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Benutzer Diskussion:TZV: Unterschied zwischen den Versionen

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(Fragen zu Kernschmelzen)
(Fragen zu Kernschmelzen: aw)
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*die Liste werd ich auch noch ergänzen...
 
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Abentlicher Gruß vom [[Benutzer:Segelboot|Segelboot]] 20:35, 21. Mär. 2013 (CET) Tipp: Mein kommentar [http://novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001315#comments hier] als Bsp für punkt 3. --[[Benutzer:Segelboot|Segelboot]] 20:39, 21. Mär. 2013 (CET)
 
Abentlicher Gruß vom [[Benutzer:Segelboot|Segelboot]] 20:35, 21. Mär. 2013 (CET) Tipp: Mein kommentar [http://novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001315#comments hier] als Bsp für punkt 3. --[[Benutzer:Segelboot|Segelboot]] 20:39, 21. Mär. 2013 (CET)
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:Sieht aber doch schon sehr gut aus! Zu den einzelnen Punkten:
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* Ist schwer verfolgbar. ''Raspaw'' heißt übrigens ins deutsche übersetzte ''Schemlze''. In der UdSSR liegen einige Programme, da müsste ich mich aber selbst hereinlesen. Mit fällt nur auf die Schnelle die künstliche mit Plasmalasern erzeugte Kernschmelze ein, die im Mai/Juni 1986 im Kurtschatow Institut stattfand.
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* k
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* Neja, primär bei der Strahlung ist das eigentlich keine Frage, dass auch 5 mSv/a annehmbar sind. Das Problem sind nur die Isotope selbst und ihre Auswirkungen. Also hinsichtlich Anreicherung im Körper und direkte giftige Wirkung.
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* k
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Beste Grüße [[Spezial:Beiträge/10.0.1.47|10.0.1.47]] 18:21, 22. Mär. 2013 (CET)
  
 
== [[Mühleberg|Mühle muss mahlen]] ==
 
== [[Mühleberg|Mühle muss mahlen]] ==

Version vom 22. März 2013, 19:21 Uhr

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Glückwunsch...

...zur ersten, (praktisch) vollumfänglichen mülldatenbank der welt! Noch was: Bei einzelnachweise schriebst du: Alle Einzelnachweise die ihre Daten von der Net-Enabled Radioactive Waste Management Database der IAEA beziehen, haben vor der Einzelnachweisnummer den Buchstaben W stehen (Beispiel: [W 1]). Im Text oben is aber kein [W X]. Vergessen oder erledigt? Sonst in ANR schieben... --Segelboot 20:29, 6. Feb. 2013 (CET)

Muss man anders sehen, ohne dich wäre das wohl irgendwann in der Versenkung verschwunden! ;) Aber ich denke auf jeden Fall, dass das ganz gut gelaufen ist, könnte mir mehr solche Projekte mit Dir vorstellen. Bezüglich der Einzelnachweise habe ich das anders aufgeteilt, ich ändere das noch ab, dann schaffe ich den in den ANR. Beste Grüße TZV 20:34, 6. Feb. 2013 (CET)
jutt ;) --Segelboot 20:38, 6. Feb. 2013 (CET)
Ist drinnen ;) --TZV 20:40, 6. Feb. 2013 (CET)
...und schon gut besucht. Ich hab noch eine bkl bei Endlager angelegt. Grüße vom Segelboot 18:26, 7. Feb. 2013 (CET)
Hätte ich nicht gedacht, leider nimmt die Zahl unten nicht alle Besuche auf, das ärgert mich immer wieder. Dass die so gut besucht ist liegt wohl auch daran, dass ich die Liste gleich nach dem Einstellen hab von Google crawlen lassen und an den Index weitergeleitet, sprich der Link ist zeitnah mit dem Artikel in der Suche aufgetaucht. Die bkl ist gut! ;) Mal so nebenbei, wie wäre es noch im Bezug auf die Meeresendlagerung nen Artikel mit den einzelnen Lagerstätten zu erstellen? Gerade die Endlagerung ist interessant, weil sie nun verboten ist und damit ein Anfang und ein Ende hat. Beste Grüße TZV 18:58, 7. Feb. 2013 (CET)

du meinst einen artikel Verklappung radioaktiver Abfälle oderso? Wäre interessant, aber da hab ich keinen plan von. Der vollständigkeit halber wäre er aber wichtig, weil zu diesem thema viel ökopropaganda verbreitet wird. --Segelboot 19:26, 7. Feb. 2013 (CET) stimmt, hab grad danach gegoogelt, position 4. Auf pos 9 hab ich was zum lachen gefunden [1]. Menschen sind also "Raubaffen", soso...

Da habe ich prinzipiell auch keinen Plan voll, aber aufgrund der Vollständigekit der Informationen ist das schon ein Thema, dass sich anscheinend relativ einfach angehen lässt. Man muss halt recherchieren. Beste Grüße TZV 19:49, 7. Feb. 2013 (CET) Vielleicht hätten wir den Satz auch in die Einleitung übernehmen sollen! ;D Schlimm genug, zumal die Informationen zu den Endlagern selber teilweise nicht bis gar nicht stimmen...
relativ einfach is leicht gesagt. Die liste ist relativ vollständig, allerdings gibt es zb zu mehreren koordinaten nur eine müllmenge, oder der müll wird mal in tonnen, mal in m³ oder in TBq angegeben. Zu SU/RUS werden auch leichter, tanker etc angegeben, teilweise ist jede schwule pumpe und ihre koordinaten einzeln verzeichnet. entweder man übernimmt das 1:1, oder mann fasst dinge zusammen. das ist eben immer die frage, mister bohrloch xd. Du kannst die Benutzer:TZV/Spielwiese 3 ja wieder reaktivieren. Und wenn du mal zeit u lust hast, etwas aufsetzen. Gaaanz langsam. Dann können wir das wieder durchkauen. Gaanz langsam ;). Gruß vom Segelboot 20:21, 7. Feb. 2013 (CET)
Na okay. Also prinzipiell würde ich das von Land zu Land grob umreißen worum es geht, was die gemacht haben, gerade die Schweiz hatte dazu eingehende gesellschaftliche Diskussionen (wundert mich dort obwohl es die deutschen auch getan haben) und eben die Listen mit den Koordinaten dazu. Da würde ich aber wirklich langsam machen und immer nur zwischendurch was machen. Ich habe zudem noch nen Artikel zum Kernkraftwerk Leningrad seit rund einem Monat fast vollendet bereit den ich noch fertigstellen muss und will noch etwas ausarbeiten zu dem Kernkraftwerk und zum Kernheizwerk Zanghzhou, aufgrund einer Anfrage an die WNA, um denen ihre Missstände mal auf den Grund zu gehen, deren Fehlinformationen haben mich Wochen an Recherche gekostet... Aufgrund des stressigen Wochenendes das bei mir ansteht denke ich, dass ich erst nächste Woche dazu einen ersten Entwurf aufsetzen werde. Beste Grüße TZV 20:33, 7. Feb. 2013 (CET)

noch was: im artikel Kernkraftwerk Kosloduj steht: Direkt neben dem Werk befindet sich das Endlager Kosloduj im Bau. Leider taucht das ding nicht in der liste auf? --Segelboot 20:00, 8. Feb. 2013 (CET)

Anscheinend ist es doch nur in Planung [2]. Müsstest höchstens recherchieren was dran ist, ich weiß auch nicht mehr, woher ich die Info mit dem Bau hatte. Jedenfalls kannst mal nebenbei schon mal schauen, habe mit den Seedumping begonnen. Beste Grüße TZV 20:17, 8. Feb. 2013 (CET)
fleißig, fleißig...Also: In Novi Han ist ein EL [3]. In Kozloduy ist die Specialized Division for Radioactive Waste (SDRAW), welche "Processing, conditioning and repositioning of the generated from NPP Kozloduy RAW." vornimmt, also etwa verarbeitung, konditionierung und umfüllung [4]. Anscheinend wird zz noch ein National Repository for Disposal of Radioactive Waste gesucht[5]: State enterprise “RAW” fulfils the third stage of the siting process – “characterization of the site” during which detailed researches of number of designated sites are performed. Those sites are site “Marichin valog”, site “NPP Kozloduy”, site “Varbitsa”, site “NPP Belene” and site “Brestova padina”. Kozloduy is demnach nur in der engeren auswahl. Gruß vom Segelboot 02:23, 9. Feb. 2013 (CET)
Der Vertrag scheint aber schon unter Dach und Fach zu sein. Neben den Storages kannst du die Planungen zum Endlager Hier begutachten. Soweit ich das aus anderen Dokumenten verstehe ist der Bau aber noch nicht begonnen worden wegen Verzögerungen von mehreren Monaten. Beste Grüße TZV 12:40, 9. Feb. 2013 (CET)

ok...tragen wir dann nach wenn der erste beton feierlich gegossen wird xd --Segelboot 15:38, 9. Feb. 2013 (CET)

tipp: die Vorlage:Infobox Endlager muss noch abgeändert werden: Planungsbeginn - > Baubeginn; planungsanzahl- und volumen -> einschlussanzahl- und volumen; ggf noch rückholungsanzahl- und volumen einfügen; und die propellerfarben abändern. Hab mal den modifizierten quelltext gepostet, P-JAHR würde so zu baubeginn (nur im quelltext sichbar):

|mark=


{{#if: | | width="50%" valign="top" | Baubeginn | width="50%" valign="top" |





Da meine hackerfähigkeiten beschränkt sind solltest du das im detail machen, nich das ich noch was kaputtmache....sie wird ja bereits verwendet. Vlt sollte man den parameter P-JAHR noch in BB-JAHR abändern? Ich werd in den nächsten wochen gaanz langsam - neben einem auge auf seadumb - mal das Endlager Vaalputs beartikeln, deshalb fiel mir das ein. Eine standardisierte box am ende des artikels wäre auch wünschenswert. Sollen wir es wie in der Liste von Endlagern machen? Gruß Segelboot 17:14, 11. Feb. 2013 (CET)

Ich schaue da morgen mal drüber. Das P können wir ja durch ein B ersetzen. Mal sehen, solange die Infobox nur relativ rar in Verwendung ist, ist das kein Problem. ;) Beste Grüße TZV 19:25, 11. Feb. 2013 (CET)

Kernkraftwerk Leningrad

Moin! Prima artikel, nur zwei sachen:

  • Am 30. August 2009 wurde im dritten Block an einen der Sammler hinter den Pumpen zu den Headern.“ Der Satz steht alleine. Vlt kannst du ihn mit den anderen verknüpfen? xD
  • Der erste Block hat allerdings im Gegensatz zu den anderen Reaktoren den Vorteil, dass die Auslegung des Kerns und der Neutronenphysik dazu geeignet ist Isotope zu bestrahlen,[88] so unter anderen durch Strahlung dotiertes Silizium, dass in Elektronikgeräten seinen Einsatz findet.“ so gemeint?

