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Kernkraftwerk Biblis: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach der [[Katastrophe von Fukushima]] am 11. März 2011, mussten Biblis A und B, sowie alle anderen Reaktoren, die vor 1980 den Betrieb aufnahmen, inklusive das [[Kernkraftwerk Krümmel]], vom Netz gehen, um Untersuchungen an den Reaktoren über ihre Auslegung vorzunehmen.<ref>''Schwarz-gelbe Wende: Merkel klemmt sieben Reaktoren ab - vorerst''. In: Der SPIEGEL Online, 15.03.2011. ([http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,751039,00.html Online-Version])</ref> Am 1. April reichte der Betreiber von Biblis, das RWE, eine Klage gegen die Abschaltung von Biblis&nbsp;A ein. Grund hierfür seien die großen Investitionen, die in den letzten Jahren in Biblis investiert wurden, um die Anlage auf den neusten Stand der Technik zu bringen.<ref>''Atomwende der Regierung: RWE klagt gegen Biblis-Abschaltung''. In: Der SPIEGEL Online, 01.04.2011. ([http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,754393,00.html Online-Version])</ref> Die Prüfungen die während dieses genannten [[Moratoriums]] durchgeführt wurden zeigten, dass Biblis keinen nachgewiesenen baulichen Schutz besitzt.<ref>''Stresstest: Prüfer entlarven Sicherheitslücken deutscher AKW''. In: Der SPIEGEL Online, 17.05.2011. ([http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,763028,00.html Online-Version])</ref> Am 17.&nbsp;Mai 2011 bestätigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dass aufgrund des Testergebnisses eine endgültige Stillegung für Biblis A und B, sowie [[Kernkraftwerk Brunsbüttel|Brunsbüttel]] und [[Kernkraftwerk Philippsburg|Philippsburg I]] infrage kommt.<ref>''Nach Sicherheitsbericht: Röttgen will mindestens vier Atommeiler schließen''. In: Manager Magazin, 17.05.2011. ([http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,763102,00.html Online-Version])</ref> Am 27.&nbsp;Mai 2011 gab es in Wernigerode im Harz zwischen den Umweltministern der 16&nbsp;Bundesländer und dem Bundesumweltminister eine einstimmige Entscheidung, alle Kernkraftwerke die aufgrund des Moratoriums vom Netz sind und vor 1980 ans Netz gingen (Krümmel nicht mit inbegriffen), nicht wieder anzufahren und die Stilllegung der Reaktoren zu vollziehen.<ref>''Beschluss der Umweltminister: Sieben AKWs sollen abgeschaltet bleiben''. in: Manager Magazin, 27.05.2011. ([http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,765372,00.html Online-Version])</ref> Am 6. August 2011 wurde offiziell die Stillegung der Anlage vollzogen.<ref name="IAEA"/>
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Nach der [[Katastrophe von Fukushima]] am 11. März 2011, mussten Biblis A und B, sowie alle anderen Reaktoren, die vor 1980 den Betrieb aufnahmen, inklusive das [[Kernkraftwerk Krümmel]], vom Netz gehen, um Untersuchungen an den Reaktoren über ihre Auslegung vorzunehmen.<ref>''Schwarz-gelbe Wende: Merkel klemmt sieben Reaktoren ab - vorerst''. In: Der SPIEGEL Online, 15.03.2011. ([http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,751039,00.html Online-Version])</ref> Am 1. April reichte der Betreiber von Biblis, das RWE, eine Klage gegen die Abschaltung von Biblis&nbsp;A ein. Grund hierfür seien die großen Investitionen, die in den letzten Jahren in Biblis investiert wurden, um die Anlage auf den neusten Stand der Technik zu bringen.<ref>''Atomwende der Regierung: RWE klagt gegen Biblis-Abschaltung''. In: Der SPIEGEL Online, 01.04.2011. ([http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,754393,00.html Online-Version])</ref> Die Prüfungen die während dieses genannten [[Moratoriums]] durchgeführt wurden zeigten, dass Biblis keinen nachgewiesenen baulichen Schutz besitzt.<ref>''Stresstest: Prüfer entlarven Sicherheitslücken deutscher AKW''. In: Der SPIEGEL Online, 17.05.2011. ([http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,763028,00.html Online-Version])</ref> Am 17.&nbsp;Mai 2011 bestätigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dass aufgrund des Testergebnisses eine endgültige Stillegung für Biblis A und B, sowie [[Kernkraftwerk Brunsbüttel|Brunsbüttel]] und [[Kernkraftwerk Philippsburg|Philippsburg I]] infrage kommt.<ref>''Nach Sicherheitsbericht: Röttgen will mindestens vier Atommeiler schließen''. In: Manager Magazin, 17.05.2011. ([http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,763102,00.html Online-Version])</ref> Am 27.&nbsp;Mai 2011 gab es in Wernigerode im Harz zwischen den Umweltministern der 16&nbsp;Bundesländer und dem Bundesumweltminister eine einstimmige Entscheidung, alle Kernkraftwerke die aufgrund des Moratoriums vom Netz sind und vor 1980 ans Netz gingen (Krümmel nicht mit inbegriffen), nicht wieder anzufahren und die Stilllegung der Reaktoren zu vollziehen.<ref>''Beschluss der Umweltminister: Sieben AKWs sollen abgeschaltet bleiben''. in: Manager Magazin, 27.05.2011. ([http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,765372,00.html Online-Version])</ref> Am 6. August 2011 wurde offiziell die Stillegung der Anlage vollzogen.<ref name="IAEA"/> Aufgrund der kritischen Stromlage wird jedoch einer der Generatoren im Werk umgebaut, sodass eine bestimmte Blindleistung erzeugt wird, die einen Spannungsabfall im Großraum Frankfurt verhindern soll und damit den Zusammenbruch der wichtigen Nord-Süd-Leitung, an der Biblis steht, zu verhindern.<ref>Marlies Uken: ''Winter in Deutschland Im Stromnetz wird es eng '', Zeit Online, 21.12.2011. [http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/stromnetz-atomausstieg Abgerufen] am 24.12.2011. ([http://www.webcitation.org/64AiBP2yP Archivierte Version] bei [http://www.webcitation.org/ WebCite])</ref>
  
 
=== Technische Details ===
 
=== Technische Details ===

Version vom 24. Dezember 2011, 15:07 Uhr

Kernkraftwerk Biblis
2011.03.26 001.JPG
Standort
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Bundesland Hessen
Ort Biblis
Koordinaten 49° 42′ 33″ N, 8° 24′ 53″ OTerra globe icon light.png 49° 42′ 33″ N, 8° 24′ 53″ O
Reaktordaten
Eigentümer RWE Power AG
Betreiber RWE Power AG
Vertragsjahr 1969
Betriebsaufnahme 1974
Stillgelegt 2 (2525 MW)
Pläne gestoppt 1 (1315 MW)
Pläne storniert 1 (1300 MW)
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Die Quellen für diese Angaben sind in der Zusatzinformation einsehbar.

Das Kernkraftwerk Biblis (Kürzel KWB) steht nahe der gleichnamigen Kleinstadt im Landkreis Bergstraße im Süden von Hessen. Das am Rhein befindliche Kernkraftwerk war vor allem bei Umweltgruppen stark umstritten. Biblis A und B wurden im Jahre 2011 endgültig stillgelegt.

