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Benutzer:TZV/Wyhl

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TZV/Wyhl
Standort
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Ort Wyhl am Kaiserstuhl
Koordinaten 48° 11′ 14″ N, 7° 38′ 5″ OTerra globe icon light.png 48° 11′ 14″ N, 7° 38′ 5″ O
Reaktordaten
Eigentümer Kernkraftwerk Süd GmbH
Betreiber Kernkraftwerk Süd GmbH
Pläne gestoppt 1 (1375 MW)
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Die Quellen für diese Angaben sind in der Zusatzinformation einsehbar.

Das Kernkraftwerk Wyhl (kurz KWS, ursprünglich Kernkraftwerk Breisach, kurz KBR[1]) sollte nahe Wyhl am Kaiserstuhl im deutschen Bundesland Baden-Württemberg entstehen. Die Pläne für die Errichtung der Anlage wurden allerdings später auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Projekt selber ist bis heute nicht förmlich aufgehoben.

Geschichte

Bereits 1965 begannen das Badenwerk und die Energieversorgung Schwaben (kurz EVS) erste Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Breisach über den Ankauf eines potentiellen Geländes nahe der Stadt Breisach. Als Ergebnis trat die Stadt ein Waldgebiet, 5 Kilometer entfernt, am Rhein ab, mit dem Wissen, dass man das Gelände für den Bau eines Kraftwerkes, vornehmlich eines Kernkraftwerks, vorhalten wolle. Der Standort hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt keine Priorität. Im Jahr 1970 kaufte das Badenwerk und die EVS das Gelände für den Preis von 1 DM/m2.[2] Insgesamt erworben das Badenwerk und die EVS 73 Hektar Land zwischen Rheinkilometer 231,5 und 233, direkt am Fuß des Soldatenkopf.[3] Vorgesehen waren für den Standort zunächst vier Blöcke mit einer Leistung von jeweils 650 MW.[2] Bis zu diesem Zeitpunkt gab es allerdings noch keine öffentliche Bekanntgabe zu dem Projekt, die erst im Laufe des Jahres 1970 in die Bevölkerung durchsickerte, nachdem ein meteorologischer Messmast am Standort aufgestellt wurde und Beschäftigte auf Nachfrage erwiderten, dass hier ein Kernkraftwerk entstehen würde. Darauf gab es erste Reaktionen der Anwohner in einen Telegramm an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger, die Bedenken gegen das Kernkraftwerk äußerten im Bezug auf den Weinanbau,[4] sowie die hohen Wärmelasten für den Rhein. Der Badische Weinbauverband, sowie diverse Ärzte, Apotheker, Physiker und Bürgermeister forderten unter anderem ein unabhängiges klimatologisches Gutachten und bis dahin das Aussetzen des Genehmigungsverfahrens der Anlage. Gegen die Anlage richtete sich jedoch zunächst niemand aktiv, im Gegenteil begann man sich mit den Problemstellungen der Kernenergie und des Kernkraftwerks zu beschäftigen, sowie Lösungsansätze zu finden, was auch an einer sehr sachlichen Berichterstattung über die Anlage zu beginn zu sehen war.[5]

Anfang 1971 kündigte Hans-Otto Schwarz, Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, der Öffentlichkeit offiziell an, dass man den Bau eines Kernkraftwerks nahe Breisach vorbereite. Ähnlich wie Philippsburg sollte die Anlage aus bis zu vier Blöcken bestehen.[6] Bis Sommer 1971 kam das Kernkraftwerk Breisach in die direkte öffentliche Diskussion, als auch in die Diskussion bei den Behörden. So suchte der Landrat von Freiburg, Emil Schill, Informationen zu der thermischen Belastung des Rheins durch die Anlage, sowie zu Sicherheitsfragen der Anlage. Insbesondere durch die thermische Belastung durch ein potentielles Kernkraftwerk in Breisach, das in der Zwischenzeit mit dem potentiellen Maximalausbau von sechs Blöcken und 5000 MW im Gespräch war, zusammen mit dem flussaufwärts gelegenen französischen Kernkraftwerk Fessenheim. Um den Wärmelastplan des Rheins einzuhalten wurden für beide Blöcke jeweils zwei Naturzug-Nasskühltürme vorgesehen, weshalb für die Schwaden- und Nebelbildung ein klimatologisches Gutachten bestellt, dass vom Meteorologischen Institut der Universität Karlsruhe ausgearbeitet wurde.[3] Dieses Gutachten wurde vom Badischen Weinbauverband gefordert. Zwischen dem 4. und 9. November 1971 gab es seitens des Deutschen Atomforums eine Vortrags- und Ausstellungsveranstaltung in der Breisgauhalle in Breisach statt, in der über die Kernenergie aufgeklärt wurde.[5] Die Beantragung eines Standortvorbescheids erfolgte am 8. Dezember 1971, weshalb man erwartete bis Mai 1973 einen Auftrag für einen 1300 MW starken Leichtwasserreaktor zu erteilen. Im Sommer 1974 sollte der Bau der Anlage beginnen und 1979 die Inbetriebnahme stattfinden.[1]

