thermische Reaktorleistung lag zu diesem Zeitpunkt bei 3200 MW.[2]
  • 24. April; 23:45:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 3100 MW. Die elektrische Blockleistung liegt bei 930 MW.[2]
  • 25. April; 01:04:00 Uhr: Notiz im Operatorenjournal 20 PU über den Beginn der Absenkung der thermischen Reaktorleistung.[2]
  • 25. April; 01:05:00 Uhr: Notiz im Operatorenjournal 1223 über die stufenweise thermische Leistungsabsenkung um jeweils 150 MW.[2]
  • 25. April; 01:06:00 Uhr: Beginn der thermischen Leistungsabsenkung, die Operative Reaktivitätsreserve beträgt 31 manuellen Steuerstäben.[2]
  • 25. April; 01:40:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 2760 MW.[2]
  • 25. April; 01:50:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 2500 MW.[2]
  • 25. April; 02:00:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 2350 MW.[2]
  • 25. April; 02:10:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 2240 MW.[2]
  • 25. April; 02:20:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 2200 MW.[2]
  • 25. April; 03:00:00 Uhr: Fortfahren der Leistungsabsenkung des Reaktors. Auf Anweisung des Schichtleiters von Block 4 (russ. НСБ-4, voll Начальник смены четвертого блока, Transkription Natschalnik smeni tschetwertogo bloka evtl. Трегуб Ю. Ю) wurden die Signale MPA-1, MPA-2 und MPA-3 dem System zugeschalten, allerdings nicht alle initiiert, sondern lediglich einer der Signale initiiert um den Systemdruck zu reduzieren für die weitere Leistungsabsenkung des Blocks.[2]
  • 25. April; 03:10:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1800 MW.[2]
  • 25. April; 03:45:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1600 MW. Es wird begonnen das Helium-Stickstoff-Gemich, dass im Reaktor zwischen dem Graphit zirkuliert, durch reinen Stickstoff zu ersetzen.[2]
  • 25. April; 04:30:00 Uhr: Auf Anweisung des Schichtleiters von Block 4 wird mit der Entladung des Turbogenerator 7 begonnen.[2]
  • 25. April; 07:10:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1500 MW. Die operative Reaktivitätsreserve liegt bei 13,2 manuellen Steuerstäben.[2]
  • 25. April; 07:20:00 Uhr: Auf Anweisung des Schichtleiters von Block 4 wurde AZ-1 blockiert durch Überbrückung um eine Reduzierung des Wasserstandes in den Dampfabscheidern bei AZ-5 zu verhindern.[2]
  • 25. April; 07:35:00 Uhr: Die Blockierung von zwei AR-2-Steuerstabkanälen schlägt fehlt. Ein Defekt an den beiden Steuerstäben wurde notiert.[2]
  • 25. April; 08:00:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1520 MW.[2]
  • 25. April; 10:10:00 Uhr: Auf Anfrage vom leitenden Blockbetriebsingenieur (kurz SIUB, russ. СИУБ, voll Старший инженер управления блоком, Transkription Starschij inschener uprawlenija blokom) wurde der Öldruck in den oberen Lagern der Hauptumwälzpumpen 13 und 24 ohne genaue Begründung erhöht.[2]
  • 25. April; 13:05:00 Uhr: Abschaltung des Turbogenerators 7. Die elektrtische Leistung des Turbogenerators 8 lag bei 450 MW.[2]
  • 25. April; 14:00:00 Uhr: Isolation des Noteinspeisesystems SAOR vom Reaktorsystems.[2]
  • 25. April; 15:10:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1500 MW.[2]
  • 25. April; 15:20:00 Uhr: Die Operative Reaktivitätsreserve beträgt 16,8 manuelle Steuerstäbe.[2]
  • 25. April; 16:30:00 Uhr: Notiz im Operatorenjournal 34 PU über die Erhöhung der thermischen Reaktorleistung auf 1600 MW.[2]
  • 25. April; 16:50:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1600 MW.[2]
  • 25. April; 23:10:00 Uhr: Notiz im Operatorenjournal 34 PU über den Beginn der Absenkung der thermischen Reaktorleistung.[2]
  • 25. April; 23:30:00 Uhr: Der Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 1240 MW.[2]
  • 25. April; 24:00:00 Uhr: Die Reaktor fährt mit einer thermischen Leistung von 760 MW. Dazu wird folgende Notiz im Operatorenjournal 21 PU hinterlassen: Achtung Schichtleiter der Wärmemesstechnik und Automatisierung: Am 27. April 1986 wird ein Test des Auslegungsunfalls in Block 4 vorgenommen. Dazu unbedingt alle erkannten Defekte umschreiben um die Aufmerksamkeit des Wartungspersonals zu bekommen.[2]
  • 26. April; 00:05:00 Uhr: Unterbrechung der weiteren Leistungsabsenkung des Reaktors.[2]
  • 26. April; 00:28:00 Uhr: Umschaltung von der lokalen automatischen Leistungsregelung auf die globale automatische Leistungsregelung, allerdings nur auf die Gruppe AR-1 - Eigentlich ungültige Maßnahme - und Gruppe AR-2 abgeschaltet wurde, woraufhin die Leistung des Reaktors rapide und instabil zunahm und deshalb AZSR (russ. АЗСР - аварийная защита по скорости в рабочем диапазоне мощности реактора, Transkription Awarinaja zaschita po skorosti w rabotschem diapazone moschnosti reaktora → dt. Schnelle Notabschaltung im Betriebsleistungsbereich des Reaktors) ausgelöst wurde. Dadurch wurde AR-1 erneut zugeschaltet und zusätzlich AR-2 wieder aktiviert, woraufhin die unzulässige Instabilität des Reaktors unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Reaktorleistung steig durch die Umschaltung zunächst sprunghaft auf 1200 MW an und fiel danach stark ab.[2]
  • 26. April; 01:22:00 Uhr: Impuls zur Aktivierung des MPA-Signals gegeben.
  • 26. April; 01:23:04 Uhr: Signal K08L053: Absperrventile geschlossen - Beginn des Versuchs.
  • 26. April; 01:23:11 Uhr: Signal K07L203: Steuerstabgruppe AR setzt sich in Bewegung aufgrund einer Fehlfunktion.
  • 26. April; 01:23:23 Uhr: Signal K10L064: Druckabfall aufgrund von Wassereinspeisung im Niederdruckkondensator 1.
  • 26. April; 01:23:40 Uhr: Folge von 7 Signalen:
    • Signal K06L015: AZ-5 wurde betätigt. Steuerstäbe setzen sich in Bewegung.
    • Signal K06L042: Notabschaltsystem ist nicht verfügbar.
    • Signal K06L040: AR-2 Messsystem ist fehlerhaft.
    • Signal K06L151: Automat P2-1332 im Reaktorkonfinment löst AZ-5 aus.
    • Signal K06L146: Automat P1-1332 im Reaktorkonfinment löst AZ-5 aus.
    • Signal K07L202: AR-2 bleibt stehen aufgrund Fehlfunktion - Deaktivierung durch AZ-5.
    • Signal K06L045: Lastabwurf der Turbosätze aufgrund AZ-5.
  • 26. April; 01:23:43 Uhr: Folge von 16 Signalen:
    • Signal K06L045: Lastabwurf der Turbosätze aufgrund AZ-5.

