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Benutzer Diskussion:TZV

Aus Nucleopedia
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Servus

Weihen wir hier das ganze ein! ;D Und immer schön kompleks sein. Beste Grüße, 93.134.12.191 20:29, 15. Dez. 2011 (CET)

Natürlich ;D Beste Grüße TZV 20:34, 15. Dez. 2011 (CET)

Mail Server

Hallo, der Mailserver scheint noch nicht richtig eingerichtet zu sein, denn statt versandten E-Mails gibt es nach der Anmeldung nur eine Fehlermeldung:

Nucleopedia konnte die Bestätigungs-E-Mail nicht an dich versenden. Bitte prüfe die E-Mail-Adresse auf ungültige Zeichen.

Rückmeldung des Mailservers: Failed to connect to mailserver at "nucleopedia.org" port 25, verify your "SMTP" and "smtp_port" setting in php.ini or use ini_set() 

Ansonsten noch viel Spaß, --Theaitetos 00:54, 6. Feb. 2012 (CET)

Hallo Theaitetos, erst einmal will ich dich herzlich Willkommen in der Nucleopedia heißen! Ja, das Problem mit dem Mailserver war schon einmal einige Zeit lang, dachte aber das wäre gelöst. Jedenfalls danke ich dir für den Hinweis, ich werde mich darum kümmern. Beste Grüße TZV 11:06, 6. Feb. 2012 (CET)

Frage

danke für die ergänzung zum cepr. Ich bastel hier grad einen artikel über das strahlenrisiko, was aber noch ne weile dauern wird. ich setz ihn dann hier rein wenn er fertig wird. ich hab dazu allerdings noch de frage an dich. wie sachlich hättest du es gerne? die piraten haben hier zb eine schöne seite, wo technik und anti-EEG so etwa 50-50 ausmachen. Horst Trummler - du kennst ihn vielleicht da er auf die KE-wiki verlinkte, als er seine homepage dichtmachte (so kam ich überhaupt auf die ke-wiki) - hatte zum beispiel wesentlich mehr polemik gegen das öko-zeug und grüne ängste auf seiner seite. die frage stellt sich, weil ich wissen muss, ob ich die ökologisierte Kinderkrebsstudie vom BfS reinpacken soll, die sich nur mit polemik ertragen lässt. Im prinzip is das auch nich notwendig, weil die RERF-daten bis 200 mGy durch alle altersgruppen keinen anstieg zeigen.

Gruß vom Segelboot 23:56, 15. Apr. 2012 (CEST)

PS: Das zahlenspiel funzzt net, um links reinzusetzen

Hallo Segelboot, die Ergänzung zum CEPR ist leider sehr kurz, habe woanders noch gelesen, dass das Modell noch auch 1800 MW vergrößert werden soll, habe aber den Link verlegt. Wie du letztlich den Artikel auslegen möchtest ist dir weitestgehend frei gestellt. Solange entsprechende Fakten enthalten sind ist das denke ich relativ gut untermauert. Das was bisher drinnen steht sieht zumindest schon sehr gut aus! :) Die Seite der Piraten kenne ich, die ist ganz gut gestellt aber noch zu leicht angreifbar durch zweitklassige Argumente, beispielhaft auf der Diskussionsseite zu sehen. Die Seite von Horst Trummler kenne ich, ja, ihn persönlich zwar nicht fand aber die Beiträge super da sie sich zumindest weitestgehend objektiv mit solchen Öko-Thematiken. Finde es schade, dass die Seite dicht ist, habe aber gar nicht bemerkt, dass die Seite weiterleitet. Das mit der Studie vom BfS ist denke ich mal pauschal gesagt nicht notwendig. Das mit den Links habe ich nicht ganz verstanden, habe diese aber mal funktionsfähig gemacht. Vielleicht liegt ein Rechtefehler vor, da ich im Zusammenhang mit Spamtexten in der Nucleopedia vor kurzem wieder zu kämpfen hatte, aber anscheinend haben die Schritte Wirkung gezeigt. Ich schau mal was ich machen kann. Beste Grüße TZV 10:40, 16. Apr. 2012 (CEST)
danke für deine prompte antwort. trummler leitete noch auf die ke-wiki weiter, die seite (bzw der querlink) existiert aber nichtmehr. Ein nebeneffekt ist aber noch zu sehen: wenn du bei google das wort "oekoreligion" oder "ökoreligion" eingibst, landet die nucleopedia an 2. stelle [1]
Gruß vom Segelboot 21:00, 16. Apr. 2012 (CEST)
PS: leider wieder: „Deine Bearbeitung enthält neue externe Links. Zum Schutz vor automatisiertem Spam gib bitte die beiden folgenden Wörter in das folgende Feld ein: Input error: k: Format of site key was invalid “
Ist nur positiv, habe auch mittlerweile herausgefunden, dass einige Artikel auch vor der Wikipedia landen, meist sind diese aber auch wesentlich länger. Meistens sind die Suchbegriffe auch wesentlich komplexer. Im Vorteil sind wir aber heute, da im Kernkraftwerk Süd-Ukraine ein Transformator gebrannt hatte, aber alle Medien nur den begriff Juschnoukrainsk erwähnen, der im Wikipedia-Artikel nicht genannt wird. Habe jedenfalls das Linkproblem hoffentlich gelöst. Anscheinend hatte ich einen Schreibfehler drinnen, normalerweise sollte das Captcha nicht mehr bei automatisch bestätigten Benutzern kommen. Hoffe dass das jetzt so passt, sollten noch Probleme vorliegen, dann melde dich. Beste Grüße TZV 11:40, 17. Apr. 2012 (CEST)

So, das wärs erstmal hier. Lies es dir bitte durch. Wenn du verbesserungsvorschläge hast immer her damit, auch unklarheiten u mögliche fehler geraderaus ansagen. Gruß Segelboot 14:54, 28. Apr. 2012 (CEST)

Das sieht doch schon super aus, Fehler konnte ich auf den ersten Blick nicht finden, werde den Artikel aber noch einmal Lesen. Ich weiß nicht ob es in den Artikel gehört, aber aktuell gibt es Spekulationen, dass weniger Mädchen um Gorleben infolge der niedrigen ionisierenden Strahlung geboren werden. Vielleicht wäre in diesem Zusammenhang eine Studie die im Falle des Kernkraftwerks Hamaoka im Bezug auf Niedrigstrahlung während des Normalbetriebs vorgenommen wurde. Genauer meine ich ein Versuch mit Blumen, genaueres steht im Artikel. Ich habe mich damit nicht weiter großartig befasst, auch weil ich im Bezug auf Strahlung Wissenslücken habe und einiges nur flüchtig kenne. Schau dir mal das an was drinnen steht, vielleicht lohnt es sich ja hinsichtlich dieser Informationen weitere Ergebnisse hiervon in der Literatur zu suchen. Beste Grüße TZV 18:28, 28. Apr. 2012 (CEST)
das einzig seriöse was ich dazu gefunden habe ist das. Die blümlein wurden hier mit 12mR/h bis 510mR/h bestrahlt. 1 R(öntgen) ist dabei etwa 0,01 Gy. Also 0,12 mGy/h bis 5,1 mGy/h, macht 1 Gy/a bis 44,6 Gy/a, eine sehr hohe dosis. Wenn ich nach "Dreimasterblumen Atomkraftwerk" bzw "- kernkraftwerk" google, kommt die nukleopedia und ein paar private wortspenden auf anderen internetseiten. Is wenig.
Im übrigen gibt es keine wissenschaftliche erkentnis, das ionisierende strahlung das geschlechterverhältnis ändert. das war ganz am anfang mal in diskussion hier, spielt aber heute keine rolle mehr. Die kunst der linkspresse besteht nun darin irgendwelchen nonsens zu verbreiten, selbst wenn er erwiesenermaßen nichts mit atomstrahlung zu tun hat. hauptsache die leute glauben es, irgendwas bleibt immer hängen. zum beispiel:

"Waldsterben und Atomkraftwerke: Der Geldregen aus Bonn für die Wissenschaft hatte seltsame Wirkungen. Einem Forscher gelang zum Beispiel 1984 das Kunststück, zwei der beliebtesten Presse-Horrorthemen zu verknüpfen: Dieser Professor Reichelt verortete das KKW Würgassen als Quelle der Waldvernichtung - das Medienecho war enorm. Als ihm der Forschungsbeirat Waldschäden bereits ein Jahr darauf Fehler über Fehler nachwies und seine These verwarf, nahm die Presse dies nicht zur Kenntnis."

das ist in D normalzustand, ich ignoriere ihn für gewöhnlich. Aus solchen meldungen wächst der glaube, die wirkung niedriger dosen seit viel gefährlicher als bisher angeommen. Im nächsten schritt wird dann alles, von kopfschmerzen bis zur arthrose radioaktiver strahlung angelastet. Da sich kein seriöser forscher mit diesem nonsense beschäftigt, wird eine verharmlosung behauptet, und verschwörungstheorien konstruiert. Bist du sicher, dass die Quelle Nr 5 (No nukes: everyone's guide to nuclear power) seriös ist und erwähnt werden muss!? Das Buch ist kernenergiefeindlich, wie man aus einer kurzen lektüre von google books ersehen kann. Die Frau arbeitet wie hier zu lesen auch hier, was mich grausen lässt. Gruß vom Segelboot 00:40, 29. Apr. 2012 (CEST)
Ob es nun Seriös ist oder nicht, mal abgesehen dass ich die Seriösität eines Buches nicht an der allgemeinen Tendenz für oder gegen Kernenergie festmache, die gleichen Informationen könnte man auch mit anderen Werken untermauern. Beispielsweise gibt es vergleichbare Artikel über die Dreimasterblume (auch Spiderworth oder Tradescantia genannt) auch bei der IAEA, dort hauptsächlich unter den Fachnamen Tradescantia. Bezüglich geringer radioaktiver Dosen gibt es tatsächlich zeitnahe neue Erkenntnisse der Universität Berkeley, oder man ist ihnen zumindest auf der Spur. Ich habe mich damit nicht sehr beschäftigt, kam nur durch Diesen Artikel drauf und durch einen Kollegen der sich damit auch beschäftigt. Hier geht es darum, dass geringe ionisierende Strahlung sogar die Reparatur der DNA verbessert. Ich habe mich damit wie gesagt wenig beschäftigt, ich denke du kannst damit mehr anfangen als ich. :) Beste Grüße TZV 13:11, 29. Apr. 2012 (CEST)
hmm. man könnte im abschnitt "hormesis" noch einen hinweis auf die versuche mit driemasterblumen einbauen, und das Berkeley National Laboratory im unteren abschnitt erwähnen. --Segelboot 13:41, 29. Apr. 2012 (CEST)
Neja gut, das mit der Dreimasterblume ist nicht so wichtig, aber anscheinend wird diese bevorzugt für solche Experimente genutzt. ich denke mal wichtig wäre für den Artikel nur das mit der Niedrigstrahlung und der verbesserten Neuerung der DNA. Beste Grüße TZV 14:13, 29. Apr. 2012 (CEST)

ich habe den abschnitt mit der hormesis bewußt etwas unklar gehalten, do ich so etwas wie konsens nicht finden konnte. Die großen gruppen wie das BEIR Committee haben die LNT-Hypothese zum dogma erhoben (so scheint es mir). Als biologisch wenig bewannter laie bin ich eben darauf angewiesen, sachliche übereinstimmungen zu sammeln und zu vergleichen. Und da sieht es bei der hormesis etwas dünn aus, jeder sagt hier was anderes (so scheint es mir). Gruß Segelboot 16:16, 29. Apr. 2012 (CEST)

Da blicke ich auch nicht wirklich durch obwohl ich es besser wissen sollte, da ich in einem Radonheilbad wohne. ;) Interessant finde ich, dass du Bad Gastein erwähnst, wenn in der Projektion sollte das Kernkraftwerk Isar dem gleichen Zweck dienen, eine komische Idee aus den 1970ern eben! ^^ Beste Grüße TZV 16:46, 29. Apr. 2012 (CEST)
Lol. Ok, habs gesetzt. Gruß Segelboot 17:27, 29. Apr. 2012 (CEST)
Super, viel Lob von mir für deine Recherchearbeit! :) Beste Grüße TZV 18:16, 29. Apr. 2012 (CEST)
nix zu danken. xD --Segelboot 20:00, 29. Apr. 2012 (CEST)

Lust auf lesen?

Moin. Wenn du Zeit u Lust hast lies bitte mal hier. Änderungswünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge willkommen. Du musst dir auch noch überlegen wie das Lemma heißen soll. Denkbar wären:

  • Generation IV (mein Favorit)
  • Generation-IV-Reaktor
  • Generation-IV-Kernkraftwerk
  • Kernkraftwerk der 4. Generation

Bedenke das es irgendwann noch weitere Artikel zur Generation III usw geben wird.

Mir ist beim Surfen mit der Nucleopedia auch aufgefallen, das man häufig etwas wühlen muss. Das "Kernkraftwerk Olkiluoto" findet man nur wenn man das lemma vollständig eingibt. Es wäre nett wenn du zu jeden KKW immer noch ein paar redirects setzen würdest, zb "kkw olkiluoto" und "olkiluoto". TMI ist in dieser hinsicht ein lichtblick, bei "olkiluoto" wäre eine BKL zwischen KKw und Endlager notwendig. Wenn du nämlich bei goooooooooooooooogle hanhikivi eingibst landet der nucleopedia-artikel zwar sehr weit oben, aber verlinkt auf zufällige seite. Wenn ein benutzer nun verzweifelt "hanhikivi" in die suchzeile hackt, sieht er nur rot. Das muss nicht sein.

Das problem bei der Nucleopedia ist im moment noch die geringe zahl an interlinks: google setzt die ergebnisse um so höher an, je mehr text ein artikel hat, je häufiger das suchwort in ihm vorkommt, je häufer die seite bereits in der vergangenheit angeklickt wurde, und je stärker der artikel mit anderen verlinkt ist. Ich werde deshalb im aktuellen artikel später noch nucleolinks zu TMI, Fukushima-Daiichi, Strahlenrisiko, Kernfänger usw. sowie weiterleitungen auf den artikel setzen.