Geschichte

Im Jahre 1965 planten das RWE und die Elektrowatt AG aus Zürich, zusammen ein deutsch-schweizerisches Kernkraftwerk zu errichten. Es standen zwei Standorte zur Verfügung. Einer in Deutschland im Raum Waldshut, nahe der Stadt Schwörstadt und einer in der Schweiz im Raum Leibstadt, nahe Dogern, heute Standort des Kernkraftwerks Leibstadt. Die Erteilung des Auftrages wurde für 1966 projektiert. Man wollte jeweils an beiden Standorten ein Kernkraftwerk errichten. Im Jahr 1965 wurden Bodenproben an beiden Standorten entnommen. Allerdings wurde das Projekt später nicht weiter verfolgt, auch aus dem Grund, dass das Badenwerk bereits bei Schwörstadt ein Kernkraftwerk errichten wollte und später im Jahre 1973 auch den Zuspruch von der Stadt Schwörstadt bekommen hatte. Das RWE erwägte zudem seit 1962 eine Beteiligung an dem Kernkraftwerk Fessenheim, das sich zu dieser Zeit in Planung befand. 1965 gab es nochmals konkrete Planungen an der Beteiligung an Fessenheim, die allerdings nicht weiter verfolgt wurden.[1]

Die Standortsuche wurde später weiter stromabwärts des Rheins in das Gebiet zwischen Mannheim und Frankfurt verlegt. Allerdings gab es in diesem Gebiet bereits andere Kernkraftwerksprokjekte, unter anderem das Kernkraftwerk BASF bei Ludwigshafen, bei dem eine Beteiligung seitens der RWE auch in Erwägung gezogen wurde, alterns bis 1968 kein Interesse mehr bestand und ein Kernkraftwerk nahe Mannheim und Kirschgartshausen. Anschließend beschloss man mit den Plänen für ein Kernkraftwerk nahe der Gemeinde Biblis im Landkreis Bergstraße. Seitens der umliegenden Orte und der Gemeinde Biblis gab es für das Projekt große Zustimmung, weshalb Biblis sich aktiv beim Ankauf des Geländes beteiligte, was vom RWE begrüßt wurde. Als Vorteile für den Standort Biblis wurden unter anderem gesehen:[1]

  • Grundlagen für die Anbindung an das Stromnetz
  • genügend Kühlwasser aus dem Rhein
  • gute Verkehrsanbindung zur Anlieferung von Komponenten für das Kernkraftwerk
  • Wunsch der Hessischen Landesregierung, um die Entwicklung voranzutreiben

Im Januar 1968 machte das RWE eine erste Anfrage an AEG und Siemens für einen möglichen Reaktor in Biblis. Es gab noch keine Übereinstimmung, ob ein Druckwasserreaktor oder ein Siedewasserreaktor zum Einsatz kommen sollte. Der Reaktor für Biblis sollte auf keinen Fall ein Duplikat von den Kernkraftwerken in Würgassen und Stade werden, die sich zu dieser Zeit noch in Bau befanden. Es sollte ein angepasstes Design für Kernreaktoren mit größerer Leistung zum Einsatz kommen. Untersuchungen ergaben, dass die technischen und sicherheitstechnischen Standards für einen Reaktor einer Leistungsklasse von 1000 MW angemessen waren. Ausschlaggebend für die Wahl eines Reaktors dieser Größe war die Tatsache, dass sich in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits etwa 28 Reaktoren dieser Leistungsklasse in Bau und in Planung befanden. Die deutschen Hersteller AEG und Siemens konnten auf dieses Know-How zurückgreifen, da sie mit den amerikanischen Entwickler Lizenzverträge in der Siede- und Druckwasserreaktortechnologie abgeschlossen hatten.[1]

Lage des Kraftwerks

Im Jahre 1969 vereinigten sich AEG und Siemens zur Kraftwerk Union AG und führten das Projekt in gemeinsamer Sache weiter. Noch im gleichen Jahr entschied man sich in Biblis für einen Druckwasserreaktor nach Entscheidung des Reaktortechnikers Heinrich Mandel, um Erfahrungen im Umgang mit Druckwasserreaktoren zu sammeln. Am 13. Juni 1969 erteilte man den Auftrag für den Reaktorblock an die Kraftwerk Union. Das Kernkraftwerk sollte schlüsselfertig an den Betreiber übergeben werden. Man nahm damit das Angebot von Siemens über den Bau eines 1200 MW starken Druckwasserreaktors an.[1]

Man entschied sich für den konventionellen Teil für einen einzigen 1200 MW-Turbosatz. Zwei Turbosätze hätten Mehrkosten von 52 Millionen Deutsche Mark verursacht, allerdings würde nach Abzug des höheren Wirkungsgrades die Mehrkosten nur bei 47 Millionen Deutsche Mark liegen. Man hat sich allerdings aufgrund der Mehrkosten gegen diese Variante entschieden. Insgesamt hatte der Block 750 Millionen Deutsche Mark gekostet. Die Kosten teilen sich wie folgt auf:[1]

  • 500 Millionen für die Errichtung der Anlage
  • 120 Millionen für Zinsen und Steuern
  • 130 Millionen für die Erstkernbeladung

Das Finanzierungsmodell ist vergleichbar mit dem von konventionellen Kraftwerken wie beispielsweise Öl- oder Gaskraftwerken. Bereits 1971 wurde schließlich Block B bei der Kraftwerk Union bestellt. Die Leistung von Block B liegt bei 1300 MW.[1]

Bau

Mit dem Bau des Block A wurde am 1. Januar 1970 begonnen. Der Bau von Block B begann am 1. Februar 1972, etwa zwei Jahre nach Block A. [2] Doch bereits während der Bauzeit gab es erste Stimmen gegen das Kernkraftwerk. In Anti-Atom-Broschüren wurde vor den Risiken und den Umweltauswirkungen der Abwärme von Kernkraftwerken gewarnt. Vor allem Biblis würde etwa 200000 Kubikmeter Wasser pro Stunde aus dem Rhein entnehmen und die Wassertemperatur um etwa 10 °C erwärmen. Aufgrund dessen hatte man sich für den Bau von zwei 80 Meter hohen Kühltürmen pro Reaktor entschieden. Allerdings wird kritisiert, dass die Abwärme dadurch nur in Form von Nebelschwaden freigesetzt wird und den Anwohnern schaden könnte.[3] Größere Protestkundgebungen bezüglich der Blöcke A und B blieben während des Baus aus.