Bis Anfang 1972 formierten sich immer mehr Gruppen gegen das Kernkraftwerk Breisach, darunter die „Oberrheinische Aktionsgemeinschaft gegen die Atomkraftwerke Breisach und Fessenheim“, der „Bad Krozinger Kreis“, die „Aktion Umweltschutz Freiburg“, sowie die „Hochschulgruppe für Umweltschutz der Fachschaft Chemie der Universität Freiburg“. Diese Entwicklung führte dazu, dass der gesamte Umgangston um das Projekt emotionalisiert, sowie verschärft wurde. Insbesondere die Bürgermeister und Genossenschaften aus den umliegenden Gemeinden machten zu diesen Zeitpunkt mehr mobil und organisierten Diskussionen zu dem Thema. Auf Anfragen dieser Gemeinschaften konnte das Wirtschaftsministerium allerdings zumeist nicht reagieren, da es keine Antworten auf die Fragen gab aufgrund der geringen Weite der Planungen für das Kernkraftwerk Breisach. Durch diese Unsicherheiten konnte auch das in Österreich tätige „Ärzte-Memorandum betreffend die Errichtung von kernspaltungs-Kraftwerken“ seine emotionalisierten Botschaften in der Region um Breisach verbreiten. Darin enthalten insbesondere die Belastung der Bevölkerung durch Radioaktivität aus dem Kernkraftwerk, während sie den Vergleich mit der natürlichen Radioaktivität bewusst weggelassen hat und damit die Anwohner täuschte.[5] Im Juni 1972 forderte das Badenwerk und die EVS Angebote für einen Reaktor für das Kernkraftwerk Breisach bei verschiedenen Lieferanten ein.[7]

Im Jahr 1972 startete die Einspruchsfrist gegen das Projekt. Ursprünglich war das Ende am 5. August 1972, allerdings fiel dieser Termin direkt in die Ferienzeit, weshalb nach Einsprüchen von Behörden und Umweltschutzorganisationen die Einspruchsfrist bis zum 2. September 1972 seitens des Wirtschaftsministeriums von Baden-Württemberg verlängert wurde. Am 31. Oktober 1972 wurde die Erörterung in Breisach festgesetzt.[8] Am 16. September 1972 gab es einen Demonstrationszug seitens der Winzer in der Umgebung mit knapp 500 Traktoren nach Breisach gegen das Kernkraftwerk.[5] In Freiburg wurden im Rahmen dessen Unterschriften für Sammeleinsprüche verbreitet.[8] Bis zum Ende der Einspruchsfrist gab es insgesamt 65.548 Einsprüche gegen den Bau des Kernkraftwerks Breisach,[9] wovon die meisten von den Sammeleinsprüchen seitens der „Aktionsgemeinschaft gegen Umweltgefährdung durch Atomkraftwerke“ aus Freiburg und des „Oberrheinischen Komitees gegen Umweltgefährdung durch Kernkraftwerke e.V.“ kamen. Wenige tausend Unterschriften kamen aus den umliegenden Gemeinden und einige hundert Einsprüche mit individuellen Gründen.[5] Am 20. September 1972 gab die Reaktorsicherheitskommission ihre Empfehlung für die Erteilung des Standortvorbescheids für das Kernkraftwerk Breisach.[10] Am 26. September 1972 fand die 11. Ministerratssitzung der baden-württembergischen Landesregierung statt, in der unter anderem der Ministerpräsident Hans Filbinger empfahl, aufgrund der negativen Wirkung von 160 Meter hohen Kühltürmen, dem Badenwerk eine Standortänderung nahezulegen.[5]