Gruß vom fleißigen Segelboot 20:48, 6. Mai 2012 (CEST)

Also der Artikel ist auf den ersten Blick gut. Was aber noch beispielsweise beim SCWR fehlt ist welches Land sich um welche Entwicklung kümmert, denn bei den Modell handelt es sich überraschender Weise um den WWER-1700/393, der als Super-WWER bereits seit Sowjetzeit entwickelt wird unter dem Kürzel SKD. Das ist hinsichtlich des Faktes interessant, da es sich bei allen vorherigen WWER um Druckwasserreaktoren handelte, bei diesem Modell aber um einen Siedewasserreaktor. Ich wollte zu dem Reaktor bereits selbst mal einen Artikel schreiben, komme aber leider der Arbeit nicht hinterher. Vielleicht wenn ich meinen Artikel zum Kernkraftwerk San Onofre fertig habe. Dadurch die Nucleopedia eh spezialisiert ist würde der Titel Generation IV wohl vollständig ausreichen, es sei denn die fällt ein besserer ein, habe ich auch nichts dagegen! ;) Zu den Suchergebnissen: Ja, das stimmt. Ich habe aber allgemein generell keine wirkliche Vorstellung wie man das übersichtlicher gestalten könnte. Eigentlich wollte ich das über Portale machen wie beispielsweise das Portal:Kernkraftwerk sowie über die Kategorien. Aber leider ist die Organisation mit gleichzeitigen Aufbau alleine ziemlich schwer, weshalb dann entweder das eine oder das andere schleift. Mehr Begriffsklärungen durchaus, praktiziere ich auch teilweise sofern die Artikel da sind. Wenn sie nicht vorhanden sind eignen sich diese oftmals nicht. Zum Endlager Olkiluoto hätte sich ein Artikel parallel zum Artikel des Kernkraftwerks Olkiluoto geeignet, da es massig Quellen aus dem Zeitraum gab und besonders die ersten Jahre, jetzt das nachzuarbeiten dauert eine weile. Vielleicht mache ich das mal in der näheren Zukunft, dann würde sich denke ich eine Begriffsklärungsseite anbieten. Solange wäre wohl eine Weiterleitung genug. Die KKW-Kürzel nutze ich eigentlich nicht, lege aber jeweils eine Weiterleitung von Atomkraftwerk XXXXX an. Das mit der zufälligen Seite überrascht, da es in robots.txt eigentlich verboten ist zu listen. Ich werde das über die Google Webmastertools deaktivieren. Das mit den Wikilinks ist schon mal gut, werde das auch zukünftig mehr ins Auge fassen, vielleicht hilft es ja. Beste Grüße TZV 22:46, 6. Mai 2012 (CEST)
jutt. Weißt du ob sich der WWER-1700/393 am referenzdesign orientiert? russland ist nicht in der projektgruppe, und kocht sein eigenes süppchen. Die kanadier wollen auch lieber ihren ollen candu superkritisch machen. Ich hab zum wwer-skd, super-wwer und wwer-1700/393 auf die schnelle nix gefunden, außer das es sie in planung/konzept gibt. Gruß Segelboot 23:12, 6. Mai 2012 (CEST)
Das weiß ich nicht direkt, muss aber anscheinend irgendwie sich teilweise daran orientieren. Russland geht ja noch weiter und hat den Reaktorkern selbst innoviert hinsichtlich des double-flow-inlet, gemeint ist die Positionierung von Brennelementen bereits im Zulauf außerhalb des eigentlichen Kerns. Dadurch bekommen die auch die hohe Effizienz hin. Das Design scheint mehr oder weniger die eigene Suppe zu sein, die sich noch im Entwurfsstadium befindet und im Prototypcharakter im WWER-1700/393 verwirklicht werden soll. Der Nummer 393 ist das Projekt selbst wirklich älter und schätze es in die 1980er, Anfang der 1990er da er noch zur dritten WWER-Generation gehört, der 9 zurfolge ist die Konfiguration die ähnliche wie sie jetzt für das Kernkraftwerk Chmelnytzkyj in Block 3 und 4 im WWER-1000/392B zum Einsatz kommt auch mit passiven Systemen, das Gebäude ist allerdings bisher nicht realisiert worden. Soviel zur Version 393. Die Entwicklungen wurden erst 2007 wieder aufgenommen im Rahmen des Entwicklungsprogramm für die Kernenergie bis zum Jahr 2020 und 2030. Die allgemeine Frage ist jetzt erst mal wie es weiter geht, da der Federführende bei diesen Projekten im Juni 2011 bei dem Flugzeugabsturtz in Petrosawodsk ums Lebem kam, weshalb sich einige Reaktorprojekte verzögerten, so auch die Inbetriebnahme von Buschehr um mehr als einen Monat. Beste Grüße TZV 23:35, 6. Mai 2012 (CEST)
Nachtrag: Hab noch was, da bin ich mir aber nicht sicher. Ist der KWU-HCR nicht eigentlich auch ein Modell, dass der vierten Genration zumindest ziemlich entsprechen würde? Das Projekt stammte zwar aus den 1970ern/1980ern und entsprach im weitesten Sinne den Konvoianlagen aber als Hochkonverter mit höheren Wirkungsgrad? Beste Grüße TZV 23:43, 6. Mai 2012 (CEST)
der KWU-HCR war soweit ich weiß ein PWR, und die fähigkeit zum hochkonvertieren macht noch kein gen iv system aus. Ich werd im text dann den WWER-SCWR erwähnen, um den ballast der vergangenheit mal außen vor zu lassen. gidropress selbst nennt das ding ja auch so. Gruß vom Segelboot 00:15, 7. Mai 2012 (CEST)
Der WWER-1700/393 ist der WWER-SCWR, im Russischen wird er ja als WWER-SKD geführt. Da alle anderen Reaktoren der WWER-Linie unter der Nummer geführt werden sollte man es denke ich auch hier machen, da es sonst zu Irritationen führen kann, mal abgesehen, dass der Trend aktuell sowieso zu den bewährten Reaktormodellen geht. Beste Grüße TZV 18:58, 7. Mai 2012 (CEST)
korrigiert. danke --Segelboot 20:00, 7. Mai 2012 (CEST)

Luft auf lesen vol.2 ?

Moin. Wenn du Zeit u Lust hast lies bitte mal hier. Änderungswünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge willkommen. Da ich nicht direkt auf die EUR zugreifen kann musste ich pdfs von EUR-missionen u hersteller verwenden, hoffe das bessert sich langfristig. Wenn du was besseres hast, her damit! xD.

Die sache mit den mini-reaktoren hab ich erstmal weggelassen. das schwimmende ungetüm in russland sieht finanziell nicht so toll aus (Kernkraftwerk Akademik Lomonossow für 267 mio eur @ 70 MWe, dh € 3814/kw), und die reaktormodule westlicher hersteller sind noch in der entwicklungsphase ohne baustelle oder kunden. Den abschnitt karenzzeit beim epr werd ich mir dann nochmal zur brust nehmen, um die sache mit den venting (sheltering) einzuarbeiten sowie den bezug zu den EUR herzustellen.

Gruß vom Segelboot 13:17, 15. Mai 2012 (CEST)

Hey Segelboot, das liest sich bisher schon super! Habe aber da noch einige Punkte bei denen eventuell Verbesserungsbedarf besteht. Einmal schreibst du im Absatz Reaktormodelle ganz oben, dass gasgekühlte Reaktoren nicht mehr zu dieser Generation zählen. Möglicherweise könnte es so sein, aber mit Blick in Richtung Russland (Gasturbinen-Hochtemperaturreaktor, GT-HTR) und die VR China (Hochtemperaturreaktor mit Kugelbett, modulares System mit zwei Reaktoren die in einem Kreis eine Turbine speisen, HTR-PM) könnte es sich schon als Modelle der dritten Generation handeln, werden zumindest so angeboten. Das Prinzip ist mehr oder weniger vom THTR abgekupfert bzw. das Wissen dorthin verkauft worden. Ob es nun dritte Generation ist weiß ich leider nicht, auf den ersten Googlesucher kamen zumindest entsprechende Ergebnisse, nicht zu vergessen der Eskom-PBMR, der aber leider nicht mehr fortentwickelt wird. Die ersten beiden Reaktoren sind bereits entwickelt, für den chinesischen Reaktor liegt sogar schon die Armierung, der könnte allerdings schon Generation IV sein. Der nächste Punkt ist die Leistung der Dampferzeuger im Abschnitt Druckwasserreaktor, wäre doch besser, wenn man die thermische Leistung angibt. Was mir noch auffällt ist das mit dem AES-2006. Hier ist das Problem, dass es zwei Versionen gib, die Version 491 und 392M. Das ist noch ein Problem das ich bisher direkt nicht behandelt habe, denn tatsächlich ist das Reaktordesign der Version 392M zum Standarddesign erhoben worden das mehr passive Systeme aufweist als die Version 491, die eher aktive Systeme aufweist und nur noch abgesehen vom Kernkraftwerk Kaliningrad nur noch international vermarktet wird. Ich würde bei der Beispielnennung anstatt AES-2006 eher den MIR-1200 nennen. AES-2006 ist da leider schwammig. Zumal die passive Version 392M zur Version 510 weiterentwickelt wurde im AES-2010, dass ein Modell der Generation III+ darstellt, aber nicht international angeboten wird. Neja soviel dazu. ;) Vielleicht was noch etwas zu entschärfen wäre ist die Ausgangslage, der zweite und dritte Abschnitt ist schon etwas sehr polemisiert. Vielleicht könnte man die Aussagen etwas glätten und weniger Schlagwörter verwenden wie Propaganda und Weltuntergangsszenario. Ich weiß zwar auch, dass es so ist, aber vielleicht ist das etwas zu überstürzt gedacht. Aber ansonsten Faktenreich und um nichts grobes zu bemängeln! :) Beste Grüße TZV 15:10, 15. Mai 2012 (CEST)
Nachtrag: Noch kurz zum schwimmenden Ungetüm: Ist denke ich hier sowieso nicht angebracht, da das Modell selbst Generation II ist und dem in den 1980ern belebten Sowjet-Projekt 1:1 entspricht. TZV 15:12, 15. Mai 2012 (CEST)
also: das die gasgekühlten reaktoren nicht dabei sind habe ich bewußt hingeschrieben, da sie von keinem hersteller als serie angeboten werden. der HTR-PM in china hat zb hier ein schönes pdf. aufgrund des aufbaus (ähnelt antares) und der aussage "is inherently safe" (S.54) für das nachfolgeprojekt (und damit auch für das im bau befindliche modell) vermute ich, dass es das chinesische gegenstück zur NGNP-Allianz ist, also gen IV.
mir-1200 und dampferzeuger korrigiert
polemik so okay? ich hab etw gekürzt und weniger oft die wörter "Propaganda", "Weltuntergangsszenario" und "katastrophe" verwendet.
Gruß vom Segelboot 16:11, 15. Mai 2012 (CEST)
Sieht schon weitaus besser aus! ;) Vielleicht könnte man noch die wichtigsten Serienmodelle der dritten Generation listen beispielsweise so:
Reaktorbaulinie Reaktortyp Thermische Leistung Bruttoleistung Entwicklungsstand Mehrzweck Entwickler
ACR-1000 Druckschwerwasserreaktor 3200 MWth 1165 MWel Basisentwurf Meerwasserentsalzung, Wasserstofferzeugung Atomic Energy of Canada Limited
Advanced Boiling Water Reactor (ABWR) Siedewasserreaktor 3926 MWth 1420 MWel Baureife GE-Hitachi
Advanced Boiling Water Reactor II (ABWR-II) Siedewasserreaktor 4960 MWth 1717 MWel Basisentwurf GE-Hitachi
Advanced Heavy Water Reactor (AHWR) Druckschwerwasserreaktor 0920 MWth 0304 MWel Basisentwurf Meerwasserentsalzung Bhabha Atomic Research Center
Advanced Passiv 600 MWe (AP600) Druckwasserreaktor 1940 MWth 0600 MWel Basisentwurf Westinghouse
Advanced Passiv 1000 MWe (AP1000) Druckwasserreaktor 3400 MWth 1200 MWel Basisentwurf Westinghouse
Advanced Power Reactor 1000 MWe (APR-1000) Druckwasserreaktor 2815 MWth 1050 MWel Basisentwurf KEPCO, KHNP
Advanced Power Reactor 1400 MWe (APR-1400) Druckwasserreaktor 3983 MWth 1455 MWel Baureife KEPCO, KHNP
Advanced Pressurized Water Reactor (APWR) Druckwasserreaktor 4450 MWth 1700 MWel Basisentwurf Mitsubishi Heavy Industries
ATMEA1 Druckwasserreaktor 3150 MWth 1200 MWel Basisentwurf Areva, Mitsubishi Heavy Industries
Economic Simplified Boiling Water Reactor (ESBWR) Siedewasserreaktor 4500 MWth 1600 MWel Basisentwurf GE-Hitachi
Enhanced CANDU 6 (EC6) Druckschwerwasserreaktor 2084 MWth 0740 MWel Basisentwurf Meerwasserentsalzung, Fernwärme, Prozesswärme, Wasserstofferzeugung GE-Hitachi
Evolutionary Power Reactor (EPR) Druckwasserreaktor 4590 MWth 1770 MWel Baureife Areva
Areva KERNA (SWR-1000) Siedewasserreaktor 3370 MWth 1290 MWel Basisentwurf Areva
Toshiba Super-Safe, Small and Simple (4S) Siedewasserreaktor 3370 MWth 1290 MWel Basisentwurf Areva
WBER-300 Druckwasserreaktor 0850 MWth 0300 MWel Konzept Fernwärme OKBM Afrikatow
WWER-300/478 (AES-2010) Druckwasserreaktor 0850 MWth 0300 MWel Detaillierter Entwurf Gidropress
WWER-600/498 (AES-2010) Druckwasserreaktor 1600 MWth 0600 MWel Detaillierter Entwurf Gidropress
WWER-1000/392 (AES-92) Druckwasserreaktor 3000 MWth 1060 MWel Basisentwurf Gidropress
WWER-1000/466 (AES-91) Druckwasserreaktor 3000 MWth 1060 MWel Basisentwurf Gidropress
WWER-1000/466B (AES-U87/92) Druckwasserreaktor 3000 MWth 1060 MWel Basisentwurf Gidropress
WWER-1200/392M (AES-2006) Druckwasserreaktor 3200 MWth 1170 MWel Baureife Fernwärme Gidropress
WWER-1200/491 (AES-2006, MIR-1200) Druckwasserreaktor 3200 MWth 1170 MWel Baureife Fernwärme Gidropress
WWER-1200/510 (AES-2010) Druckwasserreaktor 3300 MWth 1250 MWel Basisentwurf Fernwärme Gidropress
WWER-1500/448 (AES-2010) Druckwasserreaktor 4250 MWth 1560 MWel Detaillierter Entwurf Gidropress
Das sollten zumindest alle weitestgehend sein, die Tabelle kannst du so wenn du möchtest übernehmen, aber zumindest so in der Art stelle ich mir das vor. Vielleicht könnte man diese noch mal einordnen nach Generation III, III+ und III++. Beste Grüße TZV 17:22, 15. Mai 2012 (CEST)
hmm ich bin kein freund von listen, aus verschiedenen gründen:
  1. das prinzip sollte man wenn dann auch für die Generation II übernehmen, das würde furchbar lang und unübersichtlich werden
  2. die definition von gen III ( , +, ++) steht nirgends fest. Was dann? ist der BN-800 Gen III? ACR? der hersteller wird ja sagen
  3. gen III ist nur ein ideenkonzept, die folgen schwerer unfälle zu beherrschen. in der EU gibt es dazu die EUR. Aber Japan? china? korea? die japaner haben nichmal gefiltertes venting. auch in die liste?
  4. Mehrzweck klingt gut, kann sich aber prinzipbedingt nur auf einzelen kraftwerke beziehen, nicht auf eine serie
  5. ich hatte bereits mit den gedanken gespielt, unter den abschnitten DWR, SWR, DSWR mit " * " anlagen aufzulisten. da es schei*e aussah und eine vollständige liste weder möglich (s.o.) noch (nach meiner ansicht) sinnvoll war (zur modellsuche?) hab ich es dann gelassen. Auch mit rücksicht auf gen II und die russische vielfalt
  6. letztere wird schon durch die prima Navigationsleiste WWER abgedeckt. andere hersteller sind arm dran: areva nur epr, toshiba nur abwr, ge-hitachi nur esbwr, westinghouse nur ap1000, khnp nur apr-1400 und SNPTC in zukunft mit dem cap1400. der rest ist unsicher.
das sieht man(n) auch hier. dort werden ein paar hintergrundinfos losgelassen, und modelle samt beschreibung aufgelistet. HTR-PM und BN-800 sagen ebenfalls hallo. ein klares konzept ist eben nicht erkennbar. Gruß vom Segelboot 17:55, 15. Mai 2012 (CEST)
Neja gut, denke mal da hast du recht. Ich habe zumindest die realisierten Modelle in die Liste der Kernkraftwerke eingetragen und weitestgehend auch nicht realisierte Modelle in die Liste der verworfenen Kernkraftwerke. Das Problem an der Sache, und das ist heute leider auch wieder so, ist die nicht eingegangene Spezifikation der Reaktortypen bzw. nur eine begrenzte Spezifikation seitens der Hersteller. So werden die französischen Anlagen unter einer angepassten Version im Contract Programme (CP) errichtet worden und entsprechend benannt, bis ich mal ein Dokument über dieses Programm gelesen habe und erst hier herausgefunden habe, dass es sich faktisch um die M310 von Westinghouse handelt, deren Rechte Framatome erwarb und auch an China weitergab, die faktisch die gleichen Anlagen immer noch errichten. Der CPR-1000 ist faktisch auch ein M310, nur eben auf chinesische Produkte angepasst. Das Problem ist aktuell wieder der Fall, denn der CEPR in China wird nur als EPR geführt obwohl faktisch Modifikationen vorgenommen wurden. Mal abgesehen davon gibt es viele Reaktoren die wieder in der Versenkung verschwinden und nie realisiert wurden, beispielhaft das Offshore-Kernkraftwerk Atlantic oder gar der ARGOS PHWR-380. Neja, irgendwann will ich mal die Entwicklungsschritte und diese in der Versenkung geendeten Reaktormodelle zusammenfassen. Dazu habe ich mal das hier erarbeitet um zu sehen, wo eigentlich die Kompetenzen hingegangen sind. Ist aber tatsächlich äußerst schwierig zu erfassen, aber nicht unmöglich. Beste Grüße TZV 19:38, 15. Mai 2012 (CEST)
dann drück ich dir die daumen, sieht unübersichtlich aus xd! Grüße vom schwimmenden Segelboot 20:22, 15. Mai 2012 (CEST)
Danke dir, wohl gesagt, das waren nur die Unternehmen mit DWR-Anlagen und die wenigen Anbieter die für die Geschichte notwendig waren mit SWR! ;) --TZV 20:26, 15. Mai 2012 (CEST)