Im November 1972 wurden die Dampferzeuger für Block A bei der Babcock & Wilcox AG in Oberhausen bestellt.[4] Baulich ähnelt der anschließend gepante Block B des Kernkraftwerks von der Auslegung her Block A, besonders in Hinsicht auf die Komponenten. Dies hat den Vorteil, dass die bereits für den Block A errichteten Anlagen bereits für Block B mitgeplant werden konnten, sodass diese die betrieblichen Belange beider Blöcke decken können. Die meisten Änderungen erfolgten im sicherheitstechnischen Bereich. Von der Kühlung her ist der Block jedoch flexibler ausgelegt, sodass er mit Frischwasser-, Ablauf- und Rückkühlung betrieben werden kann. Aufgrund des technischen Zusammenhangs sind jedoch die Kühlwasser- und Kühlturmpumpenbauwerke Blockspeziisch getrennt.[5]

Vereinzelt kam es beim Bau zu Protesten, allerdings zu keinen großen Kundgebungen.[6] Gegen den Bau des Block A erhob ein einzelner Bürger Einspruch, gegen Block B waren es acht.[7]

Betrieb

Am 25. August 1974 wurde der erste Reaktorblock mit dem Stromnetz synchronisiert. Damit war Biblis A der größte Kernreaktor der Welt. Am 26. Februar 1975 wurde der Reaktor dem Betreiber RWE übergeben.[2] Allerdings blieb der anfängliche Erfolg der billigen Kernenergie aus. Alleine 1976 lag Biblis A viereinhalb Monate still wegen technischen Problemen im nicht-nuklearen Teil. Daher mussten immer wieder teure Mittellastkraftwerke den Betrieb aufnehmen, was besonders von Kernkraftgegnern kritisiert wurde. Deshalb hoffte man auf eine baldige Fertigstellung von Biblis B,[8] der am 4. April 1976 den Probebetrieb aufnahm. Am 31. Januar 1977 wurde der Reaktor dem Betreiber RWE übergeben.[2]

Die Anlage im August 1979

Bereits 1978 nach etwa drei Jahren Betrieb von Block A und ein Jahr nach Aufnahme des kommerziellen Betriebs von Block B gab es erste Mängel an den Reaktoren. Im Zusammenhang mit Pannenhäufung in Kernkraftwerken mit einem Reaktor der Siedewasserbaulinie '69 fiel auch auf, dass Kraftwerke über 800 MW sehr störanfällig seien. Zu dieser Zeit betraf diese Statistik ausschließlich die beiden Reaktoren in Biblis und Unterweser (zu dieser Zeit noch in Probebetrieb). Durch die geringere Verfügbarkeit durch Störungen an den Reaktoren in Biblis erwiesen sich diese in den ersten Jahren als wenig rentabel.[9] Außerdem geht aus einem Bericht der Reaktorsicherheitskommission (RSK) dem Jahr 1969, als sich das Kernkraftwerk noch in Planung befand, hervor, dass die RSK die Sicherheitseinrichtungen für Biblis A als viel zu dürftig eingestuft hat. Vor allem in Sinne des Versagens des Reaktordruckbehälters wurde dem Lieferanten, der Kraftwerk Union, geraten, den Schutz gegen einen solchen Stöfall zu erhöhen. Außerdem muss das Reaktorgebäude einem Bersten des Druckbehälters und bei einem Kühlmittelverlust mit Austreten von Dampf in die Reaktorhalle den Temperaturen und Drücken standhalten können. Trotz allem wurde Block A nicht dagegen ausgelegt.[10]

Am 15. Februar 1984 musste Biblis B bis auf weiteres wegen einer Klage am Verwaltungsgericht in Darmstadt vom Netz genommen werden. Grund für die Klage war, dass man höher angereicherten Brennstoff mit 3,5 % spaltbaren Material in Block B verwenden wollte, als für den Betrieb (maximal 2,95 % Anreicherung) genehmigt war. Das RWE hatte dazu einen entsprechenden Antrag beim hessischen Wirtschaftsministerium eingereicht. Allerdings wird dem Wirtschaftsministerium vorgeworfen, dass immer wieder Genehmigungen ohne Rechtsgrundlage und ohne genaue Prüfung der Folgen ausgestellt wurden. Das RWE klagte damit, dass der Stillstand von Biblis B pro Tag einen Verlust von einer Millionen Deutsche Mark entsteht. Im hessischen Landtag sollte später geprüft werden, ob der Betrieb des Kernkraftwerks überhaupt noch Rechtlich vereinbar ist.[11]

Ansicht des Kernkraftwerks vom Hemsberg

Im Jahr 1991 wurde in der Folge von der Katastrophe von Tschernobyl von der ARD ein fiktiver Film über einen GAU im Reaktor Biblis A im Jahre 1987 angenommen. Der Film basiert auf einen Szenario eines Störfalls, der sich am 17. Dezember 1987 (siehe Abschnitt Störfälle) ereignete. Dabei wäre es fast zur Kernschmelze gekommen. Im Film wird angenommen, dass durch eine Hochdruckkernschmelze wegen Kühlwasserverlust der Druckbehälter berstet und das Containment beschädigt, weshalb radioaktive Stoffe freigesetzt werden und die Umgebung verseuchen. Allerdings basiert der Film auf Fakten, die durch Experten abgesichert wurden, weshalb dieses Störszenario gut möglich wäre. Die Kosten des Unfalls wurden auf Basis von durchgeführten Studien für den Film ermittelt, wonach die Kosten bei etwa vier Billionen deutsche Mark liegen würden. Das RWE sowie die Kraftwerk-Union hatten gegen eine Panik in der Bevölkerungen einige Informationen über die Sicherheit ihrer Kernkraftwerke ausgestellt.[12]

Im Jahr 1999 wurde während der Rot/Grünen Regierungszeit von Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis '90/Die Grünen) eine Verfügung, die durch dessen Vorgängern gestoppt wurde, wieder freigegeben, dass die Stillegung von Biblis durch die hessische Landesregierung untersagt. Die Landesregierung wollte seit 1994 versuchen, Biblis immer wieder vom Netz zu nehmen. In der Amtszeit von Klaus Töpfer und Angela Merkel im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wurde eine Verfügung gestoppt, wonach die hessische Landesregierung das Kernkraftwerk in Biblis stillegen könnte. Dadurch wurde die Entscheidungsgewalt direkt an die Bundesregierung in Bonn übertragen. Durch die Freigabe dieser Regierung lag es an der neuen Regierung in Hessen aus FDP und CDU, ob das Kernkraftwerk vom Netz soll oder weiter betrieben werden soll. Man entschied sich später für den weiteren Betrieb.[13]

Im Juli 2003 konnte bei einer Hitzeperiode die Abschaltung von Block B verhindert werden, indem man die Kühltürme von Block A, der sich zu diesem Zeitpunkt in Revision befand, für Block B mitnutzte.[14]