Erstmaßnahmen

Unterbindung der Wärme- und Partikelfreisetzung

Abschließende Maßnahmen

Unfallursachen

Logische Zusammenfassung

Anmerkung: Die logische Zusammenfassung entspricht keiner offiziellen Version sondern bildet eine zweite, unabhängige Bewertung der einzelnen Ereignisse und deren Folgen und Wirkung auf den Unfall.

Fehlentscheidungen des Personals

Kritik seitens Djatlow

Konstruktion des Reaktors

Explosion durch Erdbeben

Esoterische Behauptungen

Ja, will ich wirklich behandeln, auch wenn es Unsinn ist, will diese Theorien aber auch abspeisen. http://astromoscow.ru/node/500

Verantwortung und Haftung

Folgen des Unfalls

Politisch

Wirtschaftlich

Gesellschaftlich

Technisch

Personal und Personen mit Kurzlebensläufen

Einzelnachweise

  1. В.К. Давыдов (ГУП НИКИЭТ): РАСЧЕТЫ КРИТИЧЕСКИХ ЭКСПЕРИМЕНТОВ НА НАЧАЛЬНЫХ ЗАГРУЗКАХ РЕАКТОРОВ РБМК С ИСПОЛЬЗОВАНИЕМ ПРЕЦИЗИОННЫХ КОДОВ. НИКИĖТ, 2006. ISBN 5726206339. Seite 151, 152. Abgerufen am 02.01.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af М. А. Абрамов (ГУП НИКИЭТ): Канальный ядерный энергетический реактор РБМК. НИКИĖТ, 2006. ISBN 5987060184.

Weblinks

Siehe auch

Terra globe icon light.png 51° 23′ 22″ N, 51° 23′ 22″ OTerra globe icon light.png 51° 23′ 22″ N, 51° 23′ 22″ O