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Kernkraftwerk Duwayhin

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Kernkraftwerk Duwayhin
Standort
Land Saudi-Arabien
Region Asch-Scharqiyya
Ort Al-Batha
Koordinaten 24° 18′ 53″ N, 51° 24′ 3″ O 24° 18′ 53″ N, 51° 24′ 3″ O
Reaktordaten
Eigentümer Saudi Nuclear Energy Holding Company
Betreiber Duwayhin Nuclear Energy Company
Geplant 2 (1200 bis 1400 MW)
Die Quellen für diese Angaben sind in der Zusatzinformation einsehbar.

Das Kernkraftwerk Duwayhin soll in der saudi-arabischen Provinz asch-Schaargiya nahe der Stadt Al-Batha entstehen. Die an der Bucht Khor Duwayhin geplante Anlage soll das erste Kernkraftwerk in Saudi-Arabien werden.

Geschichte

Die ersten Planungen für ein Kernkraftwerk in Saudi-Arabien wurden im Juni 1975 angekündigt. Das Königreich nahm dafür Verhandlungen mit Frankreich auf um über den Bau von zwei Reaktoren zu verhandeln. Seitens der französischen Seite wurde ein Team bereitgestellt, um geeignete Standorte zu finden.[1] Im September 1975 wurde ein Rahmenabkommen unterzeichnet für die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und deren Organisationen. Infolge des Abkommens wurden die Projektplanungen geändert und sich auf den Bau eines Kernforschungszentrums beschränkt.[2] Die Entscheidung kein eigenes Kernkraftwerk zu errichten hing auch mit der Entscheidung von 1974 seitens des Nachbarscheichtums Kuwait zusammen, ein eigenes Kernkraftwerk bis 1985 errichten zu wollen.[3] Da ein großes Kernkraftwerk für Kuwait alleine zu groß ist, gab es bis 1976 die Absicht, das Kernkraftwerk zusammen mit Saudi-Arabien und Bahrain zu errichten. Hierzu schlossen Saudi-Arabien und Kuwait im April 1975 ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie.[4] Die Anlage sollte neben Strom auch eine Meerwasserentsalzungsanlage besitzen. Interesse hierzu kam auf Großbritannien, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. 1977 wurde die Projektgröße verringert mit der Erwägung eine 50 MW starke Kopie des CIRENE in Italien zu bestellen.[5] Diese Projekte wurden allerdings nicht weiter verfolgt, so hat auch Saudi-Arabien im Gegensatz zu Kuwait in den folgenden Jahren keine definitive Absicht mehr geäußert, ein eigenes Kernkraftwerk zu bauen.[6]

Saudi-Arabien
Saudi-Arabien
Al Shuqaiq
Al Shuqaiq
Al Shuqaiq
Al Qunfudhah
Al Qunfudhah
Al Qunfudhah
Umluj
Umluj
Umluj
Duba
Duba
Duba
Geeignete Standorte an der Westküste Saudi-Arabiens

Saudi-Arabien setzte die Forschungsarbeiten an Kernkraftwerken die folgenden Jahre fort, insbesondere für die Entwicklung von Mehrzweckanlagen, die sowohl der Stromerzeugung als auch der Meerwasserentsalzung dienen sollten. Hierzu wurde Mitte der 1980er ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen um Standorte für den Bau eines solchen Kernkraftwerks ausfindig zu machen. Einfluss auf die Standortsuche nahm insbesondere der Reaktorunfall von Tschernobyl 1986, weshalb nur Standorte am Roten Meer berücksichtigt wurden. Hintergrund war die Annahme, dass ein Reaktorunfall im Osten am Persischen Golf negative Auswirkungen auf die Vielzahl der Nachbarstaaten haben könnte, sowie strategische Ölproduktionsanlagen und Raffinerien in diesem Gebiet liegen. Anhand von 21 Standortkriterien wurde 1987 Al Shuqaiq als geeignetster Standort für solch ein Kernkraftwerk gewählt.[7] Diese Auswahl wurde durch ein alternatives Bewertungsmodell im Jahr 1989 bestätigt.[8] Entsprechende Forschungsarbeiten wurden bis in die erste Hälfte der 2000er Jahre fortgeführt für etwaige Anlagen an der Westküste. Dabei wurden insbesondere unterschiedliche Entsalzungstechnologien und Reaktortechnologien miteinander vergleichen, um die wirtschaftlichen Parameter solcher Anlagen zu ermitteln. Die generelle wirtschaftliche Machbarkeit war vorhanden, zu dem Zeitpunkt allerdings kein aktives Interesse seitens des Königreichs Saudi-Arabien solch ein Kernkraftwerk zu errichten. Das Potential für die Wasserversorgung von Städten und Landwirtschaft wurde dabei sehr groß eingeschätzt. Insbesondere die Landwirtschaft erforderte immer größere Wassermengen in Saudi-Arabien.[9]