Gruß vom Segelboot 23:25, 14. Feb. 2013 (CET) PS: Vorlage:Bereits gewusst ruft schon: „Gib's mir! Gib's mir!“ - wer kann da wiederstehen? xD

Danke dir, den ersten Satz habe ich ausgebessert. Der zweite Satz müsste so passen. Das Kernkraftwerk Leningrad bietet noch eine ganze Seite zur Isotopenerzeugung und Bestrahlung an. Das werde ich wohl noch einarbeiten, auch Details zu den Modernisierungen und die Verwendung von Systemen des MKER-1000. Was sollen wir denn der Vorlage geben um sie zu bändigen? :D Beste Grüße TZV 23:30, 14. Feb. 2013 (CET)
hmm...die Größe (größtes der welt, erster 1000 MW, usw), oder die bedeutung für die RBMK-1000 baulinie, zb durch das computergestützte Kontrollsystem? irgendwas in der art. Gruß vom Segelboot 17:34, 15. Feb. 2013 (CET)
Das kann man ja alles etwas integrieren, ich fertige da mal was an. Beste Grüße TZV 18:27, 15. Feb. 2013 (CET)
umgotteswillen! Der ganze artikel, zusammengestaucht auf einen Teaser xD! Spaß. Übrigens: Anti-Nuklear schreibt sich als adjektiv klein. --Segelboot 18:51, 15. Feb. 2013 (CET)
Neja, soll ja anregen, im Artikel sind ja noch mehr Fakten, Insbesondere die Störung von 1975 ist wichtig, da es ein Vorläufer des Unfalls in Tschernobyl war. Apropos: um das zu vereinheitlichen, Fukushima und Tschernobyl lieber als Katastrophe, Nuklearkatastrophe (was ich am wenigsten bevorzuge) oder einfach Reaktorunfall oder eher Reaktorunglück? Danke für den Hinweis, habe es verbessert. Beste Grüße TZV 18:58, 15. Feb. 2013 (CET)

Reaktorunfall natürlich, denn "Major accident" läßt sich wie hier als "schwerwiegender unfall" übersetzen, wörtlich eigentlich als "bedeutender unfall". accident ist aber immer unfall, eine atom"katastrophe" gibt es nicht. Reaktorunglück wäre etwas unpassend, da betriebssicherheit kein glücksfall ist. Ich bin für polemik aber immer offen. Gruß, Segelboot 22:20, 15. Feb. 2013 (CET)

Ne, ich dachte erst an Reaktorunglück, aber du hast mich überzeugt, das mit dem Glücksfall hatte ich nicht beachtet. Nehmen wir Reaktorunfall, dann würde ich die Verlinkungen anpassen und die Redlinks nacheinander abändern in Reaktorunfall von Tschernobyl und Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi(evtl. Mehrzahl?). Ich wollte nämlich in naher Zukunft mir meiner nächsten Einmottung weitermachen, durch den Liningrad-Artikel kam ich an noch interessante Details zum Unfall, aber erst nachdem ich die Verklappung durch habe. Wenn du Lust hast, kannst du dich ja auch an dem eingemotteten Artikel beteiligen. Beste Grüße TZV 22:29, 15. Feb. 2013 (CET)
Mehrzahl ist denke ich besser, also Reaktorunfälle von Fukushima-Daiichi, es war ja nicht nur ein reaktor der zart wurde. Zum Reaktorunfall von Tschernobyl kann ich eigentlich kaum was beitragen: ich hab nur was vom Physik Journal 5 (2006) Nr. 4 zu hause. Du hast hier ja schon gut vorgelegt. Zu "Langzeitfolgen" und "Krankheiten und Missbildungen" ist ja schon was im artikel Strahlenrisiko gesagt, ggf alles auslagern, oder nur kurz abreißen. Zu den "Langfristige(n) Maßnahmen" dachte ich allerdings mal einen sehr guten artikel (von der GRS?) gelesen zu haben, wo alle errichteten bauwerke, maßnahmen usw detailliert und chronologisch bis heute (NSC) genannt wurden.
Das Thema is allerdings hochpolitisch; wenn zb fremdenführer in der zone den touris erzählen, dass das gelände für jahrhunderte unbewohnbar sei, oder ähnliche dinge, die auf willkürlichen maßnahmen und grenzwerten der politik beruhen. Auch die liebe presse hat sich ja nicht mit ruhm bekleckert (oder vlt doch, wenn man sich das vorherrschende weltbild dort ansieht?). Die jagd auf tippos wird deshalb wohl meine hauptaufgabe sein. Gruß vom Segelboot 23:31, 15. Feb. 2013 (CET)
Okay, werde ich morgen Abend umsetzen. Das meißte dazu stammte aus den öffentlichen Berichten, die KGB-Dokumente sagen aber noch mehr dazu. Werde das alles noch straffen. Zum Sarkophag habe ich noch einen eigenen Artikel begonnen, der mal unter Überdeckung (Tschernobyl) zu finden sein soll. Der Name deshalb, weil das die korrekte Übersetzung vom russischen Укритъ ist. Werde das deshalb nur anschneiden, allerdings gab es im Bezug auf die Maßnahmen noch Aktionen wie die Bergung von Brennstoff, etc. Monolith und das NSC behandle ich im Artikel zum Sarkophag mit. Zu den Langzeitfolgen gehe ich vornehmlich auf Einflüsse auf die Umgebung ein, da alle Folgen der Radioaktivität.meist nur im Einzelfall ein Problem darstellen. Wegen der Zone wird ab nächsten Jahr sowieso alles einfacher, da es dann nur noch die 10 kilometer zone gibt, die hinter Tschernobyl erst beginnt. So sehr politisieren wollte ich eigentlich nicht, auch wenns nicht ohne geht! ;) Beste Grüße 10.0.1.47 23:52, 15. Feb. 2013 (CET) krampf mit dem IP-Wust -.- TZV 23:54, 15. Feb. 2013 (CET)
Die aufteilung ist prima. Das mit der 10 km zone wußte ich nicht. Hatte da ein beamter etwa einen guten gedanken? --Segelboot 03:26, 16. Feb. 2013 (CET)
Neja, die Strahlung ist mittlerweile so weit abgeklungen, dass man sich entschieden hat diese Gebite zu öffnen und neu zu besiedeln. Insgesamt 1100 von 1200 Ortschaften. Nur in der 10 kilometer zone kann man nicht viel machen, da liegt immer noch plutonium verstreut. Beste grüße TZV 10:33, 16. Feb. 2013 (CET)

Belojarsk

Mir is noch was aufgefallen: „Keiner der beiden Blöcke besaß nur ansatzweise einen Sicherheitsbehälter. Der Grund hierfür war die damalige Mentalität, dass diese Behälter sehr teuer und eher überflüssige Rückversicherungen für die Anlagensicherheit wären. Hinsichtlich dessen spielte auch die Standortwahl eine Rolle, indem die Kernkraftwerke in Gebieten gebaut wurden, die möglichst gering besiedelt sind, sodass nur wenige Menschen einer Gefahr ausgesetzt wären. Ähnliche Begründungen hinsichtlich der Rückversicherung der Werke durch Sicherheitsbehälter führten auch dazu, dass beispielsweise die Kernkraftwerke im Vereinigten Königreich ebenfalls ohne Sicherheitsbehälter gebaut wurden, allerdings dort auch in dicht besiedelten Gebieten, da man davon ausging, dass die Kernkraftwerke durch ihre Konstruktion keine Unzulänglichkeiten besaßen.[116] Im Jahr 1970 wurde dieser Mentalität allerdings in der DDR-Zeitschrift Bauplanung-Bautechnik, Band 24 aus dem Jahr 1970 widersprochen, und der Bau gleicher Reaktoren dieses Typs in Ballungsräumen und anderen dicht besiedelten Gebieten für geeignet befunden.[117]“ Wenn man das ganze für geeignet befindet, kann man ihm schlecht wiedersprechen? Oder steh' ich auf'm Schlauch? Gruß vom Segelboot 00:56, 20. Feb. 2013 (CET)