Am 31. Oktober 1972 fand in Breisach der Erörterungstermin mit der Öffentlichkeit statt. Den Termin leitete der Wirtschaftsminister Baden-Württembergs, Rudolf Eberle.[9] Aus SIcht der Gegner war dies ein großer Fehler, da man vermutete nicht fachlich auf die Fragen der Bevölkerung während der Einspruchsfrist einzugehen, sondern hob die Diskussion damit auf eine rein politische Ebene.[5] Dennoch konnten nach zehn Stunden insbesondere viele Umweltfragen geklärt werden. Fragen nach der nuklearen Strahlungs- und Sicherheitsprpoblematik kamen wenig zur Sprache. Seitens Eberle wurde zugesagt, dass die bisher unter Verschluss gehaltenen Gutachten zur meteorologischen und klimatologischen Auswirkungen des Kernkraftwerks Breisach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen.[9] Insgesamt war der Erörterungstermin jedoch sehr emotional von den 500 Personen geprägt worden, die anwesend waren und den Minister, sowie einen Vertreter des Badenwerks anschrien. Der Erörterungstermin wurde am Ende unter Protest beendet und die Vertreter mit Tomaten beworfen.[5] Rudolf Eberle kündigte dennoch einen weiteren Erörterungstermin an.[9] Dennoch wurde in der 16. Sitzung des Ministerrats der Landesregierung am 7. November 1972 der Erörterungstermin in Breisach als eine Lehre bezeichnet, da man zu spät die Bervölkerung informiert habe und Gutachten zu lange zurückgehalten habe. Daher war man sich zu diesem Zeitpunkt bereits einig, dass man einen neuen Standort benötige, abseits des Kaiserstuhls. In vorherigen Überlegungen war Wyhl bereits als Standort erörtert wurden, sah aber aufgrund der Entwicklungen dort als nicht hinnehmbarer Standort aus.[5]

Anfang 1973 erhielt das Badenwerk und die EVS die Angebote für den Block von den Reaktorlieferanten Kraftwerk Union, der BBC und von Westinghouse, die allesamt Angebote für Druckwasserreaktoren abgaben.. Mit der Erteilung der Absichtserklärung wurde im Frühjahr 1973 gerechnet,[7] was auch passierte zugunsten des Angebots der Kraftwerk Union, Erlangen.[11]

Verlagerung nach Wyhl 1973

Bereits Anfang 1973 begann das Badenwerk im 20 Kilometer nördlich von Breisach gelegenen Wyhl über neu gegründeten Kernkraftwerk Süd GmbH (kurz KWS) nach einem Waldgebiet am Rhein nahe der Gemeinde zu suchen, das für den Bau des Kernkraftwerks geeignet wäre. Um eine Wiederholung der Ereignisse aus Breisach in Wyhl zu verhindern, wurde begonnen alle Sachgutachten und kommunalpolitische Stellungnahmen bereits im Vorfeld einzuholen, unter Verschluss der Öffentlichkeit. Ebenfalls wurde der gemeindarat von Wyhl über das Projekt in zwei Veranstaltungen informiert. Die Anlage sollte aus einen 1300 MW Druckwasserreaktor bestehen, die zwei Jahre später um einen baugleichen zweiten Block erweitert werden sollte.[5] Am 18. Juli 1983 stimmte der Gemeindarat von Wyhl dem Projekt zu.[12][5] Kurze Zeit darauf deklärte auch die KWS, dass man erwäge in Wyhl zu errichten statt in Breisach, da das atomrechtliche Genehmigungsverfahren für den Bau des Kernkraftwerks in Breisach womöglich nicht rechtzeitig erfolgen würde. Dass das Gelände gleich zur Verfügung stand lag daran, dass die Bundesstelle für Fernmeldestatistik hier ursprünglich ein Projekt plante, jedoch aufgegeben hatte. Man rechnete mit dem Baubeginn des ersten Blocks noch 1974 und mit der Inbetriebnahme Mitte 1979.[12]

Am 23. Juli 1973 rief Wolfgang Zimmer, Bürgermeister der Gemeinde Wyhl, eine Bürgerversammlung ein und informierte die Einwohner über den Bau des Kernkraftwerks. Bereits kurz darauf regte sich Widerstand gegen das Projekt, insbesondere aus der Gemeinde Weisweil, da der Standort nur 5 Kilometer von dort entfernt war und auf deren Gemarkung liegen würde. Die Gegner kritisierten insbesondere, dass die Standortverlegung unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschah. Die Versammlung selber hatte eine besondere Organisation, da die knapp 1000 Besucher ausschließlich aus Wyhl kamen. Aus dem benachbarten Weisweil und aus Freiburg kamen Atomkraftgegner mit Plakaten und Traktoren, die aber durch den Ordnungsdienst nicht in die Halle gelassen wurden. Der Ordnungsdienst sorgte dafür, dass nur Wyhler, die das Problem direkt betrifft hinein kommen. Die Atomkraftgegner versuchten teilweise gewaltsam in die Halle zu kommen. Die Bürger der Gemeinde Wyhl solidarisierten sich in der Folge zunächst mit dem Kernkraftwerksprojekt. So konnte die Bürgerversammlung bis in die Morgenstunden des Folgetages mit sachlicher Atmosphäre abgeschlossen werden.[5] Am 10. Oktober 1973 stellte die KWS den Antrag auf Errichtungsgenehmigung nach dem Atomgesetz für den Bau von zwei baugleichen Reaktoren. Im November 1973 eröffnete die KWS in Wyhl ein Informationsbüro für das Kernkraftwerk.[13]