Störungen und Zwischenfälle

Am 17. Dezember 1987 kam es seit Inbetriebnahme zu einen der schwersten Störungen, laut Greenpeace einer der schwersten Störfälle in deutschen Kernkraftwerken.[15] Der Ursprung des Störfalls lag an einem neuen Dampferzeuger. Dieser wurde bei einem dreitägigen Stillstand von Biblis A ausgetauscht, sodass man den Reaktor am 16. Dezember wieder langsam anfahren konnte. Grund für den Austausch war ein kleines Leck innerhalb des Dampferzeugers. Während des Stillstands wird normal ein elektrisch betriebenes Ventil (Ventil TH22 S006) geöffnet, um die Nachzerfallswärme aus dem Reaktor abzuführen. Das Ventil ist ein Teil des Notkühlsystems und muss bei Betrieb wieder abgeschaltet werden, da der betroffene teil des Notkühlsystems nicht für einen Druck von 155 Bar ausgelegt ist. Im Normalfall schließt sich das Ventil automatisch, wenn im Reaktor der Druck steigt, da dadurch ein Rückschlagventil vor dem betroffenen Ventil zugedrückt wird. Man Versuchte durch einen Versuch das Ventil manuell zu schließen. Allerdings hatte auch dieser Versuch keinen Erfolg. Von dem Bedienpersonal in der Blockwarte wurde fälschlicher weise interpretiert, dass das Ventil bereits geschlossen sei und die Armatur im Kontrollraum defekt sei. Man führte das Anfahren des Reaktors weiter fort, ohne zu Prüfen ob wirklich ein Fehler vorliegt, geschweige denn ob das Ventil geschlossen ist. In kürzester Zeit leuchteten Alarmmeldungen im Leitstand auf. Die meisten von diesen Meldungen sind Sicherheitstechnisch wichtig gewesen, allerdings schenkte man dem Ventil keine weitere Aufmerksamkeit. So wurde auch von der darauf folgenden Schicht das Signal des immer noch offen stehenden Ventils übersehen. Störungsmeldungen die genau auf diesen Fehler hinwiesen wurden 15 Stunden lang nicht beachtet.[16]

Die beiden darauf folgenden Schichten hatten ebenfalls den Fehler am Ventil nicht beachtet oder behoben. Durch den steigenden Druck könnten die beiden redundanten Ventile, die hinter dem offenen Ventil sind aufgedrückt werden und so die Rohrleitungen außerhalb des Containments erreichen, die den hohen Druck des Reaktorkreislaufs nicht standhalten können. Ein Überströmventil innerhalb des Notkühlsystems wurde bereits aufgedrückt, weshalb unterhalb des Reaktordruckbehälters sich Wasser sammelte. Am 17. Dezember um 3:03 Uhr wurde von einem Operator im Leitstand ein Fehler Registriert. In der Aufbereitungsanlage außerhalb des Containments stieg die Temperatur stark an. Bei zu hohen Temperaturen hätten die Filter schmelzen können. Zu diesem Zeitpunkt fährt der Reaktor bereits mit Vollast und drückt deshalb mit vollem Druck in das Notkühlsystem. Nach zwei Stunden wurden alle Meldungen ausgewertet. Durch den Druck ist nur noch ein Sperrventil zwischen den außerhalb des Containments liegenden System und dem Notkühlsystem innerhalb des Containments, in das es vom Primärkreislauf mit vollem Druck radioaktives Kühlwasser drückt. Man musste das Ventil schließen. Im Normalfall hätte der Reaktor wieder abgefahren werden müssen bis auf 30 Bar. Erst bei diesem Druck ist es möglich, das Ventil mechanisch zu schließen. Aufgrund des befürchteten finanziellen Verlusts und unangenehme Nachfragen von Behörden hatte man sich dagegen entschieden. Man plante deshalb ein dahinterliegendes Ventil, das letzte in der Redundanz, im Tipp-Betrieb zu öffnen, um so eine Strömung zu verursachen die es möglicht macht, das Ventil zu schließen.[16]

Man öffnete ohne die Schaltpläne zu Überprüfen einfach das Ventil. Durch die leichte Öffnung konnte eine Strömung zwar erzeugt werden, allerdings hatte das keine Auswirkung auf das klemmende Ventil, weshalb es weiterhin geöffnet blieb. Allerdings kam es nun zum unvorhergesehenen Störfall. Durch dahinter nun ebenfalls offenstehenden Ventilen strömt das radioaktive Wasser außerhalb des Containments ins freie in den Ringraum. Kein Sicherheitsszenario hatte solch ein Austreten in dieser Art jemals für diesen Reaktor vorgesehen. Das extra geöffnete Ventil wurde durch schnelles Reagieren der Bedienmannschaft nach sieben Sekunden sofort wieder geschlossen, weshalb nur 150 Liter außerhalb des Containments geraten waren. Ein Verlust des gesamten Kühlwassers hätte bei einem Klemmen des im Tipp-betrieb befindlichen Ventils wohl bis zur Kernschmelze geführt. Anfangs hatte man versucht diesen vorvall zu Verheimlichen. Allerdings hatte das RWE den Vorfall acht Tage danach der Aufsichtsbehörde gemeldet, dort wurde der Störfall als Sicherheitstechnisch nicht bedeutend eingestuft. Grund für die leichte Einstufung war, dass das RWE extra den Störfall falsch schilderte.[16]

Die Aufsichtsbehörde im Wirtschaftsministerium in Hessen wurde deshalb etwas misstrauisch weshalb ein Gutachter des TÜV diese Störung untersuchen sollte. Nach zwei Monaten wurde festgestellt, dass von Seiten der Betriebsmannschaften schwere Fehler dazu geführt haben. Allerdings wurde die Gefahr von Seitens des TÜV als gering eingeschätzt, da dieser Zustand nur kurz Einzug hielt und daher ein schwerer Unfall extrem Unwahrscheinlich gewesen wäre. Durch den milden Verlauf gab es keinen wirklichen Grund die Informationen über die Störung in der Öffentlichkeit publik zu machen. Noch einmal drei Monate später hatte man den Störfall aufs neue Beurteilt. Auch der Bundesumweltminister Töpfer schickte eine Expertenkommission zur Aufklärung nach Biblis. Die Betreiber wurden aufgerufen vergleichbare Reaktoren nachzurüsten, um solch eine Störung noch unwahrscheinlicher zu machen. Trotzdem wurden die Akten über diese Störung weiterhin als Vertraulich eingestuft, sodass die Öffentlichkeit weiterhin unwissend blieb. Nach etwa einen Jahr wurde in einen Artikel im Magazin "Nucleonics Week" erstmals der Störfall in Biblis erwähnt. Das Bundesumweltministerium wollte zwar die sache weiterhin vertuschen, allerdings hatte dies keinen Erfolg mehr. Auf der internationalen Skala für nukleare Ereignisse wurde der Störfall der Stufe 1 zugewiesen.[16]

Am 30. Oktober 2000 wurde an einer Hauptkühlmittelpumpe ein Riss an einer Schweißnaht entdeckt. Bei einer vorher gegangenen Ultraschalluntersuchung genauso einer Röntgenuntersuchung wurden keine konkreten Ergebnisse an dieser Stelle festgestellt, weshalb man ein älteres manuelles Verfahren anwendete. Bei einem Farbeindringtest durchgeführt vom TÜV wurde der Riss erst entdeckt. Als folge musste in alle Kernkraftwerken, bei denen bei Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse erzielt wurden dieser test nachträglich vorgenommen werden. Der Riss in Biblis ist vermutlich durch verunreinigtes Kontaktmittel entstanden.[17]

Am 17. April 2003 wurde durch Weisung des hessischen Umweltministeriums der Reaktor Biblis A vorerst Stillgelegt. Grund dafür ist ein neu entdeckter Baufehler am Notkühlsystem, der nach Revisionsarbeiten beim Wiederanfahren festgestellt worden ist. Vermutlich lag auch ein Verstoß gegen die Vorschriften der Errichtung des Kernkraftwerk Biblis vor. Genauer liegt der Baufehler an den Notkühlpumpe an deren Saugseiten. Vorschriftsgemäß muss die Öffnung 5,9 Quadratmeter groß sein, allerdings wurde diese nur mit einer Öffnung von 3 Quadratmetern Größe eingebaut. Nach Klärung der Baumängel wurde der Reaktor wieder angefahren.[18]