Nein, du stehst nicht auf den Sclauch, allerdings nur, da die Angabe in dieser Form falsch vob mir formuliert wurde. Die Angabe der DDR-Zeitschrift bezog sich auf die AMB, nicht auf die Magnox. Dolleschal wollte nie, dass große Kernkraftwerke bei Ballungszentren entstehen, weshalb die Modelle dort nie errichtet wurden. Die DDR wiedersprach dieser Regel und befand die Reaktoren entgegen des Designers für Ballungsräume geeignet. Ich mutmaße mal, dass das.mit den eigenen KKW der DDR zusammen hing, da die WWER-440 und der WWER-210 in Rheinsberg ja auch keinen vollen schutz boten und ungeeignet für die Platzierung in Ballungsräumen waren. Und gerade die Planung eines KKW bei Magdeburg am Standort Hohenwarthe mit WWER-440 bot hinsichtlich dessen Brisanz, weshalb ich mir denken kann, dass deshalb die Zeitschrift Dolleschal wiedersprach. Das muss jedenfalls ergänzt werden. Beste Grüße TZV 01:40, 20. Feb. 2013 (CET)
Sehr schön. Noch ein Tipp: ..., dass Sie mit mir diskutieren wollen oder was Sie mir mitteilen möchten. Bitte signieren Sie ihren Beitrag am Ende mit vier Tilden (). <- Hier ist ein dicker Punkt am Ende des Satzes Gruß vom Segelboot 19:06, 20. Feb. 2013 (CET)
So ist ausgebessert! ;) Wollt eigentlich nur mal so das Design der Seite umstellen, diese Form stammte ja noch aus ganz anderen Zeiten und war auch nicht mehr ganz angemessen. Beste Grüße TZV 19:52, 20. Feb. 2013 (CET)
stimmt, es wurde immer länger und unübersichtlicher --Segelboot 20:43, 20. Feb. 2013 (CET)

Vermintes Gelände

Beim schnüffeln im UDEPO hab ich nicht nur eine menge radon in die nase bekommen, sondern auch ein paar sachen entdeckt: Die Grube Krunkelbach wird als Menzenschwand geführt. Die namen sind also so lala. Und im niger gibt es die minen arlit und akouta, welche ganz groß sein sollen. Bei der UDEPO werden Akola, Akouta Nord, Ariege und Tamou geführt. Eine mine Arlit existiert nicht. Mit ein bischen klicken findet man aber heraus, dass akola und Akouta Nord in Akouta mahlen lassen, und Ariege und Tamou in arlit. Die "Uranmine Arlit" und "Uranmine Akouta" sind also zwei aufbereitungsanlagen, mit jeweils zwei abbaufeldern. Gut, könnte man nun sagen: Macht man einen titel "Uranmine ABZ", wobei "ABZ" der name der mühle ist, und packt im abschnitt "abbaufelder" oderso die einzelnen minen rein. Das gleiche gibts auch hier: die mine heißt Eagle Point, die mühle Rabbit Lake, also listet die WNA und die statistiker das ganze als "Uranmine Rabbit Lake". (die mühle wurde mal durch die mine rabbit lake gefüttert, bis diese leer war.) Dumm nur das die mine McArthur River eine mühle namens Key Lake hat, trotzdem wird's McArthur River genannt? Cameco listet beide getrennt auf, aber nicht sehr sinnvoll. Und wenn es kreuzt, wirds noch verwirrender: Cameco nennt sein teil SMITH RANCH-HIGHLAND, weil die mine smith ranch und highland in dieselbe mühle speisen.

Damit ergeben sich vier varianten:

  1. "Uranmine [Mühlenname]", mit den abbaugebieten (minen) als unterkapitel. wna-style, mehr oder weniger
  2. "Uranmine [minenname]", mit der mühle als unterkapitel. wenn verschiedene minen eine mühle speisen, könnte zb die größte mine den mühlenabschnitt bekommen, die anderen ein verweis. Oder auslagern wie bei der Uranerzaufbereitungsanlage Mydlovary. die TZV-variante
  3. "Uranmine [minenname_A-minenname_B-minenname_C]", also die kombination von (2) in (1). Eine mühle im artikel, die minen als unterkapitel. die Cameco-variante
  4. "Uranmine [alltagsname]", und dann einfach drauf lostexten mit abbaugebieten, mühlen etc. Nach belieben verweise einbauen, falls ein abbaugebiet mehrere mühlen beliefert oder umgekehrt. die ökopedia-variante

ich bevorzuge variante 1. Problem: die daten sind hier am dünnsten, zur berühmten "uranmine Tortkuduk", immerhin nummer 4, gibts zb nix. Bei keiner der minen die "operating" sind, deuten name oder mühle (meist nicht angegeben) darauf hin [6]. Das wird bei anderen minen auch so sein, was das ganze zu einem ziemlichen puzzle macht. Außerdem müsste McArthur River dann Key Lake heißen.

