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Kernkraftwerk Rüthi

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Kernkraftwerk Rüthi
Binnenkanal, das Kernkraftwerk sollte am Berg im Hintergund links und rechts des Kanals entstehen.
Binnenkanal, das Kernkraftwerk sollte am Berg im Hintergund links und rechts des Kanals entstehen.
Standort
Land Civil Ensign of Switzerland.svg Schweiz
Kanton Sankt Gallen
Ort Rüthi
Koordinaten 47° 18′ 23″ N, 9° 33′ 24″ OTerra globe icon light.png 47° 18′ 23″ N, 9° 33′ 24″ O
Reaktordaten
Eigentümer Nordostschweizerische Kraftwerke AG
Betreiber Nordostschweizerische Kraftwerke AG
Pläne storniert 1 (900 MW)
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Die Quellen für diese Angaben sind in der Zusatzinformation einsehbar.

Das Kernkraftwerk Rüthi sollte im schweizer Kanton Sankt Gallen in der Gemeinde Rüthi entstehen. Geplant in den 1960ern zunächst als Ölkraftwerk wurden die Planungen 1971 für ein Kernkraftwerk konkretisiert. Gegen die Anlage regte sich Widerstand aus der Schweiz und dem angrenzenden Vorarlberg. Im Jahr 1980 wurde das Projekt storniert.

Geschichte

Ab 1963[1] plante die Nordostschweizerische Kraftwerke AG (kurz NOK) den Bau eines thermischen Kraftwerks nahe der Gemeinde Rüthi. Diesbezüglich führte die NOK entsprechende Verhandlungen mit dem Regierungsrat des Kantons Sankt Gallen. Ab 1966 gab die NOK bekannt, dass man vor einer endgültigen Stellungnahme für den Bau des Kraftwerks zunächst neue Vergleiche zwischen der Wirtschaftlichkeit von Kernkraftwerken und konventionellen thermischen Kraftwerken abwarten wolle. Hierzu wurde bereits in den Vorjahren der Auftrag an die Direktion weitergegeben den Standort Rüthi auf Wirtschaftlichkeit für ein Kernkraftwerk zu prüfen. Einen besonderen Schub bekam die Option aufgrund der Tatsache, dass die Alternative ein geplantes Ölkraftwerk war, das an der Pipeline von Genua (Italien) nach Ingolstadt (Deutschland) angeschlossen werden sollte. Aufgrund der Lage des Ölkraftwerks an der Grenze zu Österreich und dem Bundesland Vorarlberg gab es grenzüberschreitenden Widerstand gegen das Ölkraftwerk in Rüthi.[2] Dadurch die NOK durch den Bau des Kernkraftwerks Beznau bereits vertraglich die Option auf eine Bestellung eines baugleichen zweiten 350 MW Druckwasserreaktors bei Westinghouse und BBC sicherte, konnte das Unternehmen unter günstigen Bedingungen dieser bestellt werden, sofern die Bestellung bis 1967 erfolgt. Damit war das Unternehmen unter Zugzwang den Block entweder als zweiten Block in Beznau, oder in Rüthi zu errichten. Vor diesem Hintergrund für die Durchführung entsprechender Wirtschaftsvergleiche wurde noch 1966 ein Standortgesuch eingereicht.[3] Ende 1967 bestellte die NOK allerdings den Block als zweiten Block für das Kernkraftwerk Beznau,[4] womit durch diesen Beschluss der Bau eines Kraftwerks in Rüthi zurückgestellt wurde, jedoch nicht aufgegeben wurde. Der Hintergrund, dass man Beznau dem Standort Rüthi vorgezogen hat lag insbesondere in den Kosten für die Umsetzung des Projekts, da eine Neuerschließung in Rüthi mehr Kosten verursacht hätte als der Ausbau eines weiteren Blocks in Beznau.[5]