Frage #2

Moin. Mir ist aufgefallen, das du bei russischen systemen in die tabelle "Daten der Reaktorblöcke" bei "Reaktortyp" stets den reaktornamen reinschreibst, zb wwer-1200/123. Bei systemen anderer länder wie dem Kernkraftwerk Cattenom schreibst du hingegen nur "Druckwasserreaktor", statt "P'4". Absicht? Gruß vom Segelboot 16:15, 19. Mai 2012 (CEST)

Ja, das ist eine Frage die ich mir selbst nicht realistisch beantworten kann. Ich habe mich zumindest in den Artikeln nicht direkt entschieden. Bei Gundremmingen steht beispielsweise KWU-Baulinie '72 drinnen anstatt pauschal Siedewasserreaktor, Bei Würgassen statt AEG-Baulinie '69 einfach nur Siedewasserreaktor. Hinsichtlich des sowjetischen Systems unterscheide ich doch, da es sich bei den eigentlichen WWR, von denen die WWER abstammen um ein modulares System handelt, dass sowohl Siedewasserreaktor als auch Druckwasserreaktor sein kann. Auch hier ist wichtig zu unterscheiden, dass nahezu alle Druckwasserreaktorsysteme der Erde auf den Druckwasserreaktoren von Westinghouse basieren, aber die Sowjets mit dem WWR-System ein eigenes System entwickelten. Deshalb unterscheide ich zumindest hier weitestgehend. Eigentlich ist ja der Reaktortyp zumindest in den Artikeln selbst gefragt. Hatte ja schon überlebt überall die Linie in der Tabelle noch zu übernehmen, vielleicht wäre das noch eine Option. Beste Grüße TZV 18:44, 19. Mai 2012 (CEST)
Nachtrag: Wenn du mal zeit hast schau dir mal die Tabelle im Artikel Kernkraftwerk William States Lee an. Vielleicht könnte man es so realisieren, wäre zumindest von der Breite her noch machbar. Beste Grüße TZV 19:14, 23. Mai 2012 (CEST)
gefällt mir. Gute Idee. --Segelboot 22:35, 23. Mai 2012 (CEST)

Would you mind?

klick...das übliche. Änderungswünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge willkommen. Gruß Segelboot 22:35, 23. Mai 2012 (CEST)

Kernkraftwerk Enrico Fermi, mit den Kühltürmen Links, Block 2 in der Mitte und Block 1 rechts daneben
Also primär finde ich den Artikel soweit gut. Nur was man vielleicht noch etwas mehr hervorheben sollte wäre die Sache mit Obninsk, denn interessanterweise wurde das Projekt nicht unter dem Waffenprogramm sondern im Rahmen des zivilen Programms vorgenommen. Was nicht ganz richtig ist, ist der Export eines Magnox nach Nordkorea. Zwar ist das Design auf Basis des Magnox errichtet worden, die Pläne wurden aber unter der Hand von Japan entwendet. Die Anlage ist wenn man so will eine schlechte Kopie von Tokai-1, aber kein direkter Import seitens Nordkorea bzw. Export seitens Großbritanniens. Was auch falsch ist, ist dass Dresden das erste privat finanzierte Kernkraftwerk wäre. Tatsächlich handelt es sich jedoch um das erste privat finanzierte Kernkraftwerk um das Kernkraftwerk Vallecitos. Hierzu gibt es sogar ein Video, aber soviel dazu. Das Bild vom Kernkraftwerk Enrico Fermi würde ich entfernen, da darauf der Brutreaktor nicht abgebildet ist. Auf commons gab es noch ein weiteres Bild, ich habe mal versucht es einigermaßen klar aus zuschneiden, vielleicht könnte man das nutzen. Alternativ könnte ich mich auch noch mal dran versuchen den Brutreaktor alleine aus zuschneiden und entsprechend aufzubereiten. Den ersten Satz im Abschnitt Sicherheitstechnik müsstest du mir auch noch mal erklären, was bedeutet maßgeblich? Wie ist das genau gemeint? Eventuell ist ja auch der Begriff Anti-Atom-Szene besser, denn es gibt ein paar Ökologisten (wenn man es so nennen kann :D) die hinsichtlich dessen sehr objektiv sind. aber ansonsten lässt sich der Artikel super lesen! :) Beste Grüße TZV 12:56, 24. Mai 2012 (CEST)
danke erstmal, da ich das KKW Vallecitos nicht kannte. das mit Obninsk würde ich nicht herausstellen, ich hab nur die waffenverwendung von kkws explizit erwähnt, und nicht anders herum. Hab die magnox-kopie korrigiert, danke auch dafür. dresden korrigiert, ist laut betreiber "the nation’s first full-scale, privately financed nuclear power plant". Vallecitos auf platz 1 gesetzt. Dein bildvorschlag reingesetzt. das ausschneiden würde ich lassen, sonst sieht man nur pixelmatsch. das bild soll eh nur einen eindruck von der anlage vermitteln, abgesehen von einem betonklotz gibts von außen sowiso nix zu sehen. Öko-Satz gekürzt, war unnötig, bei "Kraftwerke" taucht die sache sowiso wieder auf. Ok so? Vlt hast du noch eine idee für "weblinks", dort sieht es so leer aus. Gruß vom Segelboot 14:52, 24. Mai 2012 (CEST)
Jetzt passt das soweit denke ich. Weblinks fallen mir keine direkt mehr ein. Beste Grüße TZV 18:46, 24. Mai 2012 (CEST)
noch was: ich hab mal ein bisschen rumgegurgelt, und nix explizites gefunden, was für shippingport oder obninsk als erstes kkw "welches ausschließlich friedlichen Zwecken diente" sprechen würde. vielleicht hast du noch ein paar quellen dazu? ich würde die formulierung sonst rausnehmen. Gruß und danke nochmal fürs drübergucken vom Segelboot 20:38, 25. Mai 2012 (CEST)
Einerseits weil Kurtschatow es selbst so bezeichnete und weil man es sogar schon im Name des Reaktors selber findet, denn AM-1 steht für Atom Mirny-1, also friedliches Atom! ;) Das ist mehr oder weniger der Sloagen unter dem das Programm lief. Weiter wurde die Anlage nicht wie die Plutoniumreaktoren, hervorgehoben die ADE-Reaktoren vom Ministerium für mittelschweren Maschinenbau betrieben sondern vom Ministerium für Kraftwerke. Zwar sind die Kernreaktoren vom RBMK-Typ vom Ministerium für mittelschweren Maschinenbau gebaut worden, die späteren WWER aber dann vom Ministerium für schweren Maschinenbau, dass keine militärischen Zweige zu Kernwaffen mehr hatte. Zu Obninsk vielleicht noch das: [2]. Beste Grüße TZV 21:19, 25. Mai 2012 (CEST)
sehr gut. hab es geändert. Grüße vom Segelboot 01:49, 26. Mai 2012 (CEST)

Dies und das

Moin, bei mir sind für die gen ii ein paar fragen aufgelaufen, die du vielleicht beantworten kannst:

  • Die SU setzte auf RBMK und WWER reaktoren. gab es aber eine standardisierung, zb das man nur RBMK errichten wollte?
  • Ein Volldruckcontainment kann das komplette wasserinventar des in ihm enthaltenen kreislaufs aufnehmen, ohne das eine druckentlastung nötig ist?
  • Die SU war keine marktwirtschaft, die energiepolitik war also staats- und nicht marktsache. Was waren die ziele? die kkw-fernwärmenutzung scheint mir im osten häufig vorzukommen.

so, das wars erst mal xD. Weitere werden folgen ;-) Gruß vom Segelboot 21:40, 30. Mai 2012 (CEST)