Am 15. Februar 1974 folgte eine öffentliche Sitzung im Kreistag des Landkreises Emmendingen, in der der Kreis über den Bau der Anlage informiert wurde.[13] Am 18. Mai 1974 informierte das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg über den Antrag der KWS für den Bau des Kernkraftwerks Wyhl, womit die Einspruchsfrist von vier Wochen gegen das Kernkraftwerk angelaufen war. Der Erörterungstermin nach Ablauf der Frist war am 9. Juli 1974 geplant.[14] Dieser fand termingerecht in der Festhalle der Gemeinde Wyhl statt und dauerte zwei Tage mit 450 Einwendern, die persönlich teilnahmen. Bis zum Ablauf der Frist wurden 330 Einzeleinsprüche eingereicht, sowie 89.000 Einsprüche aus Sammeleinsprüchen. Zusätzzulich wurden 6000 Einsprüche nachgereicht. Gestört wurde der Erörterungstermin durch die Ortsaufbaugruppe Emmendingen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW), die während des Termins politische Aktionen durchführte. Kurz vor dem Termin hatten überraschenderweise auch der katholische Erzbischof von Freiburg und der evangelische Landesbischof eigene Vorbehalte gegen das Kernkraftwerk öffentlich geäußert.[15] Im September gab die Reaktorsicherheitskommission im Bezug auf den Standort ihr Statement ab und gab den Standort als für den Bau eines Kernkraftwerks geeignet frei.[16] Am 5. November 1975 genehmigte die Landesregierung offiziell den Bau des Kernkraftwerks Wyhl. Da die erste Teilerrichtungsgenehmigung damit bevorstand, gab es direkt nach der Entscheidung Proteste des Basischen Weinbauverbands, des Badischen Landwirtschaftlichen hauptverbands und Umweltschutzgruppen in der Gemenda Sasbach. Dort sammelten sich 5000 Demonstranten gegen die Anlage.[5][17]

Baubeginn, Bauplatzbesetzungen und Baustopp 1975

Da der Wyhler Bürghermeister in der Folge das Verhältniss zwischen der Öffentlichkeit und des Kernkraftwerks als Vergiftet ansah, wurde darüber nachgedacht für den Verkaufs des Baugrundstück an die KWS einen Bürgerentscheid durchzuführen,[5] der für den Gemeinderat von Wyhl bindend sein sollte. Dieser wurde für den 12. Januar 1975 vorgesehen.[18] Unter großen Aufgebot von Presse und Medien[5] stimmten insgesamt 1605 Personen (92 %) der 1744 Wahlberechtigten mit 883 Stimmen (55 %) für den Verkauf des Lands an das Badenwerk und 692 Stimmen (43 %) dagegen. 30 Stimmen waren ungültig (2 %).[19] Dieser Fall war in der Bundesrepublik ohne Beispiel, weshalb das Ergebnis auf der einen Seite mit Jubel und Beifall begrüßt wurde, auf der anderen Seite mit Buh-Rufen und Pfiffen abgelehnt wurde. Die Atomkraftgegner akzeptierten im ersten Moment jedoch den Sieg für das Kernkraftwerk, sammelten sich allerdings erneut in der Nachbargemeinde Weisweil um eine Besetzung des Bauplatzes vorzubereiten.[5] Die KWS erwarb das 40 Hektar große Grundstrück für 2 Millionen DM.[20]

Grundplan des Kernkraftwerks Wyhl aus dem Jahr 1975

Am 22. Januar 1975 wurde die erste Teilerrichtungsgenehmigung für den ersten Block des Kernkraftwerks Wyhl erteilt.[19] Die Genehmigung wurde mit dem Sofortvollzug erteilt, womit die Arbeiten sofort beginnen konnten für den Bau des Reaktorgebäudes, des Hilfsanlagengebäudes, des Maschinenhauses und Schaltanlagengebäudes sowie Rohr- und Kabelkanäle.[5] Am 17. Februar 1975 wurde die Baustelle eröffnet,[20] mit einer Abzäunung versehen[5] und mit den Rodungsarbeiten im Waldstück des Standortes am 20. Februar 1975 begonnen. Dass nicht gleich fortgefahren werden konnte lag daran, dass am 18. Februar 1975 erstmals[20] 300 Aktivisten[5] die Arbeiten auf dem Gelände verhinderten und von der Polizei geräumt werden mussten.[20] Insgesamt waren 30 Polizisten im Einsatz, die die Aktivisten auf ihre Strafbestände und Klagen seitens der KWS hinwiesen, nachdem sie auf Fahrzeuge geklettert waren, sich vor Planierraupen gestellt haben und begonnen haben die Einzäunung wieder zu demontieren. Obwohl die Aktiviten zunächst das gelände räumten, kamen rund 150 zurück und bauten Zelte und Holzhütten am Standort auf, um ihn weiter zu besetzen. Seitens dem Ministerpräsidenten Hans Filbinger wurde die Besetzung nicht weiter geduldet und kündigte eine Räumung des Geländes an. Am 20. Februar 1975 wiederholte sich die Räumung des Geländes unter Anwendung von Wasserwerfern und auch einfacher körperlicher Gewalt. 54 Personen wurden festgenommen, darunter 12 Franzosen, ein Holländer, 33 Personen aus Freiburg, Tübingen und Karlsruhe. Aus dem Bereich des Kaiserstuhls, die mit dem Kernkraftwerk direkt betroffen wären, waren nur acht Personen. Einige der Personen waren als bekannte Angehörige linksextremistischer Gruppen identifiziert worden.[5]