Fotomontage des Kühlturms der Anlage

Im Jahr 1971 nahm die NOK das Projekt wieder auf[6] und beantragte am 6. September 1971.[7] beim Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement eine Standortbewilligung für Rüthi.[6] Im Winter 1971/72 wurde auf dem angrenzenden Blattenberg ein 60 Meter hoher meteorologischer Messmast aufgestellt, sowie ein 30 Meter hoher Turm am vorgesehenen Standorts des Kühlturms.[8] Bis 1972 bereitete die NOK die Unterlagen für die Abgabe von Angeboten für den Bau eines Kernkraftwerks bei Rüthi vor und versendete sie an diverse Reaktorbaufirmen.[9] Angesetzt wurde eine Leistungsgröße von 900 MW mit der Kühlung der Anlage über einen Naturzug-Nasskühlturm.[10] Der Landeshauptmann von Vorarlberg legte 1972 allerdings Bedenken gegenüber des Projekts ein im Hinblick auf die geplanten Kühltürme für das Kernkraftwerk.[9] Im Oktober 1972 wurde das meteorologische Gutachten für den Standort an das Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement übermittelt.[10] Bis 1972 bildete sich hauptsächlich aus dem österreichischen Vorarlberg ein Widerstand gegen das Kernkraftwerk, die Bedenken über die radioaktiven Emmissionen und klimatischen Beeinflussungen durch den Kühlturmbetrieb äußerten. Auf der schweizerischen Seite hingegen gab es keinen direkten Wiederstand zu diesem Zeitpunkt.[11] Vertreter der Landwirtschaft unterstützten aktiv das Projekt da man sich erhoffte die Abwärme der Anlage nutzen zu können um Gewächshäuser oder Bodenflächen zu beheizen, um den Ertrag zu steigern.[1]

Am 26. Mai 1973 gab es seitens der Vorarlberger einen Protestmarsch gegen das Kernkraftwerk Rüthi.[12] Der Protest in Vorarlberg gegen Rüthi wird heute als eine Art Keimzelle der Anti-Atomkraft-Bewegung in Österreich gesehen. Im gleichen Jahr ging von dort auch die ersten in Österreich organisierten landesweiten Initiativen gegen das 1973 angekündigte zweite Kernkraftwerk Österreich am Standort Stein.[13] Bis Mitte 1973 bewarben 6 Reaktorlieferanten insgesamt 7 Angebote für die Anlage: Kraftwerk Union mit Druck- und Siedewasserreaktor, General Electric mit Siedewasserreaktor, ASEA-Atom mit Siedewasserreaktor, Combustion Engineering mit Druckwasserreaktor, Framatome mit Druckwasserreaktor, sowie Westinghouse mit Druckwasserreaktor. In einer Vorauswahl seitens der NOK wurde das Angebot der Kraftwerk Union für beide Reaktortypen und von Westinghouse genauer untersucht. Bei General Electric ersuchte die NOK eine Verlängerung der Geltungsdauer ihres Angebots.[14]

Bis 1974 verzögerte sich die Gesamtprojektierung des Kernkraftwerks erheblich, da das Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement die Standortgenehmigung nach wie vor prüfte.[15][16] Hintergrund war, dass das Departement auf einen Bericht der Kühlturmkommission wartete und zusätzliche Meinungen von Experten aus der Schweiz dazu einholte. Aus nuklearer Sicht bestanden keine Bedenken, allerdings hat die Natur- und Heimatschutzkommission den Standort am 18. Dezember 1973 generell abgelehnt,[17] da die Anlage nahe des Gebiets um den Berg Säntis liegt und unter Naturschutz steht.[18] Im November 1974 wurde der Bericht der Kühlturmkommission abgeschlossen, in der man sich insbesondere mit den Forderungen der Lärmbekämpfung, der Wasserwirtschaft und des Gewässerschutzes beschäftigte. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass entsprechende technische Maßnahmen ohne Schwierigkeiten umgesetzt werden können.[17]