Ab dem 1. November 2004 wurden etwa eine Woche lang aufgrund eines Rechenfehlers höhere Mengen an radioaktiven Tritium in den Rhein geleitet als erlaubt. Der Rechenfehler geschah einen einzigen Arbeiter, da die Rechnungen nicht durch einen zweiten Mann geprüft wurden. Um solche Fehler zu vermeiden, hatte das Umweltministerium von Hessen vorgeschrieben zukünftig solche Rechnungen nur zu zweit zu Prüfen.[19]

Am 16. Oktober 2006 musste Block B vom Netz genommen werden, da im zur Zeit zur Revision abgeschalteten Block A falsch montierte Spezialdübel (Hinterschnittanker) entdeckt worden. Die Dübel dienen dazu Rohrleitungen Erdbebensicher in den Wänden zu Befestigen. Nach dem Abfahren des Blocks B, wurden erste Prüfungen an den Ankern vorgenommen. Das Schema ist etwa das gleiche wie in Block A, weshalb auch Block B bis auf weiteres vom Netz musste, bis alle Dübel untersucht wurden und Defekte Saniert wurden.[20][21] Biblis B wurde am 1. Dezember 2007 wieder in Betrieb genommen[22] während Block A erst am 9. Februar 2008 wieder in Betrieb genommen wurde.[23]

Atomkonsens

Datei:Kernkraftwerk Biblis FK.JPG
Die beiden Blöcke im August 2009

Im Zuge des im Jahre 2000 beschlossenen Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Kernenergie wurden auf alle deutschen Kernkraftwerke Reststrommengen verteilt. Die Reststrommengen entsprechen die Menge an Elektrizität, die ein Kernkraftwerk maximal netto noch produzieren darf, bis es Abgeschaltet werden muss. Biblis A wurden 62 TWh zugewiesen und Biblis B wurden maximal etwa 82 TWh zugewiesen.[24] Am 26. September 2006 stellte die RWE AG einen Antrag zur Reststrommengenübertragung in höhe von 30 TWh vom Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich auf den Block Biblis A. Zusätzlich wurde ein zweiter Antrag gestellt für die Übertragung von Reststrommengen des Kernkraftwerk Emsland, im Falle eines Ablehnens des ersten Antrags. Ziel des Antrag war es, die Betriebszeit von Biblis A bis auf das Jahr 2011 (etwa drittes Quartal) zu verlängern um so die Abschaltung etwa gleichzeitig mit Block B durchzuführen. Wirtschaftlich gesehen sowie auf den Betrieb bezogen wäre diese Variante sinnvoller gewesen da Mülheim-ärlich bereits abgeschaltet ist und das Kernkraftwerk Emsland diese Menge voraussichtlich erst 2020 produzieren wird und zu diesen Zeitpunkt voraussichtlich die Kosten höher liegen werden.[25][26]

Der Antrag für die Übertragung von Reststrommengen aus dem Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich auf Biblis A wurde aus Rechtsgründen abgelehnt. Der Grund dafür ist das Atomgesetz in dem geschrieben steht, dass Reststrommengen aus Mülheim-Kärlich ausschließlich auf die Kernkraftwerke Emsland, Neckarwestheim 2, Isar 2, Brokdorf, Gundremmingen B und C sowie Biblis B übertragen werden dürfen.[25] Der Hilfsantrag für die Übertragung von Reststrommengen von Emsland auf Biblis A wurde zu einen späteren Zeitpunkt ebenfalls abgelehnt. Als Grund hierfür wird angegeben, dass die Sicherheitsstandards in Emsland höher liegen als in Biblis, weshalb die Stromproduktion in Emsland sicherer ist.[26]

Gegen die Ablehnung der Strommengenübertragung von Mülheim-Kärlich auf Biblis hatte RWE am Verwaltungsgerichtshof Kassel gegen das Bundesumweltministerium geklagt. Allerdings wurde die Klage Abgelehnt.[27] Eine anschließende Revision, die gegen das Urteil eingelegt wurde am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, wurde anschließend ebenfalls abgelehnt. Allerdings wird der unklar verständliche Textabschnitt bezüglich der Strommengenübertragung im Atomgesetz kritisiert.[28]

Im Mai 2010 kaufte RWE vom Konkurrenzen E.ON die Restkontingente von 4,8 Terrawattstunden des 2003 stillgelegten Reaktors in Stade für Block A auf. Dadurch könnte der Reaktorblock unter Vollast rund ein halbes Jahr länger am Netz bleiben, im Streckbetrieb könne es mit dem gesamten Kontingent rund zwei Jahre länger am Netz bleiben.[29] Am dritten August 2010 wurde seitens RWE bestätigt, dass rund 8100 Gigawattstunden Kontingente vom stillgelegten Kernkraftwerk in Mülheim-Kärlich auf Block B übertragen wurden. Dadurch wird die Anlage voraussichtlich Ende 2011 oder Anfang 2012 vom Netz gehen.[30] Nach dem Beschluss der schwarz-gelben Koalition am 28. Oktober 2010 im deutschen Bundestags zur Verlängerung der Kernkraftwerkslaufzeiten zwischen acht und 14 Jahren, verschiebt sich die Abschaltung von Block A auf das Jahr 2016 und von Block B auf 2018.[31]

Stilllegung

Nach der Katastrophe von Fukushima am 11. März 2011, mussten Biblis A und B, sowie alle anderen Reaktoren, die vor 1980 den Betrieb aufnahmen, inklusive das Kernkraftwerk Krümmel, vom Netz gehen, um Untersuchungen an den Reaktoren über ihre Auslegung vorzunehmen.[32] Am 1. April reichte der Betreiber von Biblis, das RWE, eine Klage gegen die Abschaltung von Biblis A ein. Grund hierfür seien die großen Investitionen, die in den letzten Jahren in Biblis investiert wurden, um die Anlage auf den neusten Stand der Technik zu bringen.[33] Die Prüfungen die während dieses genannten Moratoriums durchgeführt wurden zeigten, dass Biblis keinen nachgewiesenen baulichen Schutz besitzt.[34] Am 17. Mai 2011 bestätigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dass aufgrund des Testergebnisses eine endgültige Stillegung für Biblis A und B, sowie Brunsbüttel und Philippsburg I infrage kommt.[35] Am 27. Mai 2011 gab es in Wernigerode im Harz zwischen den Umweltministern der 16 Bundesländer und dem Bundesumweltminister eine einstimmige Entscheidung, alle Kernkraftwerke die aufgrund des Moratoriums vom Netz sind und vor 1980 ans Netz gingen (Krümmel nicht mit inbegriffen), nicht wieder anzufahren und die Stilllegung der Reaktoren zu vollziehen.[36] Am 6. August 2011 wurde offiziell die Stillegung der Anlage vollzogen.[2] Aufgrund der kritischen Stromlage wird jedoch einer der Generatoren im Werk umgebaut, sodass eine bestimmte Blindleistung erzeugt wird, die einen Spannungsabfall im Großraum Frankfurt verhindern soll und damit den Zusammenbruch der wichtigen Nord-Süd-Leitung, an der Biblis steht, zu verhindern.[37]