Unter den Atomkraftgegnern im Kaiserstuhl wurde die Bauplatzbesetzung als unverhältnismäßig aufgenommen, die Aktion der Polizei aber mit Zorn, weshalb es in der Folge auch in den politischen Parteien zu Auseinandersetzungen über den Einsatz kam. Am 21. Februar 1975 kam es daher zu einer erneuten Versammlung von Atomkraftgegnern, jedoch an der NATO-Rampe neben dem Bauplatz. Dort wurde noch mal aufgerufen gewaltlos und passiven Widerstand zu leisten. Dennoch führte die gleiche Veranstaltung dazu, dass einige Aktivisten Drahtscheren dabei hatten und erneut begonnen den Zaun des Werkes zu beschädigen, woraufhin die Polizei, die nach wie vor zum Schutz auf dem Kraftwerksgelände war, erneut mit Wasserwerfern gegen die Aktivisten vorging.[5] Am 23. Februar 1975 wiederholte sich die Besetzung des Standortes.[20] Zunächst sammelten sich die Gegner in Wyhl, allerdings dieses mal mehrere zehntausende Menschen, die zunächst ruhig demonstrierten. Nachdem über ein Megafon dann der Befehl zum Angriff gegebn wurde, drangen knapp 2000 Aktivisten über verschiedene Seiten auf den Bauplatz des Kernkraftwerks und zerstörten dabei teile des Zauns Die Polizeit versuchte sich mit Gummiknüppeln zu verteidigen, wurden aber von den Aktivisten mit Steinen beworfen, weshalb es verletzte gab. Die Polizeit zog sich in der Folge zunächst vollständig zurück. Die Aktivisten errichteten um den Bauplatz aus Baumstännen, dem Stacheldraht des Zauns und einem umgeworfenen Auto Barrikaden. In der Folge wurde auf dem Kraftwerksgelände erneut Zelte aufgebaut. Seitens der Landesregierung wurde wegen des Widerstands die KWS am 24. Februar 1975 aufgefordert den Bau zunächst niederzulegen.[5] Die KWS entschied in der Folge bis zu einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshof zum Bau des Kernkraftwerks Wyhl, die Ende März 1975 erwartet wurde, den Baubeginn zu verschieben. Die Klage gegen den sofortigen Vollzug der Teilerrichtungsgenehmigung wurde von den Nachbargemeinden von Wyhl eingereicht. Sasbach, Weisweil, Forchheim und Endingen klagten beim Verwaltungsgericht in Freiburg. Angeschlossen haben sich der Klage sechs Winzer und Landwirte.[20] Am 27. Februar 1975 sprach sich in einer Sondersitzung des Landtags Ministerpräsident Hans Filbinger noch einmal das Kernkraftwerk Wyhl verteidigte und dabei den bis heute fest damit verbundenen Satz sagte: „Ohne das Kernkraftwerk Wyhl werden zum Ende des Jahrzehnts in Baden-Württemberg die ersten Lichter ausgehen“.[5]

Am 14. März 1975 kam es seitens der KWS zu einer Niederlage, nachdem das Verwaltungsgericht den Sofortvollzug der ersten Teilerrichtungs zum 21. März aufgehoben hat.[5][21] Das Gericht verfügte, dass die Baugenehmigung bis zu der Entscheidung aller Klagen außer Kraft gesetzt wird. Die KWS legte am 21. März noch direkt Beschwerde gegen die Aufhebung beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim ein.[21] Ebenfalls die Landesanwaltschaft des Landes Baden-Württemberg schloss sich der Beschwere der KWS an.[22] Trotz des Baustopps ging die Besetzung des geländes weiter, was sich zu einem erneuten Politikum im Landtag Baden-Württembergs entwicklelte. Gegen SPD und FDP lancierte die CDU ein neues Gutachten zur Kilmatologie, zur Entwicklungsplanung und zur Grundwassersituation. Persönlich bat der Ministerpräsident Hans Filbinger die Interessengemeinschaft KKW JA Wyhl, die sich für den Bau des Kernkraftwerks aussprach, für die Beendigung der Besetzung doch mit zu sorgen.[23] Seitens der KWS wurde im August 1975 ein Abkommen mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband und dem Badischen Weinbauverband geschlossen über die Erhebung von Daten der meteorologischen, klimatologischen und agrarmeteorologischen Zustände um den Kaiserstuhl. Außerdem reichte die KWS zusammen mit den tätigen Baufirmen auf der Baustelle gegen Einzelpersonen erste Sschadensersatzforderungen ein. Im Raum stand insbesondere die Inrechnungstellung von beschädigten Baumaschinen durch die Aktivisten.[24]