Hallo du Segelboot, ;) in der Sowjetunion war als erstes der RBMK da. Der RBMK selbst war mehr oder weniger das einzige wirtschaftlich Kernkraftwerksmodell in der Sowjetunion, seitens Igor Kurtschatow gab es aber nach einem Besuch in Amerika und die Kenntniss über Shippingport den Antrag seitens Kurtschatow beim ZK der KPdSU auch Druckwasserreaktoren für die Energiegewinnung zu nutzen. Nach dem Tod von Kurtschatow gab es darauf keinen direkten Einfluss mehr. Da Alexandrow, einer der Chefdesigner neben Dolleschal als Leiter der Akadamie der Wissenschaften nachrückte waren die wichtigsten Posten in der Hand der RBMK-Befürworter, weshalb zunächst diese Reaktoren vornehmlich gebaut wurden. Der WWER wurde nur noch als Modell für die RGW- und Bruderstaaten der Sowjetunion weiterentwickelt, da der RBMK in diesen Staaten nicht genehmigungsfähig ist aufgrund der raioaktiven Emissionen (die im übrigen beim WWER nur gering darunter lagen weshalb zwei Kilometer um WWER-1000-Anlagen die Landwirtschaft untersagt ist, genauso wie bei RBMK-Werken). Da die Sowjetunion nicht in der Lage war große Druckbehälter und Dampferzeuger zu fertigen, zumindest nicht das bisher einzige Werk, die Ischora-Werke in Sankt Petersburg, wurde Atommasch in Wolgodonsk errichtet. Da die RBMK mehr oder weniger den technischen Anschluss verloren und im Gegensatz zu den WWER-Werken weniger Verfügbarkeit aufwiesen wurden die meisten Werke mit WWER-Anlagen in der Folge ausgestattet, hauptsächlich mit WWER-1000. Mit der großen Serie von WWER-1000/320 konnte das mehr oder weniger standardisiert erfolgen, die einzigen RBMK-Werke die noch neu geplant wurden waren Ignalina und Kostroma. Die Effizienz ist einfach zu schlecht gewesen und im Betrieb eher teuer. Die WWER-Anlagen setzte sich letztlich sicherheitstechnisch durch, auch hinsichtlich der Planung großer Kernheizwerke (Gorki, Woronesch) und Kernheizkraftwerke (Odessa, Minsk, Chakiw, Wolgograd, Leningrad, Kiew, etc.). Hier war das Volldruckcontainment eine Innovation, die wie du bereits erkannt hast normalerweise den Druck des gesamten primären Kreislaufs aufnehmen kann unter der Voraussetzung, dass der Reaktor abgeschaltet wurde. Die primären Ziele der Kernenergienutzung in der Sowjetunion war die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, da diese im Export mehr Gewinn bringen konnten. Ähnliches war auch für die RGW-Staaten geplant. Die Nutzung von Fernwärme ist mehr oder weniger nur nebenbei entstanden, da die meisten großen sowjetischen Städte große Fernwärmentze und Wärmelasten aufweisen. Die Sowjetunion war technologisch sehr weit fortgeschritten, sodass über 50 Kilometer Fernwärmeleitungen funktionabel überbrückt werden konnten. Allerdings ist wichtig zu unterscheiden, dass die Verwaltung der Kernkraftwerke seitens des Ministerium für Energie und Elektrifizierung durch das Tochterunternehmen Sojusatomenergo vorgenommen wurden, dass später unabhängige Stellen geschaffen hat bezüglich der Wartung und Sicherheit der Kernkraftwerke. Das Ministerium für Atomenergie, Minatom war lediglich für die Sicherheitsprüfung zuständig, hatte aber keine direkte Kontrolle über die Kernkraftwerke. Die Kernkraftwerke selber wurden zwar von Sojusatomenergo verwaltet, bilden aber selber noch einmal eine Organisation die den Betrieb übernehmen. Gerade praktisch, ich schreibe eine überarbeitung zum Kernkraftwerk Tschernobyl, hier waren nur alleine 3000 Arbeiter direkt bei Sojusatomenergo zur Verwaltung beschäftigt, die restlichen 8000 inkl. werkseigener Bauarbeiter waren beim Kernkraftwerk selbst beschäftigt. Das ist ziemlich kompliziert, aber UdSSR eben! ;) Beste Grüße TZV 22:52, 30. Mai 2012 (CEST)
wow, danke --Segelboot 00:24, 31. Mai 2012 (CEST)
Vielleicht wäre noch die Erwähnung der Brutreaktoren vom Typ BN wichtig, denn gerade in diesem Zusammenhang experimentierte die Sowjetunion viel, Beispiel der BN-350 in Aktau, (zu Sowjetzeit Schwetschenko) und die Nachfolgeanlage BN-600 in Belojarsk, oder heute der BN-800 und die damals noch geplante Anlagen für das Kernkraftwerk Süd-Ural. Alle basieren auf den BOR-60, der übrigens auch für westliche Brutreaktoren oft als Basis diente. Am Ende der Sowjetunion lief sowieso alles darauf hinaus größere Anlagen zu errichten, so wie den WWER-1500 (die ersten Blöcke waren für Saporischschja vorgesehen, Saporischschja-7 und Saporischschja-8), RBMK-2000 und die RBMKP-Konzepte mit 2400, 3600 und 4800 MW Leistung. Ein weiteres Modell wurde noch Entwickelt, das ist der VK-50, der einzige Siedewasserreaktor mit kommerziellen Hintergrund. Der Maßstab war zwar eher experimentell, auf dessen Basis aber die VK-300 und VK-500 entwickelt wurden, interessanter weise ist der RDB identisch mit dem WWER-1000-Druckbehälter, nur die Kerneinbauten für Siedewasserreaktoren modifiziert. Gab zwar massig Projekte, so unter anderem Werke in Fernost, genauer Primorsk, konnten sich aber bis heute nicht durchsetzen, wohl auch da es von NIKIET entwickelt wurde, die haben auch den RBMK und den Nachfolger den MKER entwickelt. Soviel noch dazu, das mir wichtig zu erwähnen schien! ;) Beste Grüße TZV 12:50, 31. Mai 2012 (CEST)
Nachtrag: und ganz wichtig ist noch das Kernkraftwerk Bilibino und die ehemals geplante baugleiche Anlage. Beste Grüße TZV 13:03, 31. Mai 2012 (CEST)
ok, nochwas: hatte TMI ein volldruckcontainment? ich vermute aufgrund des unfallherganges ja --Segelboot 01:05, 1. Jun. 2012 (CEST)
Ja, das Containment von TMI war ein Volldruckcontainment. Die Mark-I in Fukushima waren nicht für den Betriebsdruck ausgelegt, weshalb ja im Nachhinein das Belüftungssystem zur Druckentlastung an all diese Anlagen angebracht wurde, leider in ungefilterter Form. das beruht allerdings auf einen Konstruktionsfehler. Beste Grüße TZV 11:55, 1. Jun. 2012 (CEST)

sodelle. Guckst du bitte hier wieder drüber. verbesserungsvorschläge willkommen. ich hab die brüter bei "Reaktormodelle" nit aufgeführt, weil außer prototypen (noch) keine kommerzielle serie existiert. das konnte sich mit dem BN-800 ändern. Ist die mischung aus schemata und bildchen bei "Reaktormodelle" ok? vlt hast du noch eine idee für weblinks, sonst nehm' ich was öko-feindliches von novo. Gruß Segelboot 15:08, 2. Jun. 2012 (CEST)

Neja, noch keine kommerziellen schnellen Brüter stimmt so gesehen nicht ganz, der SNR-300 hatte schon kommerzielle Maßstäbe, der BN-600 auch schon, ist aber tatsächlich mit dem BN-800 voll kommerziell geworden. Der BN-800 ist ja genau gesehen auch ein Modell der zweiten Generation. Die meisten kommerziellen Modelle wurden nur leider nicht in Betrieb genommen oder in den European Fast Reactor (EFR) integriert. Zum Artikel selbst würde ich wenn schon Browns Ferry erwähnt wird würde ich die Reihenfolge wenn entsprechend Anpassen. Browns Ferry war von 1975 nur bis Februar 1977 das größte der Erde, denn im Januar 1977 ging Biblis B in den kommerziellen Betrieb und bildete mit Biblis A nicht nur die beiden leistungsstärksten Kernreaktoren der Erde sondern auch das größte Kernkraftwerk der Erde. Erst im März 1077 juckste Browns Ferry mit der Inbetriebnahme des dritten Blocks dem Kernkraftwerk Biblis diesen Titel wieder ab, bis zu Inbetriebnahme von Unterweser 1979 war Biblis B der leistungsstärkste Kernreaktor der Welt, erst 1980 durch eine Leistungserhöhung konnte sich der Block den Titel wieder holen. Mit der Inbetriebnahme von Ignalina 1983 war der Titel wieder weg. Denke mal als deutsche Errungenschaft sollte man das schon zumindest zum Teil erwähnen, oder zeitnah zu Brwons Ferry! ;) Zum WWER-System wäre vielleicht noch wichtig, dass dieses System für die RGW-Staaten außerhalb der UdSSR von Škoda vermarktet wurde, jedoch die Installation von Atomenergoexport durchgeführt wurde, die Komponenten kamen aber ausschließlich von Škoda aus der Tschechoslowakei. Das ist wichtig da sich Škoda dadurch heute zu einem Exporteur herauf gearbeitet hat, wenn auch meistens nicht alleine vermarktet. Im Bezug auf die rückläufige Zahl der Neubauten würde ich neben der ausreichenden Versorgung die in den USA besonders zum Vorschein gebrachten finanziellen Problemen einen Satz schenken, da sich die private Finanzierung erschwert hat aufgrund gestiegener Anforderungen und folglich höheren Planungs- und Baukosten. Insbesondere nach Three Mile Island. Zum NSC-80: nie gebaut ist leicht gesagt, es wäre genauer wenn man schreibt, dass sich kein Reeder hat finden lassen, leider. Zum Abschnitt Wirtschaftlichkeit: eine Anmerkung im Bezug auf den CPR-1000, dass es sich um einen Preis handelt da der Reaktor im eigenen Land gefertigt wurde, wäre wichtig. Denn tatsächlich spielt die Entfernung für den letztendlichen Preis je Kilowatt eine wichtige Rolle. Es sagt zumindest viel über den Preis von Kernkraftwerken aus, denn die Anlagen aus Frankreich, Kanada und den USA kosten mehr als 2000 Dollar je Kilowatt, während beispielsweise die beiden Anlagen in Tianwan genauso günstig wie der CPR-1000 für 1500 Dollar je Kilowatt errichtet werden konnte mit den inbegriffenen Exportkosten. CANDU ist auch noch wichtig zu erwähnen, dass die Erzeugung von schweren Wasser aufwändig ist und den Energieanteil für das Stromnetz senken lässt, da normalerweise der Verlust im System mit Anlagen vor Ort kompensiert wird, die geringe Mengen zusätzlich erzeugen. Ansonsten bin ich eigentlich zufrieden. Was man vielleicht noch beim RBMK erwähnen könnte ist, dass trotz des BE-Wechsels während des Betriebs nur 1190 Tage maximal gefahren werden können, da der Austausch nicht schnell genug geht, um den Reaktor mit der Platzierung frischer Elemente immer mit entsprechender Spaltreserve zu fahren. Den entsprechenden Teil kannst du ja aus dem Abschnitt Betrieb aus meiner Spielwiese mit Quellenangabe kopieren. Beste Grüße TZV 18:45, 2. Jun. 2012 (CEST)

ok, zu den einzelnen punkten. schreib einfach darunter, dann gehts schneller:

  • "kommerziell" und brütertechnik ist vor allem was die SU angeht nicht zu definieren, da planwirtschaft herrschte. ob der BN-800 zum kommerziellen erfolg wird hängt davon ab, ob weitere anlagen von "gewinnorientierten elektrizitäts-gesellschaften" errichtet werden. ich gehe zwar zu 100% davon aus, hätte aber gewartet, bis noch was neues aus Sanming oder Kasachstan kommt. aber ok, werds nachtragen.
  • Der satz ist aus dem artikel Browns Ferry übernommen: "Die Anlage nahm zwischen 1973 und 1976 den Betrieb auf und war zu dieser Zeit das größte Kernkraftwerk der Welt und war das erste Kernkraftwerk, das mehr als ein Gigawatt Leistung hatte." irgendwo ist da also der wurm drin
  • zu der vermarktung von WWER durch skoda würde ich nix reinschreiben, das gehört eher in den WWER artikel
  • "Im Bezug auf die rückläufige Zahl der Neubauten würde ich neben der ausreichenden Versorgung die in den USA besonders zum Vorschein gebrachten finanziellen Problemen einen Satz schenken, da sich die private Finanzierung erschwert hat aufgrund gestiegener Anforderungen und folglich höheren Planungs- und Baukosten." Gehört das schon zu den Gen III standarts? oder unabhängig davon?
  • bei NSC-80 ergänzt
  • das mit dem preis ist so eine sache, und natürlich stark von der anlage u dem standort abhängig. Die spez investitionskosten des Kernkraftwerk Civaux wären hier interessant, um einen kostenbereich angeben zu können. nach heutigen preisen wird man nur mit dem CPR-1000 eine vernünftige aussage machen können, da die modernsten WWER-1000 alle gen III sind. sonst ist in sachen gen II sogut wie keine bauaktivität, von exklusivanlagen wie schwimmenden dingen oder atucha 2 abgesehen.
  • candu ok so?
  • RBMK 1190 tage eingefügt

Gruß vom Segelboot 19:54, 2. Jun. 2012 (CEST)

Hm, bei Browns Ferry hatte ich mich nach der Netzsynchronisation gerichtet. Da du 1977 geschrieben hattest habe ich gedacht du nimmst als Referenz den kommerziellen Betrieb. Man kann hier variieren. Aus meiner Sicht wird bereits mit der Stromerzeugung der Betrieb eines Blocks begonnen und richte mich normalerweise nach diesen Daten, dann passt das Datum. Ein anderer geht davon aus, dass erst ab dem Moment indem der Block in den regulären Betrieb geht wirklich in Betrieb ist. ich bevorzuge ersteres weil es IAEA-Standard ist. Das im Bezug auf die Sicherheitsstadard bezieht sich noch auf zweite Generation, die wurden noch 1980 eingeführt und führten letztlich zum Scheitern der Generation II-Neubauten weil die Pläne teilweise neu geprüft und überarbeitet wurden. Bezüglich der Kosten hätte ich was für Chooz B-1, der 5000 Franc je Kilowattstunde 1982 kostete. Denke mal der Rest passt jetzt so. Beste Grüße TZV 20:21, 2. Jun. 2012 (CEST)

ok, lassen wird es mal so um textkonsistent zu sein. denn man es bei browns ferry ändert, sollte man es eben auch bei gen II ändern. die tmi-usa-sicherheitsthematik hab ich eingearbeitet. wenn chooz B-1 5000frc/kW(1982) gekostet hat, macht das 762eur/kW(1982). bei 2% inflation ergibt sich nach 25 jahren (also 2007) 1250 eur/kW. Du wirst lachen, aber es sind 1550 usd/kW. Gruß vom Segelboot 21:11, 2. Jun. 2012 (CEST)

Genial! ;) Neja ich kenne es nur von den CANDU-Anlagen in Qinshan, die hatten glaube ich rund 2100$/kW gekostet, wenn nicht sogar mehr. Man sollte trotzdem Anmerken, dass es sich auf den Bau von Werken im eigenen Land bezieht, auch wenn heute nicht mehr Anlagen der zweiten Generation exportiert werden, früher wurden sie es. Man kann es ja mal im Raum stehen lassen, kann ich im Laufe des Sonntags noch was beifügen. Einmal Export des KKW Dayawan von Frankreich nach China und Buschehr das alte KWU-Projekt. Beste Grüße TZV 21:43, 2. Jun. 2012 (CEST)
seufz, mein atomium ist flöten gegangen. es gibt kein gescheites commons-bild dazu. Und sonst: Bastel ruhig rein, dann kann ich mal pause machen xD --Segelboot 22:06, 2. Jun. 2012 (CEST)

Linkleichen?