Mal eine meinung soweit? Gruß des Segelboot 20:35, 26. Feb. 2013 (CET) -es

Hallo Meister, die UDEPO, das habe ich schon herausbekommen, da ich den zuständigen Administrator wegen eines Datenbankfehlers angeschrieben hatte, richtet sich nicht nach die einzelnen Gruben, sondern nach den Uranvorkommen bzw. Lagerstätten, egal ob erschlossen oder nicht, weshalb die Grube Krunkelbach im Vorkommen Menzenschwand enthalten ist. Ähnlich verhält es sich auch mit den Gruben bei mir um die Ecke bei Weißenstadt, da wird Großschloppen allerdings separat geführt, eine zweite Mine gar nicht erst aufgeführt. Die ist im Vorkommen Großschloppen mit enthalten. Im Bezug auf die anderen genannten Vorkommen sind diese zwar erkundet und vorhanden, allerdings unerschlossen. Die Artikel müsste also die Titel Uranlagerstätte CDE oder in einem konkreten Fall Uranlagerstätte Elkon schreiben. Alternativ könnte man auch Uranmine nehmen, bei nicht erschlossenen Vorkommen und gerade bei neuen, großen Vorkommen würde das aber dann problematisch sein, wenn die nicht erschlossen sind. Das ist schwer wie man das managen soll. Ich bevorzuge die zweite Variante mit Auslagerung der weiteren Produktionseinheiten, falls mehrere Minen eine große Anlage speisen. Das würde aber dann kein prinzipielles Schema bilden wie beispielsweise bei den Kernkraftwerken oder Endlagern, da einmal bei einer Mine eine ausgelagerte Variante existiert und bei einer anderen Mine dann vielleicht eine im Artikel. Also zumindest mich selbst würde es nicht stören, wenn man einen Artikel über das Vorkommen macht und die Mühlen nennt, die mit dem Uran beliefert werden. Mydlovary kannst du nicht wirklich als Referenz nehmen für Mühlenartikel, als Prototyp mit wenig Recherche ist der ziemlich billig! ;) Also ich bevorzuge es Uranlagerstätte ABC (Begriff nach Thesaurus) zu nennen in einem eigenen Artikel, und die Uranerzaufbereitungsanlage ABC (Begriff nach Thesaurus) in einem eigenen Artikel. Da ich aber nicht der Experte hinsichtlich solcher Minen bin überlasse ich dir die endgültige Entscheidung. Beste Grüße TZV 21:37, 26. Feb. 2013 (CET)
Hallo mein junger Padawan, mir schwebt aber keine liste der Uranvorkommen vor, sondern eine Liste der Uranminen. Der Informationswert dass es in D 41 bisher entdeckte Uranvorkommen gibt und gab, ist recht gering. Und weil weltweit Vorkommen abgebaut werden, neue entdeckt werden usw. wäre das eher was für statistiker, mit reichweite und so. Spontan hätte ich deshalb nur die vorkommen mit dem status "development" und "operation" in die liste gesetzt. Wenn vorkommen leer oder nicht mehr abbauwürdig sind, würde "depleted" oder "reclamation/reclaimed" dranstehen: Etwa so, gaaaaanz grob!
Aufbereitungsanlage Abbaugebiet Lagerstätte (% U) Vorkommen in tU Status Abbaumethode Inbetrieb-
nahme
Stilllegung
Abgebaut Gesamt
Phantast Phantasie#1 Schwarzschiefer (0,5%) 25.000 25.000-30.000 Radioactive Blue.svg Stillgelegt Tagebau 1980 1999
Phantasie#2 Quarzgeröll-Konglomerat (0,2-0,5%) 5.000 5.000 Fluegelrad.svg Ausgebeutet Untertage 1975 1998
Arlit Ariege Sandstein (0,2-0,5%) 18.693 10.000-25.000 Radioactive Green.svg In Betrieb Lösung 1971
Tamou Standstein (?) 2737 5.000-10.000 Radioactive Green.svg In Betrieb Lösung
China Lake China Lake Wasserstein 0 50.000 Radioactive Yellow.svg Im Bau Untertage (2015)
alter und tiefe würd ich mal für den einzelartikel aufheben, es kann immer noch eine tiefere abbauebene errichtet werden. Der propeller müsste natürlich durch das hammer und sichel hammer und meißel symbol ersetzt werden. Uranmine Arlit würde dann zb so aussehen:
  • Geschichte
  • Abbaugebiete
    • Ariege (Geologie, Abbau)
    • Tamou (Geologie, Abbau)
  • Aufbereitungsanlage (transport, prozess, tailings)
  • Weblinks
da die daten der UDEPO aber unvollständig sind, zb in ländern wie Kasachstan, wäre das so oder so eine wackelgeschichte. Eine Liste der Uranvorkommen wäre in der tat einfacher, weil man aus der UDEPO quasi 1:1 abschreiben kann, wenn auch lückenhaft. Aber wie bereits oben gesagt, der informationsmehrwert ist doch sehr gering. Was willst du über das uranvorkommen Bernsbach schreiben?
Dat ganze ist eine knifflige frage, die zündende Idee fehlt noch. Gruß vom Segelboot 13:44, 27. Feb. 2013 (CET)
Aber mein Jedi-Meister :D ich verstehe, dass es eine knifflige Situation ist. Allerdings stellt sich bei mir in dieser Konfiguration die Frage: Wenn die Uranmühle durch eine Effizientere ersetzt wird und die gleichen Vorkommen nutzt, wo gibst du den Status der Mühle an? Ob aber diese Rückverbindung von den Mühlen zu den Vorkommen vorteilhaft ist, weiß ich nicht. Alternativ müssen wir halte zwei Listen machen. Eine mit dem Uranlagerstätten und eine weitere mit den Aufbereitungsanlagen. Dieses Listenschema müsste man aber dann in einen Brennstoffkreislauf Verlinken, sodass die Anlagen in der sinnvollen Reihenfolge und im Kontext zueinander erklärt sind. Da ich ziemlich wenig Zeit heute habe und in Hinblick darauf, dass die Aufnahmefähigkeit eines Teils der Mitglieder des Hauses offenbar nachhaltig Eingeschränkt ist, bin ich durchaus der Meinung, dass wir eine Unterhaltung über die rechts- und innenpolitischen Fragen, die hier entschieden werden müssen, bei nächster Gelegenheit in einer etwas verständigeren Atmosphäre fortsetzen sollten! ;D Ich gebe morgen im Laufe des Tages ein Statement dazu ab und auch etwaige Alternativkonzepte. Beste Grüße TZV 21:23, 27. Feb. 2013 (CET)
Also ich schlage weiterhin vor eher eine Liste der Uranlagerstätten einzuführen in etwa dieser Optik:
Lagerstätte Lager- und Gesteinstyp Status Vorkommen in tU Urananteil pro tU (%) Inbetriebnahme Stilllegung
Min Max
Agdinskoje Metasomit Radioactive White.svg Unberührt 1.000 2.500 0,10 bis 0,20
Istotschnoje Sandstein Radiation warning symbol 2.svg Erkundung 1.000 2.500 0,05 bis 0,10
Werchnaja Padma Sandstein Radiation warning symbol 2.svg Teilerkundung 300 1.000 0,01 bis 0,05
Imskoje Sandstein Radiation warning symbol 2.svg Erkundet 10,000 25,000 0,05 bis 0,10
Elkon Metasomatose Radioactive Yellow.svg Erschließung 25.000 50.000 0,02 bis 0,05
Antei Vulkanisch Radioactive Green.svg In Betrieb 10.000 25.000 0,10 bis 0,20 1975
Buckles Quarz Radioactive Red.svg Stillgelegt 300 1.000 0,10 bis 0,20 1956 1958
Tulukuewskoje Vulkanisch Radioactive Blue.svg Ausgebeutet 25.000 50.000 0,20 bis 0,50 1968 1995
Pocos De Caldas Intrusion Fluegelrad.svg Rekultivierung 10.000 25.000 0,05 bis 0,10 1982 1997
Paukkajanvaara Standstein Fluegelrad.svg Rekultiviert 300 1.000 0,10 bis 0,20 1958 1961
Die einzelnen Stadien der Lagerstätten sind so aufgezeigt:
  • Unerschlossen
  • Erkundung
  • Teilerkundet
  • Erkundet
  • Erschließung
  • In Betrieb
  • Stillgelegt (Standby und Closed)
  • Ausgebeutet
  • Rekultivierung
  • Rekultiviert
Alternativ würde ich die Tabelle noch mit den Produktionszentren dahinter benennen, allerdings ohne direkten Status der Mühle, da meistens das Vorkommen vor der Mühle erschöpft/stillgelegt ist und als Folge auch die Mühle, sofern diese nicht noch durch andere Minen beliefert wird, beispielhaft Priargunskij, die neben der oben genannten ausgebeuteten Uranlagerstätte Tulukuewskoje auch noch durch die Lagerstätten Antei, Oktjabrskoje und Streltsowskoje beliefert wird, sowie weiteren Minen. Der Aufwand die Liste in Schuss zu halten würde sich praktisch nicht erhöhen und nur auf die Lagerstätten, deren Status zentral nach verfolgbar ist, beschränken. Alternativ wie gesagt eine eigene Liste mit den Uranmühlen, die sind in dem NFCIS zentral gelistet. Da kann man ja dann alles spezifizieren. Was meinst du? Beste Grüße TZV 11:18, 28. Feb. 2013 (CET)
nun ja, ich sagte bereits oben dass ich eine liste der vorkommen für sinnlos halte, was will man dazu schreiben? 95% sind eh "leer" oder unberührt. Eine liste der mühlen wäre mir schon lieber. ich schlage deshalb vor eine Liste der Uranminen zu erstellen, welche sich nach der definition der statistiker richtet, dh mühlenliste. Damit kann diese liste gut repliziert werden, nur in kasachstan gehts manchmal drunter und drüber. Praktisch so wie mein vorschlag oben, nur ohne abbaugebiete, dafür mit produktionskapazität. Die abbaugebiete, oder die herkunft des köstlichen stoffes, können dann im artikel selbst behandelt werden. wenn ein abbaugebiet mehrere mühlen beliefert könnte es auch sinn machen ergeben, das uranvorkommen auszulagern. sonst immer Uranmine Olympic Dam, Uranmine Key Lake (die IAEA führt dat ding als Key Lake/McArthur River) usw. Mydlovary müsste aber dann zur Uranmine Mydlovary werden, auch weil im NFCIS zwar "mining and milling" steht, aber de facto nur milling. Der artikel würde dann von der Aufbereitungsanlage Mydlovary handelt und der herunft ihres urans, mit details zu den abbaugebieten. Das klingt zwar merkwürdig, aber einen artikel Uranlagerstätte Olympic Dam und einen Uranerzaufbereitungsanlage Olympic Dam wäre auch irgendwie gaga? --Segelboot 13:57, 1. Mär. 2013 (CET)
Für die Liste habe ich ja oben schon das Beispiel genannt. Die Farben würde ich natürlich dann entsprechend anpassen. In die Artikel der Vorkommen könnte man die Gesteinszusammensetzung einstellen, die Erschließungs- und Abbaumöglichkeiten und Methoden. Natürlich würden die auch die einzelnen Minen beinhalten und für die Förderung auf das jeweilige Produktionszentrum verweisen. Das Problem bei einer Liste der Uranminen ist etwa das selbe wie mit der Liste der Endlager: Es gibt zwar eine Liste, die auf die einzelnen Minen verweist, ist aber weder vollständig hinsichtlich der Förderstätten, noch vollständig hinsichtlich der Daten. Ich wüsste zumindest nicht woher wir die Daten der anderen Minen bekommen sollen. Ich persönlich hätte zumindest kein Problem die Lagerstätten zu recherchieren, die Geologie und dann die Abbaustätten zu postulieren. Uranmine Mydlovary wäre allerdings aus den Zusammenhang gerissen, das klingt rückwirkend auch irgendwie gaga. Diese Aufteilung würde mir persönlich etwas mehr zusagen:
  • Liste der Uranlagerstätten
    • Uranlagerstätte XXXX mit Inhalt über die Mine(n) XXXX(, XXXX)
  • Liste der Uranaufbereitungsanlagen
    • Uranaufbereitungsanlage XXXX mit Inhalt des (der) Abnehmer XXXX(, XXXX)
Die Minen einzeln behandeln würde ich nicht, da die Minen kommen und gehen. Lass es nur einige kleine Minen sein, die zwar erschlossen wurden, allerdings aufgrund der kleinen Fördermengen schnell geschlossen wurden. Alleine um Jachymov in Tschechien gibt es hunderte, die aber de facto alle an dem gleichen Vorkommen hingen. Da ist es einfacher einen zentralen Artikel darüber zu schreiben mit dem Vorkommen, da die Zusammensetzung in der Form gleich ist und hinsichtlich der Ausbreitung und Lage der Minen nachvollzogen werden kann, weshalb dort die Minen standen, in diese Richtung erweitert wurden und/oder warum die Mine nieder ging. Zumindest so meine Sicht. Hast du denn im Bezug auf die Minen eine zentrale Quelle? Dann könnte man das mit den Uranvorkommen trotzdem in einer eigenen Liste führen, aber die Minen mit den Mühlen zu kombinieren halte ich für falsch. Hinsichtlich Mydlovary ist das so ne Sache, da habe ich nicht eindeutig recherchiert, da es nicht viel dazu gibt. Es ist bekannt, dass Uran aus anderen teilen wie von Pribram angefahren wurde. Allerdings gab es vor Ort auch noch ein Kohlekraftwerk, Südlich der Anlage. Dort wurde vor Ort in einem kleinen Stollen Kohle abgebaut. Da muss soweit mir bekannt war auch Uran drinnen gewesen sein. Da gibt es aber nur eine Quelle die das Belegen könnte, es aber als Uranmine zu deklarieren würde ich nicht pauschal machen. Beste Grüße TZV 16:00, 1. Mär. 2013 (CET)
ok, aber die Uranlagerstätten und Uranaufbereitungsanlagen zu trennen würde eben bedeuten, das komplexe wie olympic dam geteilt würden: einmal in lagerstätte samt abbau, und in aufbereitungsanlage samt...ja, was will man dazu schreiben? der verarbeitungsprozess is immer gleich, da bleiben nur die absetzbecken als thema --Segelboot 16:06, 1. Mär. 2013 (CET)
Na okay, da stimme ich dir zu, da bleibt nicht mehr viel. Alternativ würde ich vorschlagen die IAEA-Form zu übernehmen und das als Produktionsstätte XXX zu behandeln, die Vorkommen dennoch gesondert zu führen, dann wird aber die Recherche wieder schwer. Das ist irgendwie doof... Ich habe keine Idee. Beste Grüße TZV 16:14, 1. Mär. 2013 (CET)
da hat sich schonmal jemand am thema versucht [7]. Eigentlich eine unvollständige mühlenliste. Mir ist aufgefallen, das UDEPO für pakistan kein vorkommen im abbau nennt, NFCIS für pakistan aber 2 UAA in betrieb nennt. Etwas inkonsistent, die listen. Sonst...blub <geistige leere>. Gruß vom Segelboot 16:40, 1. Mär. 2013 (CET)
Ja, die Daten stammten aus diesem Buch. Die richten sich dort auch nach den Produktionszentren und listen die liefernden Uranminen auf. Also der Prozess an sich unterschiedet sich schon hinsichtlich dessen, ob man mit Laugen oder mit konventionellen Mitteln arbeitet. Es ist prinzipiell wie jedes Kernkraftwerks. Die Geschichte der Produktionsstätte würde überwiegen. Also wie gesagt, die Minen würde ich an die Lagerstätten koppeln und die Produktionsstätten zentral eigens führen. Ich Versuchs einfach mal ohne Einstellung in den ANR nen Artikelprototypen für eine große Uranmühle, nicht Mydlovary aufgrund mangelnder Informationen, aufzusetzen, was man da machen könnte, vielleicht finde ich auch noch einen anderen Vorschlag für die Lösung. Beste Grüße TZV 16:50, 1. Mär. 2013 (CET)
Also ich habe mal so evaluiert, man könnte das wie die KKW-Artikel aufbauen, eben viel Geschichte. Allerdings ist das eindeutig nicht mein Thema. Ich überlasse dir die Organisation und ziehe eben mit. Beste Grüße TZV 18:57, 1. Mär. 2013 (CET)
...und schon bist du aus dem schneider! Tja, dann würde ich vorschlagen, wir lassen das mal ruhen. wenn der ein oder andere lust bekommt einen artikel zu einer mine/mühle/UAA zu machen wird sich schon ein schema rausbilden. Ich persönlich halte meinen ersten vorschlag ("phantast") für den besten kompromiss, wenn auch mit leichten änderungen (prozente raus plus mühlenkapazität zwischen tU und Status). Aber warten wir erst mal. --Segelboot 20:33, 1. Mär. 2013 (CET)
Das nicht, ich würde mit deinem Konzept mitziehen und auch mit schreiben. Aber das ist hinsichtlich der Organisation nicht so mein Thema, deshalb meinte ich nur, dass es unter deiner Führung her besser wäre. Beste Grüße TZV 20:40, 1. Mär. 2013 (CET)