Am 8. Oktober 1975 fällte der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim sein Urteil, in dem die sofortige Verfügung der Baugenehmigung des Kernkraftwerks Wyhl wiederhergestellt wird, womit der Bau der Anlage hätte fortfahren können.[25] Dennoch ermahnte der Verwaltungsgerichtshof, dass elementare Fragen zur Reaktorsicherheit noch nicht geklärt seien. Es ging dabei insbesondere um die Wahrscheinblichkeit von Unfällen wie einer Kernschmelze, des Bersten des Reaktordruckbehälters und einer großen Leckage am Sicherheitsbehälter. Die Frage war ob diese Szenarien so unwahrscheinlich sind, dass die Anlage darauf nicht ausgelegt werden muss. Seitens der KWS fühlte man sich dennoch bestätigt, sodass man auch nicht aus schloss mit staatlicher Gewalt den Bau fortzustezen, wobei die Landesregierung von Baden-Württemberg dies infolge ausgeschlossen hat und eher ihre Bereitschaft zur Verständigung mit den Atomkraftgegnern zeigte. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Lothar Späth, sollte die Verhandlungen führen und bot sich dafür selber an. Seitens der Gegner gab es kein Einleknen, sodass an der NATO-Rampe neben dem Standort am 19. Oktober 1975 erneut fünf bis zehntausend Menschen demonstrierten.[5] Unter den Gegnergruppen änderte sich dennoch die Haltung zu dem Angebot der Landesregierung, weshalb am 29. Oktober 1975 die 43 am Protest beteiligten Gruppen dafür stimmten, die Bauplatzbesetzung zu beenden für Verhandlungen mit der Landesregierung. Am 7. November 1975 räumten daher die Demonstraten den Standort.[25] Während der gesamten Besetzungszeit sind Mehrkosten in Höhe von rund 250 Millionen DM am Kernkraftwerk Wyhl entstanden. Die KWS drohte bereits bei weiterer Besetzung des Geländes diese Kosten in einer Klage geltend zu machen. Einer Behauptung des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen Umweltschutz, dass in Wyhl nach einen neuen geheimen Plan fünf Leichtwasserreaktoren und zwei schnelle Brüter geplant seien, wieß das Innenministerium zurück.[26]

Verhandlungsbereitschaft ab 1976

Am 10. November 1975 wurden die ersten Verhandlungen zwischen den Gegnern und der Landesregierung aufgenommen, in der beide Seiten sich darauf einigten, den Bau während der Verhandlungen nicht fortzuführen.[25] Die Landesregierung initiierte in der Folge weitere Gutachten über die klimatischen Verhältnisse, sowie Pumpversuche um die Auswirkungen der Grundwasserentnahme zu untersichen. Hintergrund war, dass die Landesregierung mit faktischen Daten überzeugen wollte. Die gesamte Situation festigte sich mit einem Vertrag am 6. Dezember 1975 zwischen dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband und dem Badischen Weinbauverband, die die so genannte „Freiburger Erklärung“ unterzeichneten, in der sich die KWS verpflichtete radiologische Messsationen rund um den Standort zu errichten, sowie die Landesregierung zur Errichtung eines meteorologischen Messstellennetz. Ebenso wurde über die bereits bestehenden und angekündigten Gutachten weitere meteorologische, klimatische und wasserreachtliche Untersuchungen vereinbart. Über die Auswikrungen des Kernkraftwerks hinaus regelte das Abkommen zusätzliche Vorteile für die Landwirtschaft und den Weinbau in der Region des Oberrheins, sowie der Zusage, dass keine Endlager für radioaktive Stoffe in der Region entstehen werden. Dies führte dazu, dass beidseitig die Landesregierung und die KWS mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband und dem Badischen Weinbauverband zu einem gegenseitig zufriedendstellenden Ergebnis kamen, in denen letztere beiden tatsächlich alle Forderungen durchsetzen konnten.[5][27]