Standort der Anlage gelb markiert, quer durch der Binnenkanal

Im Juni 1975 formierten sich erstmals Gegner auf der schweizerischen Seite gegen das Projekt mit der Gründung des Vereins „Atomkraftwerk Rüthi Nein“, der um die 500 Mitglieder bei der Gründung umfasste. Der Verein, dem auch Nationalräte angehörten, lancierten in den Folgejahren mehrere Proteste gegen die Anlage.[1] Im gleichen Jahr folgten weitere Märsche gegen das Kernkraftwerk in Vorarlberg.[12] Gegen Ende des Jahres 1975 gab es Gerüchte, wonach das Projekt zurückgestellt wurde. Nach einem Gespräch der Kommission der Arbeitsgemeinschaft Rheintal-Werdenberg mit dem Leiter des Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, Willi Ritschard, wurde die Ansicht geäußert, dass die Anlage zurückgestellt wurde, bis die Schweiz ein Gesamtenergiekonzept erarbeitet habe, das Mitte 1977 fertiggestellt werden sollte und daher vorläufig keine Standortgenehmigung ausgestellt wird.[19] Andererseits war auch bekannt, dass das Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement stark ausgelastet war, weshalb die NOK auch im Jahr 1976 keine Standortgenehmigung für Rüthi erwartete.[20] Am 20. Februar 1980[21] gab die NOK offiziell bekannt, das Projekt aufzugeben und stellte sämtliche Vorarbeiten für das Projekt ein.[22] Als Ausschlaggebend wurden insbesondere die Proteste gesehen, die aus Österreich kamen.[1]

Im Jahr 1993 löste sich der Verein „Atomkraftwerk Rüthi Nein“ auf.[1]

Mit der Neuplanung von Kernkraftwerken in der Schweiz im Jahr 2007, stand seitens der Vorarlberger auch Rüthi wieder als optionaler Standort zur Verfügung. Auch auf der schweizer Seite in näherer Umgebung sah man dies als Möglichekeit an.[23] Bei der Axpo, als Nachfolgegesellschaft der NOK, erkundigte sich die Regierung 2007 über die Intentionen der Neubauten in der Schweiz und deren Standortze. Dabei erklärte die Axpo, dass man lediglich die bestehenden Kernkraftwerksstandorte für Neubauten vorsehe.[24] Der Standort Rüthi ist bis heute nach wie vor im Besitz der Axpo und einer der letzten nicht bebauten großén Freiflächen in der Rheinebene im Kanton Sankt Gallen.[25]

Standortdetails

Die Nordflanke des bewaldeten Blattenberg, direkt dahinter an der Südflanke sollte die Anlage entstehen

Der Standort Rüthi befindet sich 22 Kilometer oberhalb der Mündung des Rheins in den Bodensee.[10] Aufgrund der Verhältnisse am Strandort, auch wegen des darüber verlaufenden Binnenkanals. Dadurch gestaltete sich die Entnahme von Kühlwasser aus dem Rhein technisch nur aufwendig realisierbar.[26] Auch der Untergrund am Standort stellt sich als kompliziert heraus. Das ursprünglich geplante Ölkraftwerk sollte direkt auf der Rheinebene positioniert werden und hätte auf einer Kiessandschicht, dir dort vorzufinden ist, von einer Stärke von 15 bis 20 Meter problemlos positioniert werden können. Da das Reaktorgebäude des Kernkraftwerks aber mit 5 bis 6 kg/cm2 wesentlich schwerer ist, war eine Abstützung auf einem Felssockel nötig. Aufgrund dessen wurde als Position für die Reaktorgebäude die Südflanke des Blattenberg gewählt, der um eine Nische ausgesprengt werden sollte für die Positionierung des Reaktorgebäudes auf Höhe der Rheinebene. Das Maschinenhaus war weitaus leichter konstruiert, weshalb es problemlos auf Lockergestein direkt hinter dem Reaktorgebäude positioniert werden konnte zwischen dem Blattenberg und dem Binnenkanal. Der Kühlturm hingegen hätte auf der anderen Seite des Binnenkanals errichten werden müssen, was auch meteorologisch begründet war, um einen freien Luftstrom in die Kühlturmtasse zu gewährleisten. Durch das geringe Gewicht von 2 bis 3 kg/cm2 war ein Positionieren auf dem lockeren Gestein kein Problem. Der Kühlturm sollte eine Höhe von 150 Meter bei einem Basisdurchmesser von 127 Meter aufweisen.[8]

Daten der Reaktorblöcke

Das Kernkraftwerk Rüthi sollte aus einen Block bestehen, dessen Planungen storniert wurde.