vahnum

sorry, ich glaube wir hatten das thema schonmal. Leider ist es mir nicht gelungen, dein archiv aufzustöbern und nochmal nachzusehen. Mir fiel wieder einmal auf, das in der Liste_der_verworfenen_Kernkraftwerke#Deutschland die reaktordaten von Vahnum fehlen, aber im artikel eingetragen sind. Was ist der Grund dafür? --Segelboot 00:26, 5. Mär. 2013 (CET)

Die IAEA hatte keine Daten angegeben. Die Daten im Artikel sind glaube ich aus der angegebenen Quelle. Da der Artikel aber sowieso noch das alte Ref-System nutzt, ist es mal Zeit den Artikel zu überarbeiten. Muss bei der IAEA dann nachsehen wie die Daten für die Blöcke lauten. Die sind leider nicht mehr frei einsehbar, aber dafür endlich vollständig. Gleiches gilt auch für den Block in Emden. Abgesehen davon ist glaube ich das Baurecht für das Kernkraftwerk Vahnum 2010/11 aufgehoben worden, so sicher bin ich mir da nicht, da die Stadt Wesel da etwas im Konflikt mit der Landesplanung stand, die bei Abänderung hätte reorganisiert hätte werden müsste. Deswegen sind ja in BW noch viele Standorte im Sicherungsplan, weil man in Anführungszeichen „zu Faul ist“ das entsprechend landesweit dann anzupassen. Beste Grüße TZV 06:16, 5. Mär. 2013 (CET)

Fragen zu Kernschmelzen

Aloha! Ich guck schon seit ein paar wochen papers zu Kernschmelzen, RDB-versagen etc durch. Dabei kamen mir zwei fragen in den sinn:

  • Wie lautet das deutsche wort für "loss of pressure control accident"?
  • Fallen dir noch hochdruckkernschmelzen ein, bei denen es zu rdb-versagen kam? Mir kam nur SL-1 in den sinn.
  • Für den Artikel Kernschmelze wäre eine liste der kernschmelzen im artikel nicht schlecht. Dafür wäre teamarbeit nötig, da meine kenntnisse sowjetischer reaktorunfälle gering sind. Die liste müsste nicht vollständig sein, aber ein paar fälle zb von ubooten, forschungsreaktoren usw sollte sie schon enthalten. fühlst du dich in der lage, hier etwas beitragen zu können xd?
  • es gab verschiedene forschungen zur kernschmelze mit gezielt herbeigeführten schmelzen, zb hier. Hast du dich schonmal damit auseinandergesetzt? In rus gab es dazu glaub ich auch mal ein experiment [8].
  • Die kühlung des coriums würde dann im artikel Kernfänger breitgetreten werden, ich denke das passt thematisch besser, obwohl auch manche k-fängerkonzepte mit intakten RDBs arbeiten. Kernschmelze würde dann nur die punkte hier umfassen.

Gruß des Segelboot 18:28, 11. Mär. 2013 (CET) -es

Hallo Meister,
  • Schwer, das weiß ich nicht. Ich postuliere mal Druckkontrollverluststörfall, wobei ich aber nur weiß, dass es den Druckverluststörfall gibt.
  • Eigentlich nicht.
  • Die meisten Kernschmelzen dort waren Partiell. Ich weiß nicht wie man das handhaben soll, gelegentlich sind auch nur einzelne Brennelemente in einem einzelnen Kanal in einem RBMK geschmolzen. Es ist zwar eine Kernschmelze, beeinflusst den Betrieb auch stark, aber kann man das zählen? Bei den U-Booten ist das so eine Sache, insbesondere ein Unfall, bei dem bei einer Kernschmelze der Reaktor explodierte. Da sind nur wenige Infos bekannt. Muss ich nachsehen, kann dir ja mal eine Liste aufsetzen. Was für Informationen brauchst du darin enthalten?
  • Damit eigentlich weniger, kenne aber mehrere solche Experimente in Russland. Da ging es auch um die Entwicklung des Kernfängers und eben um das verhalten. 1986 hat man mal eben so auf die Schnelle eine im Kurtschatow-Institut herbeigeführt um das Verhalten mit Beton zu studieren wegen Tschernobyl.
  • ich denke, das passt so. Ja, diese Konzepte zu Kühlung im RDB, passiv von außen, etc. sind so eine Sache für sich. Beispielsweise sind die Kernfänger für Brutreaktoren, beispielsweise die FFTF im Pool untergebracht. Das würde dann aber wohl alles unter Kernfänger behandelt werden müssen. Man kann ja prinzipiell sagen, wenn es plup macht, dient entweder ein verdicktes Fundament für das Aufhalten des Coriums oder ein Kernfänger.

Beste Grüße TZV 19:14, 11. Mär. 2013 (CET)

Ok, dann nehm ich mal Druckkontrollverluststörfall. das böse wort kann man später immer noch ändern. Das mit der liste geht nur darum, die häufigkeit abschätzen zu können. Infos wären über ausmaß (1-be, partiell <50%, >50% heftig), art des reaktors (DWR, SWR, RBMK, PHWR, SBR, usw), verwendung (antrieb, forschung, energie), und freisetzung von radioaktivität (TBq, kaum, wenig, viel, sehr viel, etc). Das muss keine wissenschaftliche arbeit sein, nur ein überblick. Gruß vom pluppenden Segelboot 20:16, 11. Mär. 2013 (CET) Müsste der Schnelle brüter hier nicht FBR heißen? Du hast zweimal SBR in die tabelle geschrieben.

Neja, okay:

Reaktorblock Reaktortyp Datum Unfallbeschreibung Freigesetzte Aktivität
Belojarsk-1&2 AMB-100/AMB-200 1964 bis 1974 Regeläßige Zerstörung von Brennelementen in den Überhitzerkanälen[1] Unterhalb der genehmigten Werte[1]
Enrico Fermi-1 Brutreaktor 05.10.1966 Nach einem Brennstoffwechsel wurde der Block am 4. Oktober um 8:23 Uhr auf eine Leistung von 1 MW gefahren. nachdem der Block kritisch war wurde am 5. oktober gegen 13:45 Uhr begonnen die Leistung zu erhöhen und der Block erreichte eine Leistung von 8 MW um 14:20 Uhr. Um 14:45 Uhr stellte man eine plötzliche Zunahme der Leistung auf 13 MW fest allerdings ohne folgende Probleme. Gegen 15:00 Uhr erreichte der Block eine Leistung von 20 MW und die Messwerte zeigten, dass der Neutronenfluss instabil wurde. Das war bereits öfter vorgekommen was an dem Aufbau des Kühlsystems des Blocks liegt. Nach Verschinden des problems wurde die Leistung weiter erhöht und erreichte um 15:05 Uhr eine Leistung von 27 MW. Plötzlich tauchte ein Warnsignal wegen Instabilität des Reaktors auf. Das Peronal bemerkte, dass die Steuerelemente weiter als geplant ausgefahren wurden. Die Folge war eine schnell steigende Reaktivität und Temperaturen beim Austritt des Kerns mit 380 bis 368 °C abnormal hoch lag. Um 15:09 Uhr wurden erhöhte Strahlenwerte im Abluftsystem festgestellt und das System abgeschaltet. Bei einer Reaktorleistung von rund 31 MW nach der Leistungsexkursion wurde der Block per Schnellabschaltung abgeschaltet. Zwei Brennelemente schmolzen zusammen und wurden in der zweiten Jahreshälfte 1967 getrennt und entfernt. Einige andere Brennelemente zeigten Verformungen, waren allerdings intakt, wurden aber trotzdem getauscht, da ein Betrieb mit solchen Elementen nicht vertretbar ist. Grund für den Unfall war ein Bauteil, das sich gelöst hatte und die Strömung durch die Brennelemente blockierte. Die Leistungsexkursion wurde durch den Aufbau des Kerns begünstigt.[2] 10000 Curie im Kühlsystem, wie viel raus unbekannt.[2]
Lucens HWGCR mit 2 Kreisen 21.01.1969 Müsste bekannt sein? 4300 GBq radioaktive Edelgase
27,3 MBq radioaktive Spaltgase[3]
Saint Laurent-A1 UNGG 17.10.1969 Während des Volllastbetriebs sollte ein Brennstoffkanal entladen und mit einem neuen Brennelement beladen werden. Während des Entladevorgangs stoppte die Maschine plötzlich. Der Operator deaktivierte daher das automatische System und fuhr mit dem Entladen des Brennelements auf manuellem Wege mit der Maschine fort. Allerdings zog er nicht das Brennelement heraus, sondern reduzierte den Gasdurchfluss des Kanals, woraufhin die Wärmeabfuhr für das Brennelement verschlechtert wurde. Daraufhin schmolzen rund 50 Kilo des Brennelements durch und trat aus dem Kanal aus. Aufgrund des Lecks an dem Kanal wurde der Reaktor automatisch abgeschaltet. Die Reparatur dauerte rund ein Jahr und führte zu konstruktiven Verbesserungen an der Lademaschine.[4] unbedeutend gering[4] (?)
Leningrad-1 RBMK-1000 .10.1974 Mehrere Brennelemente wurden im Kern zerstört[5] Mindestens 1,5 Megacurie[5]
Leningrad-1 RBMK-1000 30.11.1975 Mehrere Brennelemente wurden beschädigt, zeigten Leckagen oder waren angeschmolzen, Brennelement im Kanal 13-33 verursachte Leckage.[5] Mindestens 1,5 Megacurie[5]
Belojarsk-2 AMB-200 1977 Zerstörung von rund 50 % der Brennelemente im Kern,[1] möglicherweise aufgrund von erhöhten Temperaturparametern des Kühlmittels infolge einer Systemmodifikation mit modernerer Entgasung.[6]
Bohunice-A1 KS-150 22.02.1977 Beim Laden eines neuen Brennelementes wird die Schutzschicht gegen Feuchtigkeit aus Kieselsäure vergessen zu entfernen und so in den Reaktor geladen. Dabei kam es zur einer schlechteren Wärmeabfuhr durch das CO2</ref>-Gas und zur Überhitzung mit Anschmelzen des Brennelements, sowie einem Leck an der Druckröhre, weshalb schweres Wasser aus dem Druckbehälter in den Gaskreislauf eindrang.[7] Der Block wurde danach nicht mehr repariert, vornehmlich aber weil Bohunice V1 und V2 bereits im Bau waren und die Entwicklung des KS-500 nicht fortgeführt wurde. Keine
Hinkley Point-B(1?) AGR 19.11.1978 Ein Brennelement sollte aus einer der Kanäle ausgeladen werden. Nachdem es drei Meter entfernt wurde verklemmte es sich in den Kanal. Die Winde der Lademaschine stellte sich deshalb daraufhin ab. Später konnte durch Überlastung der Winde im Tipbetrieb das Brennelement ohne Probleme entnommen werden. Eine Begutachtung des Brennelement ergab, dass ich Graphitrückstände daran befanden und das dritte, vierte und fünfte Brennelementbündel stark beschädigt und angeschmolzen waren. Grund für die Schäden war ein Effekt beim Laden der Brennelemente, bei dem der Kanal normalerweise in Überlast gefahren wird und es dabei zu einem thermischen Schlag kommt, wenn das Gas über das Brennelement strömt. Als Folge durften die AGR nicht mehr unter Überlast des Kanals beladen werden und während des Betriebs keine Volllast mehr fahren.[8] Keine
Tschernobyl-1 RBMK-1000 09.09.1982 Zerstörung eines einzelnen Brennelementes in Kanal 62-44 mit Ausspülen von Brennstoffpartikeln in die hermetische Box. Grund war Materialversagen der Druckröhre.[9] 20 bis 40 Curie[9]
Tschernobyl-1 RBMK-1000 21.02.1983 Zerstörung eines einzelnen Brennelementes in Kanal 21-56 während dem Anfahren nach der Reparatur aufgrund der vorherigen Kernschmelze. Beschädigungen traten dabei auch an Kanal 46-18 und 63-54 auf. Grund war Materialversagen der Druckröhre.[10]Der Unfall steht noch nicht im Artikel drinnen, den wollte ich noch nachtragen. Entdeckt hatte ich den erst beim Schreiben des Artikels zum KKW Leningrad 40 Curie aus Kanal, wie viel raus ist unbekannt[10]
K-431 2×WM-A 10.08.1985 Das U-Boot wurde mit neuem Brennstoff beladen und der Reaktor wieder geschlossen, der Deckel aber nicht wichtig gesetzt. Man hob den Decken daher noch einmal an, allerdings mit ihm zusammen die Steuerstäbe. Die Steuerstäbe wurden zu schnell aus dem Reaktor gezogen und der Reaktor wurde prompt kritisch. Dies führte zu einer Dampfexplosion und zur Zerstörung der Druckhülle und des Reaktors. Die Brennelemente schmolzen, wurden zerstört und wurden beider Explosion bis im Umkreis von 50 bis 100 Metern in das Wasser geschleudert. Das U-Boot wurde 1987 aufgegeben wegen de facto Kontamination mit Totalschaden. 2 Megacurie Edelgase
5 Megacurie Spaltprodukte
Atucha-1 KWU PHWR 02.08.1988 Der Block fuhr zu diesem Zeitpunkt unter Volllast, als die Reaktorleistung sankt und in der Folge der Druck abfiel. Der Reaktor schaltete sich automatisch ab und wurde in den unterkritischen Heißzustand abgefahren. Am 13. August sollte der Block wieder mit 70 % Leistung ans Netz gehen, allerdings kam es beim Erreichen der Kritikalität erneut zu einem Druckabfall sowie zur einer Erhöhung der Aktivität im Primärkreislauf. Sekundär gab es Hinweise durch das Neutronenfeld darauf, dass ein bestimmter Kanal beschädigt zu sein scheint. Am 15. August wurde der Block zur Inspektion wieder abgeschaltet. Nach 5 Monaten konnte ein Werkzeug zur Inspektion entwickelt werden mit dem eine Leckage in dem betreffenden Kanal gefunden werden konnte. Man stellte dabei fest, dass der Kanal beschädigt wurde und der Brennstoff angeschmolzen war, sowie der angrenzende Kanal, die selbst aus Zircalloy-4 gefertigt sind, ebenfalls teilweise geschmolzen war, das Brennelement aber intakt. Brennstoffragmente, Hüllrohrfragmente und Kanalfragmente beschädigten den torusförmigen Verteiler im Reaktor, den Moderatortank und pappten sich im Reaktordruckbehälter unten festen, beschädigten ihn sogar leicht. Die Reparaturmaßnahmen waren mit den Rückholungsmaßnahmen in Three Mile Island-2 identisch und dauerten rund 16 Monate.[11]Der Unfall steht noch nicht im Artikel drinnen, den wollte ich noch nachtragen. Entdeckt hatte ich den erst beim Schreiben des Artikels zum KKW Leningrad Keine, im Kühlwasser gebunden
Bruce-4 CANDU-750A 23.01.1990 Beim Brennstoffwechsel im Volllastbetrieb begann sich die computergesteuerte Lademaschine während sie mit einen der Kanäle verbunden war zu neigen. Insgesamt senkte sich die Lademashine um 40 Zentimeter. Im Kontrollraum des Blocks wurde registriert, dass schweres Wasser aus dem Primärkreislauf in das Reaktorgebäude austrat, was auf einen Bruch der Druckröhre hinwies, bzw. in diesem Fall verursacht durch die offenen Druckröhre wegen der verschobenen Lademaschine. Der Block wurde abgeschaltet. Infolge steigender Strahlenwerte durch radioaktives Tritium wurde die Belüftung abgeschaltet und das Ventil zum Vakuumgebäude geöffnet, um den Unfall zu lokalisieren. Durch das Abkühlen des Blocks und der Druckentlastung konnte die Menge an austretenden schweren Wasser aus der Calandria von 1400 Kilo pro Stunde auf 10 bis 18 Kilo pro Stunde gesenkt werden. Während der Störung wurden die 13 Brennelemente in dem Kanal zerstört und schmolzen an, sowie vier weitere Brennelemente in der Lademaschine. Die Druckröhre musste mit Spezialwerkzeug entfernt werden und die Brennelemente ebenfalls mit einem Spezialgerät entfernt werden. Grund für das Senken der Lademaschine war übrigens der Ausfall der Software, der durch einen Programmierungsfehler verursacht wurde, der beim Test des Programms 1986, als es in den Blöcken eingeführt wurde, nicht entdeckt wurde.[12]Der Unfall steht noch nicht im Artikel drinnen, den wollte ich noch nachtragen. Entdeckt hatte ich den erst beim Schreiben des Artikels zum KKW Leningrad Keine, konnte lokalisiert werden.[12]
Leningrad-3 RBMK-1000 24.03.1992 Defektes Ventil blockte Wasserzufluss zu Kanal 52-16, das Brennelement überhitzte und schmolz. Aufgrund einer Beschädigung des Filtermembrans des Kondensationsturms wurden mehr radioaktive Stoffe als vorgesehen freigesetzt.[13] 0,18 Curie 131Jod
4000 Curie andere Spaltgase[13]
  1. a b c Nuclear Engineering International, Band 35,Ausgaben 426-437. Heywood-Temple Industrial Publications Limited, 1990. Seite 50, 51.
  2. a b Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на АЭС «Enrico Fermi» (США), связанная с плавлением топлива . Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  3. Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на АЭС «Lucens» (Швейцария), связанная с повреждением активной зоны. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  4. a b Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на АЭС «St. Laurent» (Франция), связанная с плавлением топлива. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  5. a b c d Mikhail V. Malko: The Chernobyl Reactor: Design Features and Reasons for Accident. Joint Institute of Power and Nuclear Research, National Academy of Sciences of Belarus. Abgerufen am 10.01.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  6. Thermal Engineering, Band 23. Pergamon Press, 1977. Seite 54, 55, 63, 64.
  7. Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на АЭС «Jaslovska Bonunice -1» (Чехословакия), связанные с утечкой теплоносителя и замедлителя . Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  8. Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на АЭС «Hinkley Point B» (Великобритания), связанная с повреждением твэлов. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  9. a b Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на блоке №1 Чернобыльской АЭС (СССР), связанная с разгерметизацией технологического канала. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  10. a b Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на блоке №1 Чернобыльской АЭС (СССР), связанная с гильотинным разрывом технологического канала. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  11. Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на блоке №1 АЭС «Atucha» (Аргентина), связанная с повреждением активной зоны. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  12. a b Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на блоке №4 АЭС «Bruce» (Канада), связанная с повреждением технологического канала. Abgerufen am 12.03.2013. (Archivierte Version bei WebCite)
  13. a b Радиационная Безопасность Населения Российской Федерации: Авария на блоке №3 Ленинградской АЭС (СССР), связанная с разгерметизацией технологического канала. Abgerufen am 12.01.2013. (Archivierte Version bei WebCite)