Mit dem Abschluss der „Offenburger Vereinbarung“ am 31. Januar 1976[5] in der 6. Verhandlungsrunde mit den Projektgegnern, wurden wichtige Meilensteine in der Konfliktlösung gesetzt. Darunter war unter anderem die Zustimmung der KWS auch Gutachten von Meteorologen einzufordern, die seitens der Gegnerschaft empfohlen wurden. Ein großer Schritt war der Verzicht der KWS auf Schadensersatzansprüche der Besetzer, sowie die Zusage, dass der Baubeginn des Kernkraftwerks Wyhl bis zum 1. November 1976 zurückgestellt wird.[28] Zustimmen mussten insgesamt 45 Bürgerinitiativen, von denen aber nur 34 Bürgerinitiativen die Vereinbarung bis Fristablauf am 1. März 1976 unterzeichneten, da einige Bürgerinitiativen Änderungen wünschten, die allerdings seitens der Landesregierung und der KWS abgelehnt wurden, da man der Vereinbarung nur im ganzen zustimmen konnte und für beide Seiten verbindlich ausgehandelt wurde. Man erwägte aber eine Verlängerung der Unterzeichnungsfrist.[29] Dies führte dazu, dass bis zum 8. April 1976 die restlich verbliebenen Bürgerinitiativen dem Abkommen zustimmten, sodass alle noch vorhandenen 43 Initiativen unterzeichnet hatten.[30]

Am 1. Juni 1976 handelte die KWS mit den Bürgerinitiativen, den gemeinden Wyhl, Weisweil, Endingen, Sasbach und Forschheim auf ein neues radiologisches Messdatenabkommen aus, in dem ab sofort Messdaten erhoben werden sollte um eine Nullpegelmessung vorzunehmen, sowie nach Betriebsaufnahme des Kernkraftwerks Wyhl um die radiologischen Auswirkungen der Anlage festzustellen.[31] Diese Annäherung setzte sich in den Folgemonaten fort, auch wenn Atomkraftgegner gelegentlich Ausreißer verursachten, wie das Bedrängen von Ministerpräsident Hand Filbinger, der zu einer Besprechung in ein lokales Gasthaus ging und dort von knapp hundert Gegnern blockiert wurde und erst durch einen Polizeieinsatz wieder befreit werden konnte. Ebenso stellte sich die Installation eines meteorologischen Massmastes am Standort Wyhl als Problematisch dar. Ursprünglich sollte die Anlage am 14. Oktober 1976 in Betrieb gehen, allerdings wurde das Kabel zur Spannungsversorgung von unbekannten Tätern durchgesägt.[32]

Am 8. November 1976 wurde die vier eingeforderten Zusatzgutachten durch den Wirtschaftsministers Rudolf Eberle den Bürgerinitiativen übergeben, womit ein Teil der Offenburger Vereinbarung seitens der Landesregierung erfüllt wurde. Zwei der Gutachten waren von der Abwärmekommission über allgemeine Abwärmeprobleme bei Wärmekraftwerken sowie Grundwasserpumpversuche im Raum Wyhl. Ein weiteres Gutachten war ein IRS-Gutachten über die mögliche Blastung durch Abgabe radioaktiver Stoffe in die Luft. Das vierte Gutachten war von der Bayerischen Biologischen Versuchsanstalt über die Abgabe radioaktiver Stoffe in das Wasser.[33] Seitens den Bürgerinitiativen und Verbänden waren diese Gutachten allerdings nicht ausreichend,w as auch daran liegt, dass die Gutachten nur auf den Kraftwerksbau optimiert sind.[5] Obwohl am 1. November 1976 die Frist ablief für das Hinausschieben des Baus, agierte die KWS jedoch nicht, da noch Verfahren im Bezug auf die Teilerrichtungsgenehmigung ausstanden und erst deren Urteil erwartet wurde.[33] Das gleiche garantierte auch die Landesregierung von Baden-Württemberg gegenüber des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes und des Badischen Weinbauverbandes.[34]

Gerichtsverfahren ab 1977

Das Hauptverfahren eröffnete das Verwaltungsgericht am 26. Januar 1977 in Herbolzheim.[34] Der Hintergrund zu dieser Anklage lag bereits einige Zeit zurück. Im Juli 1975 beauftragte das Bundesinnenministerium das Institut für Reaktorsicherheit (kurz IRS) über die Auswarbeitung einer Studie, die einen großen und schweren Unfall in einen Kernkraftwerk mit Druckwasserreaktor und einer Wiederaufbereitungsanlage untersuchen sollte. In der Annahme des IRS wurde eine Kernschmelze mit Dampfexplosion unterstellt, die zu einem Schaden des Containments in Bodennähe führt, mit Freisetzung eines großen Teils an Spaltprodukten. Bei einer Windgeschwindigkeit von 1 Meter pro Sekunde wurde errechnet, dass die Ganzkörperdosis noch in 100 Kilometer Entfernung bei 10 Sievert bis 1000 Sievert lag. Aufgrund dieser Ergebnisse initiierte auf Auftrag des Bundesinnenministerium im Dezember 1975 eine neue Studie, die eine konkrete Anlage als Referenz nahm. Die thermische Leistung des angenommenen Druckwasserreaktors war mit 2331 MWth angegeben, da die Studie für das Kernkraftwerk BASF gedacht war. Angenommen wurde ein Verlust des Primärkühlmittels und Leckagen an den Brennstabhüllen. Der Sicherheitsbehälter würde versagen und so in etwa 20 Meter Freisetzungshöhe radioaktive Stoffe in die Umwelt ablassen. Angenommen wurde außerdem, dass 10 % der Edelgase und Halogene, 5 % der flüchtigen Feststoffe und 0,1 % der übrigen Feststoffe der Brennelemente freigesetzt werden. Das Resultat zeigte in dieser realistischeren Studie, dass sich eine starke Belastung nur auf das Kraftwerksgelände erstrecken wirde.[5]