Reaktorblock Reaktortyp Leistung Baubeginn Netzsyn-
chronisation
Kommer-
zieller Betrieb
Stilllegung
Typ Baulinie Netto Brutto
Rüthi[27] DWR 900 MW Planungen storniert

Einzelnachweise

  1. a b c d e Portal Kanton St.Gallen: AKW Rüthi, 1970er Jahre. Abgerufen am 26.10.2019. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  2. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 11. Handelsblatt GmbH, April 1966. Seite 146.
  3. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 11. Handelsblatt GmbH, Oktober 1966. Seite 463.
  4. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 13. Handelsblatt GmbH, Januar 1968. Seite 3.
  5. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 13. Handelsblatt GmbH, März 1968. Seite 111.
  6. a b Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 17. Handelsblatt GmbH, Mai 1972. Seite 254.
  7. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 21. Handelsblatt GmbH, Juni 1977. Seite 320.
  8. a b Véja, R.: Das Projekt des Kernkraftwerks Rüthi im Rheintal, 26.10.2019. Abgerufen am 25.10.2019. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  9. a b Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 17. Handelsblatt GmbH, März 1972. Seite 130.
  10. a b c Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 18. Handelsblatt GmbH, März 1973. Seite 138.
  11. Rudolf Eppler: Technischer Fortschritt. 3. Eine Studie über spezielle Umweltprobleme des technischen Fortschritts, Duncker & Humblot, 1978. ISBN 3428442024. Seite 31.
  12. a b Eva Liebmann: Atomkraft? Nein Danke! Die Anfänge der Ökologiebewegung in Österreich, Februar 2018. Seite 16. Abgerufen am 25.10.2019. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  13. Dieter Pesendorfer: Paradigmenwechsel in der Umweltpolitik: Von den Anfängen der Umwelt- zu einer Nachhaltigkeitspolitik: Modellfall Österreich?, Springer-Verlag, 2008. ISBN 3531907476. Seite 87.
  14. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 18. Handelsblatt GmbH, August/September 1973. Seite 368.
  15. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 19. Handelsblatt GmbH, April 1974. Seite 155.
  16. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 19. Handelsblatt GmbH, Mai 1974. Seite 254.
  17. a b Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 20. Handelsblatt GmbH, Januar 1975. Seite 2.
  18. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 19. Handelsblatt GmbH, Juli 1974. Seite 319.
  19. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 20. Handelsblatt GmbH, November 1975. Seite 542.
  20. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 21. Handelsblatt GmbH, April 1976. Seite 189.
  21. Mario F. Broggi: Grenznahe geplante emittierende Grossanlagen in Sennwald und Rüthi (SG) waren die Umwelt-Schreckgespenster für Liechtenstein, 13.06.2018. Seite 2. Abgerufen am 25.10.2019. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  22. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 25. Handelsblatt GmbH, April 1980. Seite 167.
  23. ORF: Angst vor Atomkraftwerk in Rüthi wächst wieder, 17.02.2007. Abgerufen am 25.10.2019. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  24. 20 Minuten: Kernkraftwerk-Standort: Entwarnung für Rüthi?, 14.01.2007. Abgerufen am 25.10.2019. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  25. Neue Züricher Zeitung: Nukleare Landreserven, 05.02.2014. Abgerufen am 25.10.2019. ([web.archive.org/web/20191026062706/https://www.nzz.ch/schweiz/apropos-nukleare-landreserven-1.18236511 Archivierte Version] bei Internet Archive)
  26. Severin Holzknecht: "Heute gegen Probst, morgen gegen Rüthi!": Zwei Bürgerinitiativen im Vergleich, BoD – Books on Demand, 2018. ISBN 3703010118. Seite 291.
  27. Power Reactor Information System der IAEA: „Nuclear Power Reactor Details - RUETHI“ (englisch) (Archivierte Version bei Internet Archive)

Siehe auch

Icon NuclearPowerPlant-green.svg Portal Kernkraftwerk