Technische Details

Die Reaktoren Ende August 1979

Die beiden Reaktorblöcke in Biblis sind beide mit Druckwasserreaktoren ausgestattet,[2] die von der Kraftwerk-Union und Hochtief gebaut worden sind.[20][21] Die Systeme der Reaktoren sind weitgehend Identisch, weshalb die Daten dieser sehr gleich ausfallen. Die thermische Leistung von Block A liegt bei 3540 MW, während die thermische Leistung von Block B bei 3752 MW liegt. Der Wirkungsgrad beider Blöcke liegt bei etwa 33 %, wobei der Wirkungsgrad von Block A leicht geringer ist als der von Block B. Stündlich werden in beiden Blöcken 72000 Kubikmeter Kühlmittel bei 154 Bar durch die Reaktoren geleitet. In beiden Reaktoren befinden sich 193 Brennelemente die insgesamt 102,7 Tonnen Brennstoff enthalten. In Block A wird die Kettenreaktion mit 69 Steuerstäben aus Borcarbid gesteuert, während in Block B acht Steuerstäbe weniger zum Einsatz kommen. Die Druckbehälter von Biblis B ist im Durchmesser leicht größer als in Block A, allerdings sind Gewicht und die anderen Druckbehältergrößen identisch.[38]

Die Wärme aus dem Primärkreislauf (Speisewasserkreislauf) wird über vier Dampferzeuger abgeführt, die in jeden der vier Kühlschleifen im Primärkreislauf angebracht sind. Die hochkant eingebauten Dampferzeuger besitzen eine Übertragungsfläche zum Sekundärkreislauf (Wasser-Dampf-Kreislauf) von je 4510 Quadratmeter in Block A und 4335 Quadratmeter in Block B. Um das kühle zurückgeführte Wasser wieder in den Reaktor zu Pumpen, hat jede Kühlschleife eine Speisewasserpumpe die 18000 Tonnen pro Stunde fördern können. Die ganzen erwähnten Komponenten der Anlage befinden sich in jedem Block in einen Sicherheitsbehälter, der einen Durchmesser von 56 Meter hat. Die Kugel mit einer Wandstärke von 30 Millimeter soll den Druck bei beispielsweise Brechen einer Speisewasserleitung im Gebäude behalten, sodass eventuell radioaktive Stoffe nicht in die Atmosphäre gelangen. Die Kugel hält einen Druck von bis zu 4,7 Bar aus.[38]

Kühlwasserrückführung in den Rhein

Im konventionellen Teil des Kernkraftwerks befindet sich die Turbinen- und Kondensatoranlage. Die Turbinen von Block A und B haben beide eine Hochdruckturbinen und drei Niederdruckturbinen,[38] alle Läufer zweiflutig.[39] Die Drehzahl der Wellen liegt bei 1500 Umdrehungen pro Minute. Die Wellen sind in beiden Blöcken mit einen Generator gekoppelt.[38] Die Bruttoleistung von Block A liegt bei 1225 MW und die Nettoleistung bei 1167 MW. Bei Block B liegt die Bruttoleistung bei 1300 MW und die Nettoleistung bei 1240 MW.[2] Das Kernkraftwerk Biblis ist das erste deutsche Kernkraftwerk, das für umfangreichen Lastfolge- und Lastwechselbetrieb ausgelegt wurde.[1] Zwischen 40 und 100 % der Nennleistung ist es möglich, jede Minute die Anlage um rund 15 % an- oder abzufahren.[39] Die erzeugte Energie wird über das Umspannwerk Bürstadt, das direkt an der wichtigsten Nord-Süd-Achse des damaligen bundesdeutschen Verbundnetzes lag, in das Höchstspannungsnetz eingespeist.[40] Nach dem Passieren der Turbine wird der restliche Dampf und das abgekühlte Wasser in die Kondensatoren geleitet. Dort Wird dem Wasser die Wärme entzogen und anschließend wieder verwendet. Gekühlt wird das Wasser durch einen Tritärkreislauf, dem Kühlwasserkreislauf. Der Kühlwasserkreislauf ist offen ausgelegt und nimmt Wasser aus dem Rhein zum Kühlen. Nachdem über die Kondensatoren die Wärme aufgenommen wurde, wird anschließend das erwärmte Wasser in einen Kühlturm geleitet, von dem jeder Block in Biblis zwei besitzt. Diese sind 80 Meter hoch und werden mit 24 Ventilatoren zwangsbelüftet, da durch die geringe Größe kein natürlicher Luftzug durch die Kühltürme entstehen kann. Der Durchmesser der Kühltürme von Block A liegt bei 68 Meter und bei Block B bei 69 Meter.[38]

Eine Besonderheit an Biblis sind die Notstandsschaltwarten der beiden Reaktoren. Man ist bereits, als man das Kernkraftwerk begonnen hat zu bauen, davon ausgegangen, dass bei einen eventuellen Unfall oder Anschlag (durch Bombe, Flugzeug etc.) die Schaltwarte des jeweiligen Blocks zerstört werden würde. Das System ist so ausgelegt, dass sich der Reaktor normal automatisch abschaltet und 10 Stunden ohne Bedienung seitens des Personals in einem sicheren Zustand bleiben kann. Dadurch, dass die Blöcke A und B fast baugleich sind, wurden alle Systeme so ausgelegt, dass die Kühlung sowie die Stromversorgung vom Nachbarblock übernommen werden kann, weshalb auch die beiden Blöcke unterirdisch miteinander verbunden sind. Außerdem kann der jeweils andere Reaktor von der Schaltwarte des Nachbarblocks überwacht und betrieben werden. Neben dieser Möglichkeit einer weiteren Beherrschung des Reaktors ist es möglich, die für jeden Reaktor vorhandene Notleitwarte zu nutzen. Dort kann langfristig die Kühlung der Reaktoren aufrecht gehalten werden. Diese Leitstände sind unterirdisch gebunkert. Jeder Block in Biblis besitzt solch eine Warte. Dieser Aufbau ist in Deutschland in einem Kernkraftwerk einzigartig.[41]

Block C und D

Bereits im Jahr 1975, noch vor der Übergabe des Blocks A und vor der Fertigstellung von Block B, wurden bereits erste Pläne für zwei weitere Reaktoren öffentlich, Block C und Block D. Angedacht sind erneut zwei 1300 MW-Reaktoren.[42] Noch am 24. Juni 1975 wurde der Auftrag für Block C an die Kraftwerk Union AG übergeben. Wie die beiden existierenden Blöcke soll auch dieser Reaktor mit einem Druckwasserreaktor ausgestattet werden, der Technisch auf den in Betrieb und Bau befindlichen Anlagen basiert und am Fortschrittlichsten sein sollte. Im Gegensatz zu den bestehenden Blöcken soll ausschließlich ein Kühlturmbetrieb erfolgen.[43]