Moin. Wenn ich bei google nucleopedia epr, nucleopedia rbmk oder nucleopedia spielwiese eingebe, findet goooogle immer eine seite mit " en.nukes.tk/wiki/abcdefghij.. ". Weißt du woher das kommt? beim anklicken landet man dann immer auf einer leeren seite. Gruß vom fragenden Segelboot 23:12, 2. Jun. 2012 (CEST)

PS zur Info: Herr Trummler hat den link korrigiert. Er will auch bald eine seite "Das Kernkraftwerk der Zukunft" einrichten.

ja, die Seite war eine meiner Versuchsurls für die Nucleopedia. Kümmere mich bei Google morgen darum. Dass der Link nun.richtig ist ist schön. Das mit der Seite habe ich schon bei eike klima oder wie die Seite hieß gesehen. Mal so nebenbei: von den Generation IV-Konzepten halte ich alle wenig zukunftsweisend da sie.leider alle für den Betreiber nicht Benutzerfreundlich sind, nur dem SCWR und HTR-Konzepte räume ich chansen ein, soviel dazu ;) beste grüße TZV 23:56, 2. Jun. 2012 (CEST)
du pessimist ;)! Ob sich Reaktoren mit schnellem Neutronenspektrum rechnen hängt davon ab, ob die BE einer Wiederaufarbeitung unterzogen werden. Ob sie benutzerfreundlich sind hängt wohl davon ab ob es gelingt, die komplexität zu reduzieren und die zuverlässigkeit zu erhöhen. Da bin ich vorsichtig optimistisch. SCWR und HTR haben sicher sehr gute marktchancen, wobei der HTR nur bei kleinen anlagen interessant ist. Wenn typische Industrienationen (zb die Türkei) aber > 10 GW an nuklearer Erzeugungskapazität bauen wollen macht es mehr Sinn, extrem große Anlagen zu bauen. Bei 1 GW pro Anlage muss man alles 10x fertigen, bei 2 GW Blockleistung nur 5 mal. Der GFR scheidet hier aufgrund seiner leistungsbeschränkungen aus, ebenso HTR. Bleibt SCWR, MSR und FBR. Beim MSR benötigt jedes KKW seine eigene WAA, scheidet also auch aus, da der Größendegressionseffekt nicht zum tragen kommt - außer man würde den MSR mit >>2 GW Blockleistung bauen, was ich Herrn Trummler als Konzept unterstelle. Bleibt der SCWR und irgendwas schnelles mit flüssigmetall übrig, beides läßt sich mit >1500 MW bauen. Gibts was neues bei en.nukes.tk/wiki/asdfhjl? Und schöner Artikel über das Zippo unter den Kernkraftwerken Gruß vom Segelboot 17:54, 5. Jun. 2012 (CEST)
Na ganz so einfach ist das mit der Leistung nicht. Dass man statt zehn Mal ein Gigawatt auch fünf mal zwei Gigawatt bauen kann ist zu Einfach gedacht, denn umso größer die Anlagen werden, desto mehr zusätzliche Überkapazität muss man bauen wenn solch eine Anlage vom Netz ist. Das ist normal der doppelte Wert, für die Tatsache Wartung + eventuellen Ausfall einer Anlage. Das war viel zu einfach gedacht, deshalb bin ich auch kein Freund von Anlagen über 1500 MW. Den EPR verschmerze ich noch, aber der Netzbedarf lässt sich gut aufgeteilt am Besten mit Anlagen zwischen 1000 und 1500 MW Leistung regeln. Man kann so große Kraftwerksleichen, die nur alle paar Tage in Betrieb gehen wegen eventuellen Ausfällen im Bezug auf Wartung oder ungeplant, verhindern. Man darf ja nicht Vergessen, dass der Stillstand eines Kraftwerkes, egal welches, teuer und Kostenintensiv ist. Größere Anlagen sind logischerweise in der Reserve unsinnig, deshalb lieber kleinere Grundlastwerke zur einfacheren Regelung. Zu klein dürfen sie auch nicht sein, sonst gibt es mit der Netzregelung Probleme. Wichtig da oft nicht berücksichtigt! ;) MSR ist aus meiner Sicht sowieso nur ein Schreckgespenst, da wird nicht viel übrig bleiben. Hochtemperaturreaktoren hinsichtlich chemischer Prozesse eventuell, hier ist der Gasturbinen-Hochtemperaturreaktor (GT-HTR) interessant. Soviel dazu. Danke für das Lob für den Artikel, hat jetzt auch Überwindung gekostet, denn der Artikel schlummerte seit Monaten im Entwurfsstadium, die Werkskarte immer noch, fehlt noch die Schaltanlage.^^ Werde aber wohl die Karte nach Stand 1986 machen, da wichtige Gebäude heute schon abgerissen sind. Mal sehen, jetzt will ich noch San Onofre fertig schreiben, danach muss ich mich mal dem RBMK-Entwurf widmen. Der Plan sieht aktuell vor für RBMK-1000 und RBMK-1500 eigene Artikel zumachen, die sind konstruktiv schon ziemlich unterschiedlich. Vielleicht kommen dann noch die anderen RBMK-Konzepte. Im Bezug auf das nukes.tk hat sich noch nicht viel getan, war ziemlich im Stress in den letzten Tagen. Beste Grüße TZV 19:33, 5. Jun. 2012 (CEST)
ok, aber das mit der größe ist relativ. Vor 50 Jahren hatten Kraftwerke noch eine Leistung von 500 MW oder weniger, der Verbrauch war ebenfalls niedriger. Wenn man mal von einer Verdopplung der Nachfrage (und des Angebotes) ausgeht, sind 1000 MW das maß. Heute sind tatsächlich fast alle kohle- oder kernkraftwerke in diesem bereich. Klar können 500 MW-Kraftwerke die Ausfälle eines 2-GW-Klotzes nicht so leicht stemmen. Wenn das Netz aber nur Kraftwerke mit 1 GW oder mehr hat sollte das mühelos gehen. Es gibt seit Jahren einen trend zu steigenden leistungen, bei allen arten von kraftwerken. Der EPR fängt mit 1600 MW an, und wird noch weiter steigen. Der APWR fängt mit 1500 MW an, und soll(te) bei den amerikanischen Anlagen mit 1700 MW starten. ABWR mit 1250 MW, der ABWR-II geht auf 1600 MW hoch. Die chinesen lizensierten sich den AP1000, nur um mit dem CAP1400 auf 1400 MW hochzugehen. Der ESBWR fängt gleich mit 1500 MW an. Niemand würde auf die Idee kommen, mit einer Ameise einen Berg abzutragen. Wenn die Netze das verkraften, geht das schon. Gruß und frohes schaffen vom Segelboot 22:18, 5. Jun. 2012 (CEST)
Nagut, der Leistungsansteig hat aber auch was mit besseren Technologien zu tun, hinsichtlich effizienterer Turbinen und Generatoren. Technisch mag das zwar möglich sein, will ich auch nicht bezweifeln, aber nicht auf einer wirtschaftlichen Basis. Da müssen immer Kraftwerke in der Lastfolge fahren, das ist nicht gut und macht die Regelung der Netze wieder komplizierter, insbesondere bei unvorhersehbaren Lastanforderungen oder Lastabfällen. Die aktuelle Leistungssteigerung ist logischerweise mit den stetigen Strombedarf und Stromschwankungen gestiegen. Da macht es auch Sinn. Es macht aber keinen Sinn riesige oder zu kleine Anlagen zubauen, wenn diese den Anspruch des Stromnetzes nicht erfüllen können. In Finnland ist das weniger ein Problem, die Regeln mit Importen von Atomstrom aus Russland, Frankreich fährt grundsätzlich einige Blöcke in der Lastfolge weil der Strombedarf dort zumindest stabil ist aufgrund der Auslastung durch Elektroheizungen und der Tatsache, dass preiswerterer Strom zur Verschwendung führt. Die optimale Kombination ist die Anpassung der Kraftwerke auf Lastzentren und keine pauschalen Kraftwerksgrößen. Die großen Anlagen sind für Japan als kleines Land mit mehr oder weniger stromintensiven Lastzentren auf große Anlagen angewiesen, in den USA auch. In Europa liegt die optimale Leistung eines Großkraftwerks bei 1400 bis 1500, da passt der EPR noch rein. Sofern das Wachstum anhält könnte man auch auf größere Anlagen spekulieren. Nur wenn die Abnehmer zu Dezentral gelegen sind und die Besiedlungsdichte für die Leistung nicht ausreicht, dann eignet sich dort auch kein Kernkraftwerk mit 2 Gigawatt oder mehr. Sämtliche Kernkraftwerke zumindest in Deutschland sind nach diesem Kriterium gebaut worden und das ist der wichtige Punkt. Soviel dazu ;) Beste Grüße TZV 16:34, 6. Jun. 2012 (CEST)

im osten was neues...

so ok? Wenn du mehr infos hast, oder noch was dazutun willst, immer her damit. Ich hab grad eeeewig zeit & lust. Ich hab schon nucleopedia-standardboxen genommen, deshalb sieht's in wiki etwas doof aus. Erscheint das mini-kkw auf der karte dann automatisch? im vorschau-modus war es nicht da. Gruß vom allgegenwärtigen Segelboot 23:55, 15. Jun. 2012 (CEST)

Hallo Segelboot, ja ich hätte da noch ein bisschen was dazu. Erst mal zu der Karte mit dem Mini-Kernkraftwerk: Das kommt dann automatisch. Sobald die Infobox merkt, dass die Koordinaten eingetragen sind, erzeugt die darin enthaltene Markerkarte automatisch mit der entsprechendes Karte von Litauen die richtige Position mit dem KKW-Icon. Zum Kernkraftwerk selber könnte man zumindest in der Planungsphase noch ein Jahr zurück gehen, zum wirklich allerersten Gespräch im Jahr 2006. Hatte vor drei Jahren mal nen Artikel angefangen gehabt, aber über die Absprachen und eine etwaige Alternative kam ich nie hinaus. Ich kopiere es einfach mal hier her, du kannst dann das entnehmen, was du für Sinnvoll hälst:

=== Geschichte ===
Nachdem die Stilllegung des Kernkraftwerks Ignalina sicher war, lud Litauen im Juli 2006 die Nachbarstaaten Lettland, Estland und Polen ein,[1] die einen großen Teil der im alten Werk erzeugten Energie bezogen,[2] zur Kooperation für ein neues Kraftwerk ein, dass Litauen als Lösung favorisierte. Im Februar 2007 stimmten die Länder dem Plan für ein neues Kernkraftwerk neben der bestehenden Anlage zu und bewilligten ein Budget von 6,7 Milliarden Euro.[1] Der Grund weshalb ein neues Kernkraftwerk errichtet werden soll ist die Unabhängigkeit von Russland als Energielieferant in Form von Elektrizität und Gas.[3] Noch im Frühling 2007 begann die Lietuvos Energija AB mit der Umweltverttäglichkeitsprüfung für das neue Kernkraftwerk am Standort. Untersucht wurden zwei Standorte, einer westlich des alten Kernkraftwerks, einer östlich, der ehemals für weitere Reaktoren des Kernkraftwerks Iganlina vorgesehen war. Ziel ist es zudem die Infrastruktur des alten Kraftwerks zu übernehmen, zumindest in den Teilen, in denen es möglich ist, vorgehoben die Nutzung der Zu- und Ablaufkanäle, elektrische Systeme und die Anschlüsse an das Elektrizitätsnetz. Ebenso soll das Umweltüberwachungsystem übernommen werden.[4]

Im Februar 2008 kündigte Russland erstmals den Bau eines neuen Kernkraftwerks in Kaliningrad an. Die neue Anlage soll in direkter Konkurrenz mit dem Kernkraftwerk Visaginas stehen. Die Positionierung des Kernkraftwerks Kaliningrad ist absichtlich in der EU vorgenommen worden, sodass es mit dem EU-Netz synchronisiert werden könnte. Das Hauptziel dieser Anlage ist der Export von Elektrizität in andere Länder, vornehmlich in die EU. Der Standort befindet sich 50 Kilometer von der Grenze zu Litauen entfernt. RAO Lietuva hat mit Russland bereits ein Abkommen über den Import von 1000 MW nach Litauen aus dem neuen Kernkraftwerk geschlossen.[5] Weiter plant auch Weißrussland eine neue Anlage nahe Ostrowets das erste eigene Kernkraftwerk zu errichten. In den Medien werden die drei Projekte in Visaginas, Kaliningrad und Ostrowets als eine art nuklearer Wettkampf wahrgenommen. Seitens Litauen werden diese Projekte als Provokation wahrgenommen.[6] Zumindest gegen den größten Konkurrenten, das Kernkraftwerk Kaliningrad, reichte Litauen einen Antrag auf eine Resolution beim Europarat ein.[7]

=== Kritik und Alternativen ===
Umweltaktivisten aus Litauen protestieren im April 2010 erstmals gegen das Projekt in Visaginas, allerdings auch gegen die anderen beiden Kernkraftwerke in Kaliningrad und bei Ostrowets.[7]

Eine Alternative zum Kernkraftwerk wäre der Zubau von Windkraftanlagen an der Ostseeküste. Theoretisch könnte Estland seinen gesamten Strombedarf hierdurch decken. In Litauen und Polen wäre der Ersatz durch landwirtschaftliche Kraftwerke die Biomasse nutzen möglich. Dies würde nach Sascha Müller-Kraenner, Mitglied des Ecologic Instituts in Berlin das Kernkraftwerk, sowie Stromexporte aus Russland überflüssig machen.[8]</pre>

=== Einzelnachweise ===

  1. a b Carolyn Bain: Estland/ Lettland/ Litauen, Ausgabe 2. In: Lonely Planet. Lonely Planet, 2010. ISBN 3829716664.
  2. Wochenbericht, Band 65. 1998.
  3. Mez Lutz/de Haan G/Gerhold L (Hrsg.): Atomkraft als Risiko. Peter Lang. ISBN 3631558279.
  4. Environmental Impact Assessment Report New Nuclear Power Plant in Lithuania (Final Report). 27. März 2009. (Online Version, englisch)
  5. World Nuclear Association: Nuclear Power in Russa. Abgerufen am 16. Juli 2011. (Webpräsenz)
  6. Vaida Pilibaityte: Nuclear Energy Discourses in Lithuania and Belarus. Budapest, Mai 2010. (Online-Version, englisch).
  7. a b Litauen klagt gegen Atommeiler in Kaliningrad. In: Russland Aktuell, 30. April 2010. (Online-Version)
  8. Sascha Müller-Kraenner: Energy security: re-measuring the world. Earthscan, 2008. ISBN 1844075826.