Ich habe noch andere Unfälle von der einen Seite eingetragen, die noch mit Kernschmelzen zu tun hatten, sich aber nicht auf ex-UdSSR beziehen. Es gibt noch einen Zwischenfall im Jahr 1989, der mir schleierhaft ist. Dabei scheint irgendwas radioaktives geschmolzen zu sein in einem Metallwerk in Podolsk, das zwar entfernt wurde, das Werk aber heute mit 150 bis 800 Milliröntgen pro Stunde Hintergrundstrahlung kontaminiert ist. Das ist wohl eher weniger eine Kernschmelze als vielmehr ein Strahlenunfall, der aber schon des öfteren dort vorgekommen zu sein scheint. Zu den Zwischenfällen in Belojarsk, Tschernobyl und Leningrad habe ich nur kurze Erläuterungen gemacht, da die ja im Artikel schon beschrieben sind. Zu den Unfällen in Tschernobyl-4 (1986), TMI-2 (1979), SL-1 (1961), NRX (1957) und Windscale-1 (1957) hast du was, oder? Beste Grüße TZV 17:18, 12. Mär. 2013 (CET)

sehr schön, ein guter anfang. Für meinen geschmack sogar zu ausführlich, aber ok. Den rest werd ich schon noch reinfummeln, danke erstmal. --Segelboot 20:19, 12. Mär. 2013 (CET)
Musst halt schauen, was du nutzt. Habe es nur mal erläutert, damit auch der Hintergrund verständlich ist. Wie du das letztlich machst weißt du am besten! ;) Beste Grüße TZV 20:22, 12. Mär. 2013 (CET)

aloha! bin auf ein problem aufgelaufen, für dessen lösung ich deine hilfe brauche. guckst du bitte erstmal hier. Die Probleme liegen in Anhang auf Punkt 4 (Rainer Moormann...). Das Problem ist, dass Hr Moormann sehr locker bequellt, was auf eine Agenda hindeutet. Ich weiß nicht ob das so stehenlasse, weil es schon sehr komplex ist und ausartet. Besser wäre wohl, die ganze fragestellung Moormann & Co später in einen HTR/gasggekühlter Reaktor/wasweißichartikel reinzustecken, und detaillierter durchzukauen. In diesem Fall müsste man das kritikalitätsthema wechlassen.

Ein weiteres problem ist die quelle 15 hier: J.Szabo et al.: Reactivity effects of water ingress in HTGRs - a review. In: Technical committee on reactivity transient accidents. Proc. of the first technical committee meeting organized by the IAEA and held in Vienna, 17.-20. November 1987. Document IAEA-TC-610 Ich hab rumgegoogelt, aber nix gefunden. Das ist besonders pekär, da anscheindend die zahlen "k_eff bis 1,04" und "2500°C" darin vorkommen.

Andererseits gibt es zb das hier. Auf S.30/36 sieht man zb, wie eine anordnung k_eff bis 1,045 erreicht, wenn wasser in den kern kommt. Nun ist das kein problem, den k_eff > 1 bedeutet erstmal nur eine zunahme der Reaktivität, und nicht zwangsläufig prompt kritisch. Aucf S.32/36 wird auch gezeigt, wie man das problem hier durch SCRAM wegkriegen möchte. Interessant ist auh diese Studie der TU Delft. Hier ist ein kugelhaufenreaktor mal ganz durchgerechnet worden. Beachte Seite 55/88: k_eff bei water ingress macht einen bogen, wie das gelaber von mir im anhang eben sagt. Sonst steht da aufschlussreich: From Figure 3.17 it can seen that the decrease in reactivity from 700K to 1700K, at a water ingress of 2000Kg, is not large enough to compensate for the increase in reactivity from 0Kg of water to 2000Kg. This means that this reactivity increase cannot be counterbalance by inherently means alone! and it would also depend on other active safety mechanisms like the control rods. Since for a safe HTR the reactivity effect of any water ingress must be controllable by passive means, it is obvious that the fuel pebble composition has to be changed in order to produce the required negative reactivity response. It is important to notice that the final heavy metal loading and %W of 233 U is therefore design based on its capabilities to compensate this accident scenario, which will limit the breeding capabilities of the HTR. (mit rechtscheibfehlern) D.h. es wäre lediglich bei einer falschen auslegung möglich, bei wassereinbruch k > 1 zu erzeugen, bzw man nimmt es in kauf, und regelt mit SCRAM gegen.

Trotzdem würde ich noch gerne deine meinung hören: weglassen und später breittreten, oder im anhang erläutern? und wie siehst du das mit quelle 15? vlt findest du was, besonders die herkunft der 2500°C finde ich interessant. Gruß vom fragenden Segelboot 18:36, 18. Mär. 2013 (CET)

Ahoi! ;) Mir stellt sich jetzt als erstes die Frage, worauf sich die 3,3 % bzw. der daraus resultierte Kubikmeter Wasser bezieht. Anscheinend muss es sich hierbei um ein bestimmtes Reaktormodell handeln da ich mir nicht vorstellen kann, dass die gleiche Menge bei größeren Kernen den selben Effekt bewirkt. Ich denke aber eher, dass das zum Betriebsverhalten des HTR selbst zählt und weniger mit Kernschmelzen zu tun hat. Die andere Frage ist jetzt, abgesehen von der verbesserten Moderation, ob dieser Reaktivitätsschub denn auch zu einer Kernschmelze führen würde. Das Dokument kannst du hier finden. Am besten ist immer nach der Dokument-Kennnummer als exakte Phrase zu suchen. In dem Dokument scheint sich Seite 144 damit zu beschäftigen. Die Zahl 2500 kann ich aber sonst nirgends sonst finden. Prinzipiell würde ich die Grundlagen in den Artikel einbetten, die Detailversion aber in einem HTR-Artikel unterbringen. Beste Grüße TZV 20:35, 18. Mär. 2013 (CET)
Hallo Meister! Die 3,3 % beziehen sich wohl auf den AVR. Graphit besitzt keinen schmelzpunkt, sondern sublimiert bei normaldruck bei 3750°C. Schmelzen kann da nicht viel. Da das in Anhang zu kompliziert wird schlage ich vor, hier nur ein paar fakten reinzuschreiben zb: Durch den Wassereinbruch erhöht sich die Reaktivität des Kerns. Dabei steigt die Reaktivität mit zunehmender Wassermenge in Kreislauf an, um nach einem Maximum wieder zu fallen. Durch geschicktes Kerndesign kann der überkritische Bereich so gelegt werden, dass er nur von kurzer Dauer ist, und der integrale Voideffekt, im Gegensatz zum positiven Void beim RBMK, hier negativ ist. Findet keine Optimierung des Kerndesigns gegen einen Wassereinbruch statt, so müsste eine Gleichgewichtstemperatur von etwa 4000 K mit LEU erreicht werden, damit der nukleare Dopplereffekt den Reaktivitätsanstieg kompensieren kann. ok so? Das ganze würde erstmal ohne quelle so dastehen, da ich texte im anhang nicht refen kann. --Segelboot 22:35, 18. Mär. 2013 (CET) stimmt, wenn man bei INIS in die suchzeile die nummer eingibt...<rolleyes>
Beziehen sich die 4000 Kelvin nicht auf den Temperatur unterschied? Die Temperaturangaben werden doch normalerweise in °C angegeben, Temperaturunterschiede mit Kelvin!? Aber ansonsten wäre es okay. Beste Grüße TZV 10:54, 19. Mär. 2013 (CET)
nö, fig 7 auf seite 144 sagt "kernel temperature (°K)". Temperaturangaben werden normalerweise in K angegeben (ohne grad), da es SI einheit ist. Mit differenzen hat das doch nüscht zu tun? --Segelboot 11:47, 19. Mär. 2013 (CET)
Hm okay, stimmt. Mir wäre eine Konvertierung in Grad Celsius doch lieber und man diese Vorlage (siehe Quelltext) mit 3726,84 °C verwendet, da es doch einfach übersichtlicher ist. Man kann das ganze ja auch noch auf 3727 °C runden. Das mit dem Kelvin ist mir zu Trickreich wegen dem Nullpunkt. Beste Grüße TZV 12:06, 19. Mär. 2013 (CET)
tsts, was willst du später mal beruflich machen? wenn du in den ingenieurbereich gehst wie ich, setzt du in jede formel nur noch kelvin ein. Jede °C angabe gilt als ärgernis, weil erst in K umgerechnet werden muss. Das in manchen papers immer noch °C angaben sind finde ich befremdlich, aber die amis publizieren auch gerne in °F...noch schlimmer. Wäre es so 4000 K auch ok, für die lieben kleinen xD? --Segelboot 12:25, 19. Mär. 2013 (CET)
Klar mag das im Ingenieurbereich so sein, das weiß ich, allerdings ist im konventionellen Gebrauch im deutschen Bereich die Verwendung von °C aus meiner Sicht sinnvoller, zumal es dann die Experten gibt die diese 4000 Kelvin direkt in 4000 °C konvertieren, eben weil es gebräuchlicher ist und weil man fälschlicherweise durch das 1 K=1 °C den Nullpunkt von Kelvin nicht beachten. Abgesehen davon verwendest du selbst im Fließtext beim Areva EPR auch vornehmlich nur °C mit Außnahme von drei Angaben beim Corium! ;P Immer schön den Spiegel vor dass eigene Gesicht halten! ;) Nein, aber im Fließtext ist es doch sinnvoller. Man kann es ja später in Kelvin spezifizieren oder man müsste gleich überall Kelvin verwenden, was aber zu anderen Mainstreammedien mit Temperaturangaben von °C zu Verwirrung führen kann. In den Formeln halte ich es dagegen für völlig korrekt Kelvin zu verwenden, du hast ja sogar °C und Kelvin dort erläutert, das ist sehr exakt! :) Beste Grüße TZV 12:51, 19. Mär. 2013 (CET)
seufz, gut, ich nehm die vorlage --Segelboot 15:36, 19. Mär. 2013 (CET)
Schreib halt die 4000 K hin und klammer die °C dahinter ein. Mal so ne Frage nebenbei: Hast du Ahnung vom Frackig? Beste Grüße TZV 19:28, 19. Mär. 2013 (CET)
das mit dem öl und gas? nur so nebenbei, hauptsächlich eike. Wiso, gibts bald ne Fossilopedia? Gruß vom Segelboot 21:26, 19. Mär. 2013 (CET)
Nein, im Zusammenhang mit dem Kernkraftwerk Darlington, da hat man was erprobt, allerdings im Zusammenhang mit unterirdischen Kernkraftwerken in Kavernen. Fossilopedia kann ich nix mit anfangen! :D Beste Grüße TZV 22:15, 19. Mär. 2013 (CET)