Beide Blöcke sind bereits 1977 auf Genehmigung beantragt. Allerdings wurde Biblis D noch im gleichen Jahr fallen gelassen.[44] Gegen Block C wurden daraufhin 55000 Einsprüche gesammelt.[7] Allerdings ging man mit den Themen bei Biblis C weiter, in den nächsten Jahren einer der emotionalsten Themen in der Politik. Bereits bis 1980 wurden mehrere 100 Millionen Deutsche Mark in das Projekt gesteckt. Im September 1980 wurde der Bauantrag vom RWE vorerst wieder zurück gezogen. Grund war, dass eine überarbeitete Reaktorversion für Biblis C zum Einsatz kommen sollte. Der Reaktor der in Biblis zum Einsatz kommen sollte war der KWU-Baulinie '80 angehörig. Allerdings hatte die Kraftwerk-Union eine Standardversion dieser Baulinie entworfen, die Zeichnungsgleich im Konvoi gebaut werden sollten. Dadurch ist der Aufwand bei der Genehmigung nicht mehr so hoch und würde die Bauzeit von Kernkraftwerken beschleunigen. Man rechnete dadurch mit einer Betriebsaufnahme von Biblis C bis frühstens zum Jahre 1989.[45]

Im Jahr 1981 gab es erneut Streit um den Reaktorblock. Der Ministerpräsident des Landes Hessen ist politisch angeschlagen und verbietet den Bau von sich aus, bis in Deutschland eine Teilerrichtungsgenehmigung für ein Endlager ausgestellt wurde oder ein Abkommen über die Lieferung von Atommüll nach Frankreich geschlossen ist. Innerparteilich waren allerdings die Parteirechten eher für den sofortigen Bau des Reaktors, ganz egal ob es ein Endlager gebe oder nicht.[46] Kurz darauf gab es wieder neuen Zündstoff. Es wurde ein Antrag eingereicht, der den Baustopp von Kernkraftwerken für zwei Jahre forderte. Zeitgleich wurde das sozialliberale Bündnis in Hessen damit konfrontiert, sodass die FDP dem Ministerpräsidenten Börner warnte, dass bis einen Tag vor dem Parteitag 1982 die Teilerrichtungsgenehmigung für Biblis C genehmigt sein muss, ansonsten würde die Koalition aufgelöst werden. Trotz der Androhung blieb die Koalition ohne Veränderung stehen, allerdings wurde die Teilerrichtungsgenehmigung nicht erteilt.[47]

Ein weiteres Thema bezüglich Biblis C war vor allem der Umweltschutz. In Deutschland gab es massenhaft Baumsterben aufgrund von giftigen Abgasen und Säureregen, meist die Folgen wegen mangelnder Abgasreinigung bei konventionellen Kraftwerken. Als Lösung wurde von der Atomlobby der Bau von Kernkraftwerken empfohlen. In Hessen wurde dies ebenfalls seitens der Regierung gestützt, diese propagiert, dass zum Umweltschutz der dritte Reaktor in Biblis errichtet werden müsse, da ansonsten das Waldsterben weiter voranschreiten würde.[48] Im April 1982 wurden dann nach Ministererlass die Genehmigungsverfahren für den Block in Biblis und weiteren Kernkraftwerken zügig wieder aufgenommen.[49] Im gleichen Jahr im August sagte schließlich der Ministerpräsident Börner, dass der Reaktor nur noch auf lange Sicht nötig sei, um die Industriegebiete in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu versorgen und den wachsenden Strombedarf zu decken. Allerdings gab es zu dieser Zeit keinen größeren Anstieg des Verbrauchs, weshalb das Projekt mehr und mehr an Bedeutung verlor.[50] Noch einige Jahre zuvor wurde verbreitet, dass der Block für die Stromversorgung von Deutschland auf lange Sicht unerlässlich ist.[45]

Nach der Katastrophe von Tschernobyl wurden die Pläne nicht weiter verfolgt. Die Pläne für Block C wurden bis auf weiteres gestoppt.[51] Die Pläne für Biblis D wurden endgültig storniert.[52] Der in Japan gefertigte Reaktordruckbehälter für Block C wurde für Materialtestzwecken genutzt und dabei zerstört.[53]

Technische Details

Die beiden Blöcke C und D sollten beide Druckwasserreaktoren besitzen. Die Bruttoleistung von Biblis C sollte bei bei 1315 MW liegen, während die Nettoleistung bei 1238 MW liegt. Block D sollte eine projektierte Nettoleistung von 1300 MW haben.[51][52] Die Druckwasserreaktoren sollten Standardabkömmlinge der KWU-Baulinie '80 werden. Im ehemals projektierten Bauschema sollte die Anlage baugleich mit dem Kernkraftwerk Buschehr werden, dessen Bau in dieser Form jedoch nach der Islamischen Revolution im Iran 1979 eingestellt wurde.[45] Im Gegensatz zu Biblis A und B waren für Block C und D jeweils ein 160 m hoher Naturzug-Nasskühlturm vorgesehen.

Sonstiges

Im Zuge des Twinning-Programms der EU für die Verbesserung des Betriebs von Kernkraftwerken in West- und Osteuropa führt das Kernkraftwer Biblis eine Partnerschaft mit dem Kernkraftwerk Balakowo in Russland und Saporoschje in der Ukraine.[20][21]

In den 1970er Jahren wurde das Kernkraftwerk mit dem Kürzel „KKB“ geführt, das allerdings später für das Kernkraftwerk Brunsbüttel genutzt wurde.[39] Das Kernkraftwerk Biblis wurde deshalb einige Jahre ohne Kürzel geführt. Das Kürzel „KWB“ war anfangs für das Kernkraftwerk Borken reserviert worden. Erst nach dem Ende des Projekts in Borken wurde das Kürzel dem Kernkraftwerk in Biblis zugeteilt. Ebenso wurden die Reaktoren in den Planungen mit Nummern versehen, erst nach Baubeginn wurden die Blöcke mit Buchstaben bezeichnet.[39]

Daten der Reaktorblöcke

Das Kernkraftwerk Biblis besteht aus zwei aktiven Reaktoren. Ein weiterer Block befindet sich im Planungsstopp und Biblis D wurde storniert.

Reaktorblock[2] Reaktortyp Leistung Baubeginn Netzsyn
chronisation
Kommer-
zieller Betrieb
Stilllegung
Netto Brutto
Biblis-A Druckwasserreaktor 1167 MW 1225 MW 01.01.1970 25.08.1974 26.02.1975 06.08.2011
Biblis-B Druckwasserreaktor 1240 MW 1300 MW 01.02.1972 25.04.1976 31.01.1977 06.08.2011
Biblis-C[51] Druckwasserreaktor 1238 MW 1315 MW Planungen gestoppt
Biblis-D[52] Druckwasserreaktor 1300 MW Planungen am 01.01.1979 storniert