Der letzte Abschnitt ist fragwürdig, wollte aber auch eine Alternativmeinung. Im Bezug auf die Abnahme der Elektrizität aus einer der anderen Kernkraftwerke gibt es in Litauen mittlerweile eine Resolution, dass das Land keine Elektrizität aus Kaliningrad abnehmen werde. Nur so nebenbei, ist aber auch wichtig hinsichtlich der Gründe für die eigentliche Entwicklung des eigenen Kernkraftwerks. Beste Grüße TZV 08:10, 16. Jun. 2012 (CEST)
also danke erstmal. ich hab den ersten abschnitt mit meinem vermählt und einen zweiten komplett übernommen. Ok so? Zu deinen "Alternativen": Ich hab mal vor langer zeit ein paper gesehen wo die benötigte backup-kapazität der verschiedenen "erneuerbaren energien" aufgelistet war: Wind lag bei 80%, solar bei 90%. Das kannst du auch hier nachlesen, was ich auf die schnelle gefunden habe: Windenergie reduziert Einsatz vorhandener Kraftwerke ohne diese zu ersetzen...Mindestens 80% der installierten Windenergieleistung sind durch konventionelle Kraftwerke abzusichern...„Kapazitätslücke“ wird nicht durch Windenergieanlagen geschlossen. In ein netz muss eben immer soviel saft eingespeist werden wie verbraucht wird, zufallsstrom von wind und sonne sind nutzlos. Man muss nur alles doppelt bauen, was geld kostet. Ich hab deshalb seit Jahren auf das gewartet, weil von mir längst vermutet. Gruß vom Segelboot 14:03, 16. Jun. 2012 (CEST)
Durchaus, da stimme ich dir zu. Im Bezug auf die Alternativen war das nur so nebenbei genannt worden und ist auch weniger wichtig da de facto diese Leistung nicht durch diese unregelbaren Quellen zuverlässig gewonnen werden kann. Eigentlich wollte ich dann noch weiter hinaus auf den Zukauf von Atomstrom aus Weißrussland oder Kaliningrad, denn tatsächlich würde von den Kosten her das noch billiger kommen. Aus meiner Sicht ist Kaliningrad sowieso nur Zweck zur Anbieterabschreckung eines ebenso de facto zu unzuverlässigem Projekt in Litauen. Zwar ist die Finanzierung ziemlich sicher, große Reaktoren aber zu teuer. Bei der ersten Ausschreibung hatte sich nur Südkorea beworben, allerdings nach zwei Wochen von selbst vor Ende der Ausschreibung aufgrund der schlechten Aussichten das Angebot zurückgezogen. Das mit Hitachi war mehr oder weniger Glück aufgrund der geschlossenen Ausschreibung bzw. die Initiative einfach mal anzufragen anstatt auf Angebote zuwarten. Finde aber am interessantesten, dass das kein EU-ABWR ist sondern ein Standard-ABWR. Neja, bin gespannt was daraus wird! ;) Beste Grüße TZV 17:58, 16. Jun. 2012 (CEST)
ich auch xD. Das Ziel ist aber die Energieunabhängigkeit zu waren, da die Moneten heute richtung osten fließen. Da spielen auch gesamtwirtschaftliche überlegungen eine rolle. Russische versorger zahlen in litauen keinen steuern, und beschäftigen auch niemand. Ich sehe das projekt deshalb weniger kritisch. Nur sind die stromgestehungskosten (abgeschrieben) erschreckend hoch, vmlt. wegen der geringen auslastung (nur 43-72%) und des geringen abbrandes von etwa 45 GWd/t. Gruß vom Segelboot 22:09, 16. Jun. 2012 (CEST)

PS: hab den artikel reingesetzt. könntst du ihn noch babysitten, dh KATs usw? du hast den überblick über dein werk ;) --Segelboot 22:17, 16. Jun. 2012 (CEST)

Kategorien sind drinnen, auch drei Weiterleitungen zum Artikel. Beste Grüße TZV 11:06, 17. Jun. 2012 (CEST)
thx--Segelboot 12:19, 17. Jun. 2012 (CEST)

KKS

Moin, ich hab hier mal etwas gewütet. Dabei sind mir zwei unklarheiten aufgefallen:

  1. "Allerdings gab es einen größeren Zwischenfall, der nach Ansicht der Experten zu einer Kernschmelze hätte führen können. Man stellte fest, als beim Einfahren von Steuerstäben mehrere feststeckten, dass der Kern in eine Schieflage gekommen war. Bei einer Schnellabschaltung in einem kritischen Zustand hätte dies wahrscheinlich zu einem Unfall führen können, da der Reaktor nicht voll abgeschaltet werden könnte." Ist die Notborierung dabei berücksichtigt?
  2. "Um trotzdem eine Stilllegung zu erzwingen, beziehungsweise vorerst die Betriebserlaubnis der Anlage zu entziehen, wurde von den Grünen im April 1983 ein entsprechender Antrag eingereicht, der von der Mehrheit abgelehnt wurde." Wo? In den Landtag?

Gruß vom apfelessenden Segelboot 20:44, 27. Jul. 2012 (CEST)

Zweiter Fall hier:

  1. " Die Kapazität sollte bei 200000 Kubikmeter Wasser pro (?) liegen." Hier war keine Einheit angegeben, ich setzte mal ein: pro (?)
  2. "Da die Kraftwerk Union AG damit nicht einverstanden war, klagte sie am Gerichtshof in Genf. Der Iran gewann letztendlich den Prozess." Welcher gerichtshof? Der Internationale Gerichtshof?

Gruß zum Zweiten vom Segelboot 01:51, 28. Jul. 2012 (CEST)

Sei gegrüßt, zu den einzelnen Punkten beim KKS:
  1. Ich denke mal nicht, dass das berücksichtigt wurde. In dem Buch, das ist schon eine weile her, als ich die Informationen aus dem Buch für den Artikel verwendete, steht zumindest drinnen, dass es dazu hätte führen können, wenn eine sekundäre Störung auftaucht. Das ist ziemlich schwammig, vielleicht wäre lediglich eine Erwähnung des schiefen Kerns ausreichend und dir Reparaturen.
  2. Der Antrag war im Landtag.

Zu Buschehr:

  1. Gemeint waren Kubikmeter pro Tag.
  2. Ja, sie klagten am ständigen internationalen Gerichtshof.

Ich bessere das mal aus, das sind schlimme Fehler aus meiner Sicht, die so nicht vorkommen dürften. Ich denke dir jedenfalls für deine Aufmerksamkeit im Bezug auf die Fehler! :) Beste Grüße TZV 11:24, 28. Jul. 2012 (CEST)

kein problem. Ich liebäugle momentan damit, langfristig einen artikel zum uranbergbau zu schreiben. Wiki hat einen guten artikel zu uranlagerstätten, aber der artikel uranabbau ist sehr ökoreligiös und dünn, der mühlenprozess wird nicht dargestellt. Ich hatte ursprünglich die idee lagerstätten und abbau in einen artikel "uranbergbau" oderso zu packen, was aber sehr lang wird. Ich würde bei "uranlagerstätten" nicht alles übernehmen, nur wo im gestein es liegt, und wie es abgebaut wird. Das ganze würde etawa so aussehen. Wiki teilt das ganze eben in 3 artikel auf. Das themengebiet "Brennstoffwirtschaft" im Portal:Kernkraftwerk ist noch sehr leer xD. Schon mal gedanken darüber gemacht? Gruß vom Segelboot 13:22, 28. Jul. 2012 (CEST)
Hm, das ist wirklich ein sehr, sehr langwieriges Thema, in dem ich nur bedingt Fachwissen habe. Mehr als einen Artikel zur Uranerzaufbereitungsanlage Mydlovary habe ich nie geschrieben, wobei ich den auch nur geschrieben habe weil es von Temelín aus nur ein Katzensprung war und ich Fotos schießen konnte. :D Hinsichtlich der Uranvorkommen habe ich mich mal schlau gemacht, wo denn welche auf der Erde verteilt sind, also hinsichtlich der kleinen, weniger bekannten Abbaugebiete und Vorkommen in Westdeutschland, Russland, Japan (ist wohl der einzige Rohstoff den das Land besitzt) und anderen kleineren Ländern wie Kasachstan usw. und in der Folge dir Gründe, weshalb der Abbau erfolgt oder weshalb er scheiterte. Sonst ist mein Wissen hier nur sehr Begrenzt. Hinsichtlich Brennstoffwirtschaft habe ich neben der Förderung, Aufbereitung und Verarbeitung des Urans an die Aufarbeitung, den Einsatz in Kernkraftwerken und/oder Forschungsreaktoren, Kernwaffen, etc. gedacht. Ich bin aber immer gerne für Vorschläge offen, wie gesagt das ist nicht so mein Gebiet, auch wenn ich es besser wissen müsste. ;) Aber die Integration in einen Wartikel wäre sinnvoll, denn Uranabbau und die Lagerstätten behandeln ein und das selbe Thema: Die Vorkommen selber und die Vorkommen wie sie abgebaut werden. Die Aufbereitung gehört auf alle fälle noch dazu, zumal die meisten Mühlen, wie eben die Uranerzaufbereitungsanlage in Mydlovary in direkter Nähe zu den Abbaugebieten betrieben wurden. Beste Grüße TZV 14:07, 28. Jul. 2012 (CEST)
gut, dann pack ich das zusammen. Am Ende wäre die Artikelkette: Uranförderung - Anreicherung - Kernbrennstoff - Kernkraftwerk - Wiederaufarbeitung - Endlagerung sinnvoll, welche in einem extraartikel Brennstoffkreislauf (offen, geschlossen, blabla) nochmal durchgekaut werden kann. Noch ne frage: Woher bekam Mydlovary sein uran? Wie du schon richtig gemerkt hast sind die mühlen direkt am abbaugebiet. Vielleicht wäre es langfristig sinnvoll für Uranminen eine infobox zu verfassen, und die jeweilige mühle+vorkommen in einem artikel "Uranmine XYZ" zusammenzufassen. Endlager wie das Endlager Tammiku besitzen auch eine box. Mit Schlägel-und-Eisen-Symbol, und demselben farbschema. Hier könnte man sich auch detailiert über die entstehung des jeweiligen uranvorkommens auslassen. Aber nur gaaaaaaaaaaaaaanz langfristig xD. Gruß vom Segelboot 17:54, 28. Jul. 2012 (CEST)
Für die Kette kann man ja ne Navileiste mit dem Titel Brennstoffwirtschaft am einfachsten. Woher Mydlovary genau das Uran bekam ist fraglich. Es müsste vor Ort tatsächlich eine Mine gegeben haben, ich bin mir aber nicht sicher, denn aus der Literatur ist mir nur bekannt, dass eine ganze Menge per Bahn angefahren wurde. Allerdings führt Mydlovary in seinem Wappen auch einen Schlägel mir Spitzhacke, allerdings gibt es in Mydlovary Braunkohlevorkommen, die für das südlich liegende Kohlekraftwerk abgebaut wurde, später wurde sie aus Sokolov bezogen. Ich denke mal, dass man das mit dem Uran so auch gemacht hat, denn in Jachymov war die Aufbereitungsanlage ziemlich schnell ausgelastet, sekundär könnte auch Uran aus der DDR dort aufbereitet worden sein. Eine Infobox könnte man schon machen, aber ich denke hier muss man bei den Anlagen noch etwas differenzieren, solange das hier nicht genau geklärt ist. Ich wüsste zumindest nicht wie ich das nachweisen kann, höchstens mal die Gemeinde anschreiben - sofern die da Internet haben, das sah da als ich dort war alles noch ziemlich unterentwickelt auf, zumal ich mich nicht unbedingt da lange aufhalten wollte, da radioaktive Partikel da doch schon ziemlich in der Luft waren und der Geigerzähler da schon teilweise um mehrere µSv aus. Da bin ich mir nicht sicher. Infobox kann man immer machen, die Infobox für Endlager war nur kurzfristig entstanden, da man gut so die Daten von der NEWMDB der IAEA übernehmen konnte! ;) Beste Grüße TZV 20:35, 28. Jul. 2012 (CEST)
ah, ok. Die frage ist aber eher ob jede mine eine mühle besitzt, oder ob es auch minen ohne mühle gibt, wo das erz erst zu einer zentralen mühle geschafft werden muss, welche mehrere minen bedient. Letzteres glaubte ich nicht, da bei urangehalten von 1000 ppm (1 Promille) der transportaufwand zu hoch wäre. Kupfer und andere rohstoffe werden auch bei jeder mine vor ort "gemühlt". Mir geht es erstmal darum zu sagen: "wenn jede mine eine Uranerzaufbereitungsanlage (=mühle) besitzt, kann man das auch in einem artikel "Uranmine XYZ" zusammenzufassen". Allerdings ist in der nähe von Mydlovary keine u-mine, ebenso bei den andern cz-mühlen. Dort scheint man tatsächlich den aushub ein paar 100 km durch die lande gefahren zu haben, um ihn aufzubereiten. Hmpf --Segelboot 14:25, 29. Jul. 2012 (CEST)
Ich denke mal das zusammenlegen geht pauschal so nicht. Wobei auch in den Uranminen in Niger, Australien oder Kanada vor Ort eine Mühle steht. In der Tschechoslowakei gab es aber auch Minen, die vereinzelt in der Landschaft ohne Weiterverarbeitungszweige standen, beispielsweise die Minen um Litomerice, deren Ertrag aber zur Uranerzaufbereitungsanlage Stráz gebracht wurden, die wiederum zu einem Minenkomplex gehörte. Man muss wohl noch nebenbei anmerken, dass Mydlovary einer der wenigen Aufbereitungsanlagen war, die durch Tschechen betrieben wurde und nicht wie andere Minen und Anlagen durch Gefangene aus den anliegenden Lagern. Wohl gesagt, Mydlovary wurde 1989 durch die Gesellschaft Interuran aus der Bundesrepublik Deutschland übernommen. Allerdings hat die Anlage tatsächlich ihr Uran aus der ganzen tschechischen Republik gewonnen, sogar mit importierten Uran wurde hier gearbeitet. Zumindest laut diesem PDF. Ich finde die Seite zwar Informativ, die Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da hier die Vorurteile ohne objektive Begründung in den Vordergrund gerückt werden. Zusammen führen kann man sie nicht. Die Frage ist dann sowieso: Wäre das Kernkraftwerk Temelín in der nicht weiter nachgegangenen Projektion bei Dubenec ein Teil von Mydlovary gewesen, da der damals vorgesehene Standort sich fast direkt neben dem Werksgelände befand? In der Kombination aus einer kerntechnischen Anlage und eines Kernkraftwerks redet die IAEA von einem Nuklearpark, dies würde beispielsweise auf Tricastin in Frankreich zutreffen, wobei mehrere kerntechnische Anlagen nicht in diese Definition aufgenommen werden können (zumindest nach IAEA-Definition). Man könnte es zumindest so machen und in einem Hauptartikel wie Uranerzabbaugebiet Jáchymov die entsprechenden Minen und Komplexe auflisten mit kurzen Beschreibungen und jeweils einen eigenen Artikel verfassen, beispielsweise Uranbergwerg XYZ, Uranaufbereitungsanlage XYZ, etc. Ich denke mal man muss es ausprobieren und bei neuen Erkenntnissen die Artikel ggf. entsprechend anpassen. Beste Grüße TZV 06:56, 30. Jul. 2012 (CEST)
jo, schaun mer mal. wird sich sowiso erst in zukunft zeigen, nehme ich an. Gruß vom Segelboot 20:13, 30. Jul. 2012 (CEST)