sodelle, die baustelle hat sich weiterentwickelt. Nun steh' ich wie der ochs' vorm berg, denn:

  • die forschungsgeschichte is sehr europalastig. ich kann noch etwas aus den USA reinschreiben, soweit es nicht die IVR betrifft, nur in RUS und anderswo is tote hose. da wüßte ich nichmal, wo ich suchen sollte. ich weiß nur, das rus am Rasplav program beteiligt war. was in der SU lief, kein plan
  • bei den Versagensfällen stehen die griechischen buchstaben erstmal so da, das dürfte sich erst mit einem artikel zum Sicherheitsbehälter auflösen. ich mach hier noch bilder rein, "wo es plup macht"
  • vlt wäre ein abschnitt zu den auswirkungen interessant? wir hattens ja mal hier. Ist der garten verloren wenn er 5 mSv/a hat statt vorher 1 mSv/a? Oder erst bei 50 mSv/a? Ab wann wird dekontaminiert, ab wann als verlust abgeschrieben? hier lassen sich gut breitseiten plazieren. Die WASH-1400 hat auch ein paar abschätzungen zu toten u kosten.
  • die Liste werd ich auch noch ergänzen...

Abentlicher Gruß vom Segelboot 20:35, 21. Mär. 2013 (CET) Tipp: Mein kommentar hier als Bsp für punkt 3. --Segelboot 20:39, 21. Mär. 2013 (CET)

Sieht aber doch schon sehr gut aus! Zu den einzelnen Punkten:
  • Ist schwer verfolgbar. Raspaw heißt übrigens ins deutsche übersetzte Schemlze. In der UdSSR liegen einige Programme, da müsste ich mich aber selbst hereinlesen. Mit fällt nur auf die Schnelle die künstliche mit Plasmalasern erzeugte Kernschmelze ein, die im Mai/Juni 1986 im Kurtschatow Institut stattfand.
  • k
  • Neja, primär bei der Strahlung ist das eigentlich keine Frage, dass auch 5 mSv/a annehmbar sind. Das Problem sind nur die Isotope selbst und ihre Auswirkungen. Also hinsichtlich Anreicherung im Körper und direkte giftige Wirkung.
  • k

Beste Grüße 10.0.1.47 18:21, 22. Mär. 2013 (CET)

Mühle muss mahlen

Sehr schöner Artikel, einer der besten: nur ein paar fragen dazu:

  • "Allerdings sind die Kosten des Kernkraftwerks bereits im Vorfeld so gering kalkuliert gewesen, dass sich das Kernkraftwerk eher als Grundlasterzeuger eignete." - wirtschaftlich wäre es eher andersrum: ist die anlage besonders billig zu haben, kann sie auch wirtschaftlich regellast bereitstellen.
  • "Dabei wurden zirka als Kobalt 60 Äquivalent 11×1011 Becquerel (rund 30 Curie) an radioaktiver Substanz entfernt." wozu kobalt-60? Bq reicht doch?
  • "Am 21. November 2007 wurde eine motion vom 1. Februar 2007 angenommen, die den weiteren Betrieb des Kernkraftwerks Mühleberg fordere und eine unbeschränkte Betriebsbewilligung." - wie meinen?
  • "Die Schweißnähte selbst können nicht reißen da eine Schweißnaht konsequent härter ist, als das Material das sie umgibt und bindet." - härte sagt noch nix über festigkeit aus. Ist vlt diese gemeint?
  • "Fernwärme Mühleberg – Bern (FEMBE)" - der abschnitt verwendet mal "20 % des Wärmeanteils" oder "im Schnitt etwa die Hälfte der Wärmeversorgung" oder "Rund 75 % der Wärmeenergie für das Fernwärmenetz würden aus dem Kernkraftwerk bezogen". Eine zahl, die hohe, wird für die Wärmeenergie für das Fernwärmenetz stehen. Die andere wohl für die kapazität des kkw als fernwärmeeinspeiser.

sonst: ab nach Vorlage:Bereits gewusst! Gruß vom Segelboot 23:57, 13. Mär. 2013 (CET)

Danke Dir, hat mir auch entsprechend Nerven gekostet. Aber auch über Facebook habe ich ziemlich gute Resonanz bekommen. Die Imagemap mit den Plot mache ich morgen noch vollständig. Zu deinen Fragen die passenden Antworten:
  • Diese Kalkulation war logisch auf die Erzeugungskostenbezogen. Das Kernkraftwerk war preiswerter als die Wasserkraftwerke und das um Längen, sowie zuverlässiger in der Verfügbarkeit. Die Wasserkraftwerke verursachten im Winter und auch im heißen Sommer diverse Probleme.
  • Das steht so hier + hier. Ist auf Kobalt-60 berechnet worden, weil es halt oft in Reaktoren vorkommt und die Hauptkontamination ausmacht. Ich weise dabei auf Nowoworonesch-1 hin, in dem Reaktor erhebliche Probleme mit Kobalt-60 auftraten wegen falscher Werkstoffe in den Pumpen.
  • Eine Motion ist eine Art Anstoß in der Schweiz bzw. ein Vorschlag, soweit ich das verstehen konnte. Man kann es ja Eindeutschen, aber ich weiß nicht, ob es denn dann so richtig wäre, wenn ich Anstoß oder Vorschlag schreibe. Ich bin kein Schweiz-Experte. Jedenfalls gings darum, dass sich auch der Große Rat von Bern für einen weiteren Betrieb des Kernkraftwerks infolge dieses Vorstoßes, sich für das Kernkraftwerk auszusprechen, aussprach.
  • Festigkeit ist richtig. Eine Schweißnaht kann nur reißen, wenn diese falsch ausgeführt wäre. Das ist aber dabei auszuschließen, da es sich nachweislich um das Material des Kernmantels selbst handelt, dass eben beim Schweißen belastet wurde und später eben Risse an dieser Stelle bildete. So gesehen handelte es sich nicht direkt um Risse in Schweißnähten, sondern um Risse an Schweißnähten bzw. daneben. Das ist ja das was die Anti-Temelíner nicht verstehen.
  • Bei den 20 % zur Verfügung stellenden Wärmeanteil ging es darum, ganz Bern mit Fernwärme zu versorgen in einem großen Netz. Der Schnitt bezieht sich auf den Bedarf pro Jahr, den hinsichtlich der GWth die aus dem Kernkraftwerk bezogen worden wären. Die 75 % bezogen sich auf das eigentliche Projekt, West-Bern mit Fernwärme zu versorgen. Das Netz wäre also kleiner gewesen, sodass alleine 75 % des Netzes bei voller Auslastung aus dem Kernkraftwerk gespeist hätten werden können.
Leider gab es zum Fernwärmenetz nicht viel. Ich hätte gerne die Trassenführung und detailliertere Konzepte eingearbeitet. Nagut, dann werde ich hier und da mal suchen, was denn so interessant zu wissen erscheint! ;) Setze das morgen um. Beste Grüße TZV 00:40, 14. Mär. 2013 (CET)
Sehr schön. Noch was: Die Gebäudebeschreibung per Mouseover im Grundplan zeigt nur das reaktorgebäude an, den rest hast du nicht eigetragen. Gruß vom Segelboot 12:44, 14. Mär. 2013 (CET)
Zitat meiner vorherigen Antwort: „Die Imagemap mit den Plot mache ich morgen noch vollständig.“, das heißt jetzt! ;) Beste Grüße TZV 12:50, 14. Mär. 2013 (CET)
ach, das war damit gemeint. Gut zu wissen xd --Segelboot 13:12, 14. Mär. 2013 (CET)