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g Wolfgang D. Müller: Auf der Suche nach dem Erfolg - Die sechziger Jahre - Geschichte der Kernenergie in der Bundesrepublik Deuschland Band II. In: Schäffer Poeschel, Stuttgart 1996ISBN 3820210296
  2. a b c d e f g Power Reactor Information System der IAEA: „Germany, Federal Republic of: Nuclear Power Reactors“ (englisch)
  3. Spiegel - 19.11.1973 - Atomkraft: Ersatz für das Öl der Araber?
  4. Kerntechnik, isotopentechnik und- chemie, Band 11. Karl Thiemig, 1969.
  5. Kerntechnik, Band 15. K. Thiemig., 1973.
  6. Reinhard Hujer: Forschungspolitik und gesellschaftliche Planung. Westdeutscher Verlag, 1974.
  7. a b Der Baumeister: Zeitschrift für Architektur, Planung, Umwelt, Band 74. 1977.
  8. Spiegel - 03.01.1977 - Atomenergie: "Eine chaotische Entwicklung"
  9. Spiegel - 26.06.1978 - Verblaßter Traum
  10. Spiegel - 23.10.1978 - Hochgradiges Risiko
  11. Spiegel - 19.03.1984 - Im Eimer
  12. Spiegel - 29.04.1991 - Gigantische Keulen
  13. Spiegel - 01.04.1999 - Trittin: Biblis A frei zur Stillegung
  14. Udo Leuschner: Kurzschluss: wie unsere Stromversorgung teurer und schlechter wurde ; eine kritische Bilanz nach acht Jahren "Liberalisierung" der deutschen Energiewirtschaft. Udo Leuschner, 2007. ISBN 386582451X.
  15. ARD Tagesschau - Von Biblis bis Tokaimura: Chronologie atomarer Störfälle
  16. a b c d Spiegel - 12.12.1988 - Wir haben sagenhaftes Glück gehabt
  17. Spiegel - 30.10.2000 - Dicker Hund
  18. Spiegel - 18.04.2003 - Schwerer Fehler im Notkühlsystem
  19. Spiegel - 12.11.2004 - AKW Biblis setzt zu viel Radioaktivität frei
  20. a b c Kernenergie in Deutschland; Jahresbericht 2006 - Herausgeber: Deutsches Atomforum e.V. Seite 24/25 Kernkraftwerk Biblis A; Informationskreis KernEnergie; Druck: UbiaDruckKöln; ISSN:1611-9592
  21. a b c Kernenergie in Deutschland; Jahresbericht 2006 - Herausgeber: Deutsches Atomforum e.V. Seite 26/27 Kernkraftwerk Biblis B; Informationskreis KernEnergie; Druck: UbiaDruckKöln; ISSN:1611-9592
  22. Kernkraftwerke in Deutschland; Betriebsergebnisse 2007 - Herausgeber: Deutsches Atomforum e.V. Seite 8/9 Kernkraftwerk Biblis B; Informationskreis KernEnergie; Druck: in puncto Druck + Medien GmbH Bonn; ISSN:1431-5254
  23. Kernkraftwerke in Deutschland; Betriebsergebnisse 2008 - Herausgeber: Deutsches Atomforum e.V. Seite 6/7 Kernkraftwerk Biblis A; Informationskreis KernEnergie; Druck: in puncto Druck + Medien GmbH Bonn; ISSN:1431-5254
  24. Bundesamt für Strahlenschutz - Version 2009 - Bekanntmachung gemäß § 7 Abs.1c Satz 4 AtG Erzeugte Elektrizitätsmengen (netto) der deutschen Kernkraftwerke, Übertragung von Produktionsrechten und Erfassung der Reststrommengen
  25. a b BMU - 18.05.2007 - Übertragung von Elektrizitätsmengen auf das Kernkraftwerk Biblis, Block A, 1. Teilentscheidung
  26. a b BMU - 07.04.2008 - Übertragung von Elektrizitätsmengen auf das Kernkraftwerk Biblis, Block A, Entscheidung
  27. Spiegel - 27.02.2008 - Biblis A darf nicht länger laufen
  28. Spiegel - 26.03.2009 - Gericht bestätigt Stopp von Biblis und Brunsbüttel
  29. Spiegel - 10.05.2010 - Biblis A - Uralt-Reaktor bleibt länger am Netz
  30. Spiegel - 04.08.2010 - Energie-Deal - Atomkraftwerk Biblis darf länger laufen
  31. World Nuclear Association: Nuclear Power in Germany (englisch)
  32. Schwarz-gelbe Wende: Merkel klemmt sieben Reaktoren ab - vorerst. In: Der SPIEGEL Online, 15.03.2011. (Online-Version)
  33. Atomwende der Regierung: RWE klagt gegen Biblis-Abschaltung. In: Der SPIEGEL Online, 01.04.2011. (Online-Version)
  34. Stresstest: Prüfer entlarven Sicherheitslücken deutscher AKW. In: Der SPIEGEL Online, 17.05.2011. (Online-Version)
  35. Nach Sicherheitsbericht: Röttgen will mindestens vier Atommeiler schließen. In: Manager Magazin, 17.05.2011. (Online-Version)
  36. Beschluss der Umweltminister: Sieben AKWs sollen abgeschaltet bleiben. in: Manager Magazin, 27.05.2011. (Online-Version)
  37. Marlies Uken: Winter in Deutschland Im Stromnetz wird es eng , Zeit Online, 21.12.2011. Abgerufen am 24.12.2011. (Archivierte Version bei WebCite)
  38. a b c d e RWE Power AG - Kernkraftwerk Biblis, Ein Kurzpotrait
  39. a b c d Robert Gerwin: Kernkraft heute und morgen: Kernforschung und Kerntechnik als Chance unserer Zeit. In: Bild d. Wissenschaft. Deutsche Verlags-Anstalt, 1971. ISBN 3421022623.
  40. Karl Reinhard Hinkel, Hesse (Germany). Ministerium des Innern: Hessen, Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform: e. Dokumentation. Bernecker, 1977.
  41. RWE Power AG - Kernkraftwerk Biblis, Notstandssystem: Sicher ist sicher
  42. Spiegel - 21.05.1975 - Ein furchterregendes Unterfangen
  43. Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Verein Deutscher Eisen- und stahlindustrieller. Nordwestliche gruppe: Stahl und Eisen: Zeitschrift für das Deutsche Eisenhüttenwesen, Band 95. 1975.
  44. Spiegel - 18.04.1977 - Atomenergie: Einsame Rufer
  45. a b c Spiegel - 22.09.1980 - Kernenergie: Noch mal neu
  46. Spiegel - 07.12.1981 - Hessen: Streit wegen Biblis
  47. Spiegel - 22.03.1982 - Börner: Nicht der Watschenmann der Partei
  48. Spiegel - 10.05.1982 - Rettet Atomstrom den deutschen Wald?
  49. Spiegel - 24.05.1982 - Atom-Strom: Buhmann gesucht
  50. Spiegel - 16.08.1982 - SPIEGEL Gespräch: Dregger ist Reagan auf hessisch
  51. a b c Power Reactor Information System der IAEA: „Nuclear Power Reactor Details - BIBLIS-C“ (englisch)
  52. a b c Power Reactor Information System der IAEA: „Nuclear Power Reactor Details - BIBLIS-D“ (englisch)
  53. S. Ritter, H.P. Seifert: Characterisation of the Lower Shell and Weld Material of the Biblis C Reactor Pressure Vessel. Paul Scherrer Institut, Januar 2002. ISSN 1019-0643. (Online-Version)

Literatur & Medien

  • Paul Höhmann u.a.: Musteranlagen der Energiewirtschaft: Das Kernkraftwerk Biblis des RWE. In: Energiewirtschaft und Technik Verlagsgesellschaft, Gräfelfing-München
  • Kein Block C in Biblis - bobo (Bohrmaschine Bornheim)