Grünwald

Sorry das ich wieder anklopfe. Es geht um das Öko-Kraftwerk. Zwei Dinge:

  1. Die Produktion der Reaktoren sollte je Block bei 85 Millionen Dollar liegen (?). Ist damit der operative gewinn gemeint? Die baukosten werden weiter unten mit 1,1 Mrd für beide angegeben. Oder ist mit der produktion eine strommenge gemeint, u die einheit falsch?
  2. Allerdings würde auch die herkömmliche Lizenzpraxis – eine für jeden Block – ebenfalls dazu führen, dass das Jahr nicht vollkommen ungenutzt für Block 3 verstreichen würde, da die Kräfte in dieser Zeit für die Errichtung des anderen Blocks verwendet werden könnten. Ich schrieb den satz am ende des dritten absatzes. der vorherige war sehr...verknotet: Zwar würde auch die herkömmliche Lizenzpraxis, eine für jeden Block, ebenfalls dazu führen, dass das Jahr nicht vollkommen ungenutzt für Block drei verstrichen würde, sondern würde für die Errichtung der dortigen Bauressourcen des dritten Blocks verstrichen werden. Habe ich den inhalt richtig erraten?

Gruß vom Segelboot 16:48, 31. Jul. 2012 (CEST)

Öko-Kraftwerk! :D
  1. Mit der Produktion ist die Herstellung der Reaktordruckbehälter gemeint gewesen.
  2. Hier ging es darum, dass Block 3 aufgrund seiner Genehmigung ein Jahr vollständig übersprang, bis die Errichtung erfolgen könnte. Bedeutet zwischen Block zwei und drei liegt jeweils ein Jahr ohne Nutzen dazwischen. Das wollte man umgehen, ging aber letztlich doch nicht. Letztlich wurde das Projekt ja doch noch storniert, daher ist diese Planungsspielerei eigentlich überflüssig im Bezug auf was wäre wenn.... Allerdings ist das wiederum ein wichtiger Teil den ich nicht unbemerkt lassen wollte, da er eine ganze Weile die Diskussion um die Blöcke dominierte, wenn ich auch nicht verstehe, warum der PSAR wegen der Bauzeit so extrem genau ausgeschrieben wurde, zumal es doch in der Hand des Betreibers lag, wie er seine Anlagen wann ans Netz nimmt. Neja, wie dem auch sei. Das war noch ein Schubladenartikel der bereits im ke-wiki exestierte, aber anscheinend als einziger nicht umgezogen ist. Ich hatte aber noch eine Kopie hiervon auf meinem Rechner gespeichert - zum Glück. Beste Grüße TZV 07:09, 1. Aug. 2012 (CEST)

ok --Segelboot 15:36, 1. Aug. 2012 (CEST)

frage

Du listest hier das KKW Kudankulam auf, erwähnst aber eingangs das KKW Rajasthan und stornierungen. Was nu? --Segelboot 23:27, 7. Aug. 2012 (CEST)

Da hast du mich erwischt, das ist nicht mehr aktuell. Die beiden Rajasthan-Blöcke sind ja letztes Jahr in Bau gegangen. Die Sache mit Kaiga wird noch andauern, auch weil man plant eventuell zwei 1000 MW DWR zu errichten, anstatt zwei 220 MW IPHWR-220. Die beiden Kudankulam-Blöcke sind absichtlich nicht erwähnt, die gehen in diesem Jahr noch in die Planungsphase zurück und die Vorarbeiten werden dieses Jahr noch beginnen. Der 3,5 Milliarden Dollar Staatskredit wurde diesen Monat ausgestellt. Ich habe den Text mal entsprechend angepasst. Da ich sowieso noch den PRIS-Admin anschreiben möchte im Bezug auf einige Fehler bzw. Informationen über die nicht gelisteten Reaktordaten kann ich da gleich mal wegen den Blöcken anfragen, ob und wann die wieder in die Planungsphase zurück gehen. Beste Grüße TZV 06:28, 8. Aug. 2012 (CEST)
ok --Segelboot 20:28, 8. Aug. 2012 (CEST)

ideen?

Sodelle, deine hilfe ist gefragt, genau gesagt hier. Abgesehen von ein bisschen kosmetik was ich noch mach hab ich noch ein paar fragen an dich:

  • hast du lust was zur geschichte beizutragen? du hat vmtl mehr ahnung von joachimstal, uranfarben, Shinkolobwe usw.
  • entstehung: nun könnte man(n) hier oder weiter unten bei Uranlagerstätten noch ein bisschen was zum vulkanismus erzählen. der finnische wiki-artikel hat ein paar sätze dazu verloren. deine meinung?
  • Reichweite: früher wußte das jeder, heute huldigt man der nahrungsmittelverstromung. ok so?
  • Uranlagerstätten: hier is die wiki ziemlich gut, hab aber auch noch was gefunden. Kollapsbrekzien sind meine spezialität xD, sogar mit selbstverschobenem bild. leider nicht entzifferbar
  • Uranlagerstätten: ist der inhalt ok? ausführlicher? struktur? irgendwie fehlt dem abschnitt das gewisse etwas, ka was
  • Förderung: meine laber-spezialität. ich weiß nich wie gut dein chemieverständnis ist, aber guck bitte mal drüber ob du wiedersprüche, fehler etc entdeckst
  • irgendwo muss noch ein bild des produktes rein. aber wo?
  • bei phosphaten u meerwasser wären bilder nicht schlecht. bis auf ein paar skizzen zu den plastikwürsten am meeresgrund is aber nix
  • Wirtschaftlichkeit: etwas knapp. mehr ideen?
  • Gesundheitsrisiken: hast du hier noch einen speziellen wunsch? da werd ich noch etwas labern, vergleiche, wismut ag etc
  • Tabellen: welche willst du? die 10 größten förderer auf jeden fall. und sonst? (die preis-lagerstätten-tabelle parkt hier nur)
  • eine idee wäre auch das bild oben rechts am artikelanfang irgendwo im artikel unterzubringen, auf seitenbreite zu vergrößern und ein erklärungsbild draus zu machen: mauszeiger auf absetzbecken, text: "Absetzbecken für Tailings", etc. Dazu müsste man aber den genauen aufbau der mühle wissen, und da bin ich überfragt.

Und zu guter letzt muss du dir noch ein lemma ausdenken: Uranförderung/Uranbergbau/Urangewinnung/etc. So, das war etwas viel auf einmal. Aber es eilt nicht, wir ham zeit. Und wenn sonst noch was is, sag bitte bescheid. Gruß vom überlasteten Segelboot 20:28, 8. Aug. 2012 (CEST)

Erst einmal muss ich sagen, dass der Artikel super gelungen ist, mein Lieblingsabschnitt sind die ersten zwei Sätze bei Wirtschaftlichkeit, damit hast du wirklich ins Schwarze getroffen! :D Die Beschreibung mit der Entstehung ist sogar noch besser, so genau habe ich das nicht mal gewusst. Etwas habe ich dann doch noch zu beanstanden: Die deutsche Wortschöpfung von Tailings im Bezug auf Uranmühlen heißt Aufbereitungsabgänge. Es wäre schön den deutschen Begriff zu verwenden. Das ist genauso wie bei Fukushima immer von Isolation Condenser die rede war, obwohl die Teile auch einen deutschen Namen haben und sich Leerlaufkondensatoren schimpfen. Diese Fachbegriffe sollte man dann schon ins deutsche holen, auch um das Denglisch etwas zu entwirren. Sekundär muss man darauf achten, dass der englische Begriff Tailings eigentlich nur feste Rückstände beschreibt aus unterschiedlichen Produktionsprozessen stammen kann. Hier muss man differenzieren zwischen den Mill Tailings, also den Aufbereitungsabgängen und den Tailings, den festen Rückständen. Was ich jetzt auch nicht verstehe ist die UNESCAR-Beobachtung zu den Strahlenbelastungen in den Minen. ich frage mich da prinzipiell, nach welchen Richtwert die gehen, denn in all diesen Ländern herrschen einerseits unterschiedliche Grenzwerte was Radioaktivität belangt, in Russland wird das sogar von Oblast zu Oblast anders geregelt, und was mich stutzig macht ist die Tatsache, dass es gerade in Gabun und Südafrika keine kontaminierten Personen geben soll. Ansonsten ist eigentlich nichts zu beanstanden. Zu den einzelnen Punkten:
  • Kein Problem, werde mich der Sache annehmen.
  • Im Bezug auf den Vulkanismus bin ich überfragt, kenne ich mich zu wenig aus.
  • Neja, unerschöpflich ist die Quelle ja so gesehen nicht, vielleicht sollte man sagen, dass es in diesen Zeitdimensionen für Menschen nahezu unbegrenzte Maßstäbe sind. Ich nehme jetzt mal an, dass wir in 16 Millionen Jahren sowieso schon einen etwaigen anderen Planet besiedeln und das Uran preiswert von dort importieren! ;D Denke aber mal, dass das so okay ist.
  • Was ich jetzt noch machen könnte wäre zu den einzelnen Typen jeweils ein Bild machen, denn ich habe von meinem Opa her eine vollständige Uranmineraliensammlung zuhause in allen Gesteinsformationen, in denen Uran auftaucht. Allerdings sind die Steine eingelagert, das bedeutet das dauert etwas, bis ich die heraus sortiert habe.
  • Wie man dem Abschnitt mehr das gewisse Etwas verleihen kann weiß ich auch nicht so wirklich.
  • Chemieverständnis ist okay, falls kann ich es noch von einem bekannten Chemiker prüfen lassen.
  • Wüsste nicht was man dazu einfügen könnte. Ich kenne leider die Prozesse nicht gut genug hinsichtlich dieser beiden Gewinnungsarten.
  • Zur Wirtschaftlichkeit gibts nicht mehr viel zu sagen. Was ich aber nicht ganz verstehe ist der Preis auf den du kommst beim EPR im Bezug auf die Brennstoffkosten. Das musst du mir mal genauer erklären wie der Rechenweg ist, den kann ich nicht ganz nachverfolgen.
  • Einen speziellen Wunsch habe ich hier nicht. Uranbergbau ist eine Sache für sich in diesem Fall, es wirkt sich aus.
  • Eigentlich reichen die Tabellen aus, weiß nicht aber vielleicht erstelle ich noch eine Karte zu den Uranreserven in welchem Land sie liegen und wie Qualitativ sie sind. Schlimm genug, dass einige Länder noch nicht erschlossene Vorkommen haben, die riesig sind. Selbst Russland hat große Vorkommen, importiert aber lieber aus Kasachstan für Kernbrennstoff. Erst jetzt fangen die mit dem Elkon-Projekt an im Föderationskreis Fernost ihre Vorkommen richtig zu erschließen, 5000 mtU/a ist nicht gerade wenig.
  • Das mit dem Bild ist schwierig, zumal es nicht sehr viel zu beschreiben gibt, denn es sind ja im Prinzip nur die herkömmliche Mine mit den Abgängen der Minen in den Becken, denn die Verarbeitung in einer Mühle findet im etwas südlich gelegenen Uranbergwerk Key Lake statt.