Obwohl es sich um zwei zunächst vertrauliche Dokumente handelte, kamen der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. über bis heute nicht geklärte Wege in Besitz dieser Studien und druckte beide Studien öffentlich ab. Die Folge war, dass die Bürgerinitiativen in Wyhl die Landesregierung damit konfrontierten, die anwesenden Fachleute der Gesellschaft für Reaktorsicherheit aber darauf hinwiesen, dass es sich um rein theoretische Modelle handelt. Das Bundesinnenministerium hat zudem den ersten unrealistischen Bericht aus den Arbeitsakten streichen lassen.[5]



Tatsächlich wurde das Projekt nie förmlich storniert, weshalb es nach wie vor in den Verwaltungsakten geführt wird, sowie die Planungen für den ersten Block im Power Reactor Information System der IAEA nach wie vor als gestoppt (engl. suspended) statt storniert (engl. cancelled) geführt werden.[35]

Standortdetails

Eigentümer und Betreiber

Anfang 1973 gründete die Badwenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben das Tochterunternehmen Kernkraftwerk Süd GmbH mit Sitz in Ettlingen, in der beide Unternehmen zu 50 % beteiligt sind und als Projektgesellschaft für das Projekt dienen sollte. Vorbild war die Kernkraftwerk Philippsburg GmbH, die beide Unternehmen ebenfalls zu gleichen Anteilen erfolgreich gründeten für den Bau und Betrieb des Kernkraftwerks Philippsburg.[36]

Technik

Ausgestattet werden sollte die Anlage mit Druckwasserreaktoren der Kraftwerk Union,[13] die eine Bruttoleistung von 1375 MW erbracht hätten und 1300 MW in das Netz speisen sollten.[35] Geplant war der Bau von insgesamt zwei 152 m hohen Naturzug-Nasskühltürmen (einer je Block), die allerdings nur zu bestimmten Zeiten betrieben werden sollten, wenn die Frischwasserkühlung den Rhein zu stark belastet hätte.[13]

Die bereits gefertigten Großkomponenten wie Dampferzeuger und Reaktordruckbehälter wurden später im bau- und zeichnungsgleichen Block 2 des Kernkraftwerks Philipssburg verbaut.

Daten des Reaktorblocks

Das Kernkraftwerk Wyhl sollte zunächst aus einen Reaktorblock bestehen, dessen Planung gestoppt wurde.

Reaktorblock Reaktortyp Leistung Baubeginn Netzsyn-
chronisation
Kommer-
zieller Betrieb
Stilllegung
Typ Baulinie Netto Brutto
Wyhl-1 (KWS)[35] DWR KWU DWR-1300 MWe 1300 MW 1375 MW Planungen gestoppt

Einzelnachweise

  1. a b Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 17. Handelsblatt GmbH, April 1972. Seite 215.
  2. a b Battelle-Institut, u.a.: : Bürgerinitiativen im Bereich von Kernkraftwerken: Bericht für das Bundesministerium für Forschung und Technologie Februar 1975, Bundesminister für Forschung und Technologie, Referat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, 1975. Seite 125, 126.
  3. a b Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 16. Handelsblatt GmbH, August/September 1971. Seite 382.
  4. Brigitte Röthlein: Kernenergie, 1979. Seite 38.
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Paul Laufs: Reaktorsicherheit für Leistungskernkraftwerke 1: Die Entwicklung im politischen und technischen Umfeld der Bundesrepublik Deutschland, Springer-Verlag, 2018. ISBN 3662534533. Seite .
  6. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 17. Handelsblatt GmbH, März 1972. Seite 210.
  7. a b Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 18. Handelsblatt GmbH, April 1973. Seite 188, 189.
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  35. a b c Power Reactor Information System der IAEA: „Nuclear Power Reactor Details - WYHL-1 (KWS)“ (englisch) (Archivierte Version bei The Wayback Machine)
  36. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 18. Handelsblatt GmbH, Juli 1973. Seite 318.

Siehe auch