In der Konfiguration denke ich mal ist Uranbergbau der richtige Begriff. Bis zur Verarbeitung zu Yellow Cake ist das alles im herkömmlichen Maßstab, wie man auch andere Rohstoffe wie Erz, Flussspat oder andere Gesteine abbaut. Der Rest hinsichtlich der Anreicherung, Verarbeitung zu Brennstoff, etc. gehört zur Brennstofffertigung. Beste Grüße TZV 08:57, 9. Aug. 2012 (CEST)

also erstmal sorry für die lange antwortdauer, hatte leider keine zeit. Zur sache:
  • Ich hab den begriff "Aufbereitungsabgänge" reingesetzt, um das wort vertrauter zu machen xD.
  • Welcher minenarbeiter als exposed gilt hängt vom nationalen spielplan ab (ausrüstung, willkürliche grenzwerte, vmtl auch korruption), auch ergänzt
  • dem vulkanismus hab ich mal einen satz von ökowiki geklaut und ihn bei "Entstehung" reingewürzt. mehr wird wohl zu komplex und übersteigt mein geologisches denkvermögen. wenn du ein photoalbum von den stars der steine machen möchtest müsste man(n) dazu aber noch einen abschnitt setzen. In diesem Fall würde ich den abschnitt "Uranlagerstätten" in "Vorkommen" umbenennen und zwei unterkapitel "Mineralogie" und "lagerstätten" draus machen. unter "Mineralogie" könnte auch die entstehung der steinchen abgehandelt werden...wenn du ahnung davon hast. Beachte bitte das commons auch schon bilder hat.
  • reichweite von "praktisch" auf "fast" gesetzt. der artikelanfang kriegt auch noch was in die richtung, wegen der unterscheidung fossil/regenerativ/nuklear
  • beim brennstoffkostenabschnittdierechungfürdenEPRergänzt
  • ich habe den abschnitt "Gesundheitsrisiken" gesplittet. Die ganze ist noch graue soße, aber wenn in 10-100 jahren konsens herrscht wird's wohl unter strahlenrisiko einsortiert. Das WLM-bild ist ärgerlich klein
  • die urankarte is eine gute idee
wie willst du den abschnitt "geschichte" schreiben? hier im lemma oder hier auf der disk-seite, und ich schiebs dann aufs schmierblatt3? Gruß und mit dem versprechen nächstes mal schneller zu antworten vom Segelboot 17:33, 10. Aug. 2012 (CEST)
Hm, also die Rechnung verstehe ich jetzt. Aber am Ende kommen doch 0,0076 Euro pro Kilowattstunde raus und liegen logischerweise noch niedriger als dein Wert oben. Wenn ich dem unteren Wert glaube, kostet die MWh rund 7,60 Euro, der obere Wert preist dagegen 760 Euro für die Megawattsunde an. Der obere Wert kann daher nicht richtig sein. Irgendwie ist da der Wurm drinnen, ansonsten würde ja ein Kernkraftwerk bei der Enderzeugung, wenn man die Brennelementfertigung mit einberechnet sowie Erzeugungskosten unbezahlbar werden. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Strom am Ende zwischen 40 und 60 Euro je Kilowattstunde kostet, die Ukraine schaffen die Megawattstunde sogar für 12 Euro je Megawatttsunde aus deren Kernkraftwerke - weshalb Energoatom auch faktisch pleite ist! ;) Für den Abschnitt habe ich so pauschal geplant zusammenzustellen wann der Uranabbau begann, für was er zunächst gedacht war, wie er sich kommerziallisierte und für was er betrieben wurde. Zumindest grob fange ich in Jáchymov an, arbeite mich weiter über andere entstandene Abbaugebiete und über die Nutzung für Kernwaffen, Kernkraftwerke und so der Übergang zu den großen Minen in Australien, Afrika und Kanada. Die heutige Lage fasse ich dann kurz zusammen, da faktisch nur die großen Minen überlebt haben mit großen kommerziellen Abbauvarianten (siehe weiter unten). Beste Grüße TZV 15:58, 11. Aug. 2012 (CEST)
0,0076 eur/kwh sind 0,76 ct/kwh und das steht auch oben. Verguckt? Dein geschichtlicher überblick klingt gut, ich sollte aber wissen ob ich den artikel vorher in die nucli setzen soll und du ihn dann ergänzt, oder wie die hochzeit stattfindet. Beste Grüße vom Segelboot 17:33, 11. Aug. 2012 (CEST) PS: wie kriegt man 12 ct/kWh bei einem KKW zustande, ohne politische Schikane?
Neja das meine ich ja eben, die 0,76 ct/kWh scheinend mir zu groß. Wohin verschwinden die zwei 00? Den Text schreibe ich morgen, denke mal am beste hier, und du kopierst ihn dann rein. Beste Grüße TZV 13:23, 12. Aug. 2012 (CEST) Den Preis bekommen die nur zustande, weil der Staat das selbst so reguliert! ;)
Die zwei nullen verschwinden so wie 100 cents 1 euro sind oder 0,1 euro 10 cents sind. Wenn dein auge diese tabelle "the cost of fuel" erblickt siehst du:

8,9 x 146 + 98 + 1132 + 240 = 2770 USD steht da so. Also:
8,9 x 400 + 98 + 1132 + 240 = 5030 USD für das fischen mit der plastikwurst

5030 USD = 4200 EUR. Der wert is etwas höher, weil wna mehr SWU's und weniger uran verwendet, dh eine stärkere abreicherung der tails. Da schlägt der uranpreis nicht so durch. Liegt trotzdem nahe der € 4742 pro kg Brennstoff, welche ich errechnete. Der rest ist 08/15:

(2770000 USD/t)/(45000000kWd x 24h x 0,33) = 0,00777 USD/kWh steht da so. Und weil 1 USD = 100 US-ct, 0,77 ct/kwh. Jetzt ich:
(5030000 USD/t)/(70000000kWd x 24h x 0,37) = 0,008 USD/kWh mit dem $-wert oben. Sind USD 0,8 ct/kWh oder € 0,67 ct/kWh und damit nahe der errechneten EUR 0,7 ct/kWh

erstaunlich was moderne reaktortechnik bewirkt. Und, auf den Text bin ich gespannt, wünsche gutes gelingen! Gruß vom nachtaktiven Segelboot 02:49, 13. Aug. 2012 (CEST) PS: böser staat

Wie dem auch sei, ich blicke da immer noch nicht so ganz durch, das ist Brennstoffwirtschaft, nicht so wirklich meine Welt. Bei mir ist der Preis ab dem Brennelement maßgebend! ;) Nun zum Text: -- Start -- == Geschichte == Im Jahr 1561 wurde der Ort Sankt Joachimsthla gegründet, das spätere tschechische Jáchymov. Die Region war hauptsächlich für die Silbervokommen bekannt, die dort abgebaut wurden. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein Element bekannt, dass nachhaltig die Gesundheit der Bergbauarbeiter beeinflusste und als Pechblende bekannt war. Am 24. September 1789 entdeckte Martin Heinrich Klaproth in dem Element ein weiteres neues Element, dass der Uranit nannte, benannt nach dem Planeten Uranus. Die PEchblendet stammte aus dem unweit von Jáchymov liegenden Johanngeorgenstadt in Sachsen. Tatsächlich war das entdeckte Element nicht Uran selber, sondern Urandioxid. Das eigentliche Element wurde 1841 vom französischen Chemiker Eugène-Melchior Péligot entdeckt. Nachdem man als vornehmlichen Zweck die Farbenvielfalt von Uran entdeckte wurde im frühen 19. Jahrhundert begonnen Pechblende zunächst von den Abraumhalden zu gewinnen und diese zu Uranfarben weiter zu verarbeiten. Gegen 1830 wurde mit dem eigentlichen Uranbergbau begonnen und das Material gezielt abgebaut. Aufgrund der hohen Nachfrage und des stetig steigenden Uranpreises kam es dazu, dass ältere Schächte in der Umgebung wieder eröffnet wurden und selbst aus diesen von Silber ausgebeuteten Stollen Rohstoffe für die Uranfarbenherstellung gewonnen werden konnten. 1853 wurde mit der Eröffnung der ersten richtigen Uranfarbenfabrik in Jáchymov der größte industrielle Schritt gewagt und dort das Uran aus der Pechblende extrahiert. Infolge der neuen Erkenntnisse durch die Entdeckung der radioaktiven Strahlung durch Antoine Henri Becquerel, gefolgt von der Entdeckung der Elemente Polonium und Radium seitens Marie Curie in Proben von Pechblendenrückstände aus der Urangelbfabrik Jáchymov änderte sich die Situation im Uranbergbau erstmals. Die Folge waren einerseits erste Strahlenschutzmaßnahmen in den Bergwerken und andererseits ein neuer Gewerbezweig mit der Eröffnung des erste Radonheilbades in Jáchymov.

Infolge der Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn und seinem Assistenten Fritz Straßmann am 17. Dezember 1938 änderten die Prioritäten für den Uranerzbergbau weltweit. Insbesondere hinsichtlich der Verwendung für Kernwaffen und des Ausbruchs des zweiten Weltkrieges 1939 führten dazu, dass Nazideutschland in den Besitz der Uranvorkommen um Jáchymov und Johanngeorgenstadt kamen und die Vereinigten Staaten von Amerika befürchteten, dass eine Kernwaffe in Besitz der Nazis zu einer Entscheidung in des Krieges führen könnte. Die Folge war im Jahr 1942 der Beginn des großflächigen Uranbergbaus in den vereinigten Staaten im Rahmen des Mahatten-Projekts, sowie seitens der Sowjetunion etwas verzögert in Kasachstan und der russischen Föderation. Die USA setzten zusätzlich auf die Erschließung großer Vorkommen in südafrikanischen Ländern wie dem Kongo. Diese Projekte waren vornehmlich staatlich gefördert, da ein Teil der leicht erschließbaren Vorkommen nur bedingt bekannt waren. Kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges 1945 zündete man im Juli die erste Kernwaffe der Erde in Los Alamos. Die Zündung weiterer Kernwaffen und die Aufrüstung insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Sowjetunion 1949 ihre erste eigene Kernwaffe zündete, führten zu einer Fortentwicklung des Uranbergbaus hin zum kommerziellen Maßstab, vornehmlich für die weitere Erzeugung für Plutonium in Kernreaktoren. Diese Situation blieb einige Jahre weiter so bestehen, bis US-Präsident Dwight D. Eisenhower in der Rede Atoms for Peace im Dezember 1953 die friedliche Nutzung der Kernenergie als zukünftige Option nannte. In der Folge begannen in den USA, sowie in der Sowjetunion erste Projekte für die Errichtung erster Kernkraftwerke. Die für die Zukunft zunehmende Zahl und Interessen verschiedener Länder führte Dazu, dass der Uranbergbau im größeren Maßstab vorgenommen werden müsste, weshalb Länder wie Kanada für ihr eigenes zivile Kernenergie-Projekt begann neue Minen zu erschließen, gefolgt von Ländern wie Namibia, dass damals unter südafrikanischer Besetzung begann erste Vorkommen nutzbar zumachen.

In den 1970ern wurden ein großer Teil der heute bekannten, aber meist noch nicht erschlossenen Uranvorkommen weltweit dokumentiert. Vornehmlich versuchten asiatische Staaten wie Japan, Südkorea oder Pakistan eigene Vorkommen zu entdecken. Diese Länder zählen zu den wenigen, die eher wenig konventionelle Rohstoffe zur Verfügung hatten und darauf hinarbeiteten bei einer Stromversorgung aus Kernenergie sich selbst mit Uran zu versorgen. Zwar sind heute in diesen Ländern vorkommen bekannt, meist aber nie über die experimentelle Förderung hinweg realisiert worden. Zu den größten Produzenten zählen heute vornehmlich Kanada, die vereinigten Staaten von Amerika und Australien. Die größten Vorkommen befinden sich in Marokko, den USA und Australien. -- Ende --

Es ist wirklich schwer darüber was zu finden, habe es einfach mal knapp zusammen gefasst, ein Sammelsurium wollte ich jetzt nicht unbedingt zusammenstellen. Neben dem Text habe ich nun die Uranvorkommen in Tonnen weltweit im Bild rechts zusammengefasst, zumindest die bekannten. Vielleicht könnte man ja die Leiste noch einarbeiten.

Uranlagerstätten Weltweit:
     >500000 Tonnen Uran
     100000 bis 500000 Tonnen Uran
     50000 bis 100000 Tonnen Uran
     10000 bis 50000 Tonnen Uran
     5000 bis 10000 Tonnen Uran
     <5000 Tonnen Uran
     Keine bekannten oder keine Uranvorkommen

Beste Grüße TZV 13:55, 13. Aug. 2012 (CEST)

Sehr schön. Ich werd es noch ein bisserl breittreten. Dazu hab ich noch ein paar fragen:

  • gehört D nicht in dieselbe kategorie wie SüdK und japan, dh uranreich, aber zu teuer?
  • was ist die "Urangelbfabrik"? ich vermute hier wurde gelbe uranfarbe hergestellt? nicht das yellowcake auf deutsch urangelb heißt oderso xD

und zu guter schluss: wo ist dein verständnisproblem bei den brennstoffkosten? die rechung erfolgt in euro oder dollar, die stromkosten werden aber in cent (dh 1/100 davon) angegeben. So gehen eben zwei nullen flöten. Gruß vom Segelboot 22:08, 13. Aug. 2012 (CEST)

Neja, Deutschland ist sehr Uranreich, jedoch im Schnitt reicher als südafrikanische Länder. Japan selbst hat zwar Vorkommen, die aber nicht wirklich groß sind. Zu teuer im Abbau würde ich nicht mal sagen, nur die einzigen Projekte zumindest in Westdeutschland scheiterten aufgrund der blockierten Umwandlung dieser Betriebe in eine gemeinsame GmbH. Die Minen waren zunächst einzeln privat betrieben. Ich kenne nur die Geschichte der Mine aus Arzberg, das ist gleich um die Ecke, die eben bei dieser Umwandlung nicht mitmachen wollte und in der Folge diese Stillgelegt wurde, da sie insolvent gegangen war. Ansich wirklich Teuer ist es wirklich nur, wenn die Erzadern sich großflächig aufteilen. In Japan handelt es sich um eine einzelne Erzader, genauso in vielen weiteren Ländern, weshalb der Abbau wirtschaftlich schon möglich wäre. Der Bezug aus anderen Ländern wie Kasachstan, Namibia oder Kanada ist nur aktuell preiswerter, zumal die Vorkommen noch einige Jahre lang den frischen Urannachschub sichern. Ich denke mal das wird sich in der Zuknuft noch verändern. Länder wie China und Russland fangen ja jetzt an auch eigene Vorkommen zu erschließen, China logischerweise wegen dem großen geplanten Zubau von Kernkraftwerken. In Yibin den Brennstoff zu fertigen ist eben doch noch preiswerter als diesen von Westinghouse, Areva oder Rosatom zu erwerben. Bei der Urangelbfarbik handelt es sich um eine Uranfarbenfabrik für gelbe Farbe, das ist richtig. Aber interessanter weise ist der Prozess ähnlich wie bei der Produktion von Yellow Cake, denn das Uran wird aus der Pechblende heraus gelöst und zu gelben Pulver konzentriert, dass dann als Farbe verwendet wird. Vielleicht handelte es sich auch darum, das ist aber leider nirgends genau überliefert. Yellow Cake hat glücklicherweise noch keine Übersetzung ins Deutsche. :D Jetzt habe ich das verstanden mit der Kostenrechnung. Ich habe mich irgendwie auf das Euro versteift gehabt. So ist das schon logischer. Letzten Tage waren Stressig, daher kam ich wohl nicht ganz mit! ;) Beste Grüße 10.0.1.47 11:29, 14. Aug. 2012 (CEST)