Nuklearprogramm ab 2006

Während des jährlichen Treffens des Golf-Kooperationsrats im Jahr 2006 kündigte Saudi-Arabien an, bis zu 16 Kernreaktoren in Kernkraftwerken zu errichten für rund 100 Milliarden Dollar.[10] Der Plan war, dass für zwei Reaktoren rund 10 Jahre Bauzeit veranschlagt werden. Pro Jahr sollten damit zwei neue Reaktoren gebaut werden, bis die Zielanzahl erreicht ist. Alle 16 Reaktoren sollten rund 20 % des Energiebedarfs des Landes decken.[11][12] Infolge der Ambitionen seitens Saudi-Arabien versuchten die Vereinigten Staaten zur Förderung der Nichtverbreitung von Kernwaffen das Programm zu limitieren.[10] Während des Besuchs von US-Präsident George W. Bush in Saudi-Arabien im Mai 2008 unterzeichneten Condoleezza Rice für die Vereinigen Staaten und Prinz Saud Al Faisal für Saudi-Arabien eine Absichtserklärung die festlegte, dass die Vereinigten Staaten helfen werden ein ziviles Kernenergieprogramm in Saudi-Arabien aufzubauen bei gleichzeitiger Zusage beider Parteien, die Nichtverbreitung von Kernwaffen entgegenzuwirken.[13] Der Mechanismus dahinter war nichts anderes als die Zusage seitens Saudi-Arabiens seine Kernbrennstoffe ausschließlich auf dem internationalen Markt zu beschaffen und keine Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen selbst zu betreiben. Ein ähnliches Abkommen wurde auch erfolgreich umgesetzt mit den Vereinigten Arabischen Emiraten für deren Nuklearprogramm und den Bau des Kernkraftwerks Barakah. Im Jahr 2009 unterzeichnete Saudi-Arabien das Small Quantity Protocol der IAEA, um Kontrollen der nuklearen Aktivitäten zuzulassen. Allerdings handelte es sich bei dem Protokoll um eine frühere Version, die den Umfang der Inspektionen der IAEA teilweise stark einschränkte, insbesondere in Bezug auf Kontrolle von nuklearem Material in Entsorgungsanlagen. Saudi-Arabien hat ebenfalls die Unterzeichnung des strikteren Protokolls abgelehnt. Zeitgleich hat Saudi-Arabien ebenfalls sein Recht eingefordert Urananreicherung und Wiederaufbereitung zu betreiben.[10]

Als Folge dieser sich geänderten Ansichten von Saudi-Arabien hat nach dem Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten die Administration von Präsident Barack Obama begonnen, den Druck auf Saudi-Arabien erhöht und eingefordert eine Zusage zu machen, keine eigene Wiederaufbereitung zu betreiben. Da Saudi-Arabien die Konditionen der Vereinigten Staaten ablehnte, legte die Administration des Präsidenten die Absichtserklärung für die Unterstützung zur Schaffung eines zivilen Kernkraftwerksprogramms im Jahr 2012 auf Eis.[10] Bis zu diesem Zeitpunkt war allerdings die Vorprojektphase bereits abgeschlossen und eine Aufsichtsbehörde geschaffen, sowie die rechtlichen Grundlagen für ein Atomgesetz. Die Arbeiten zur Etablierung einer entsprechenden Behörde sollten bis 2013 abgeschlossen werden.[14] Zur Etablierung der Aufsichtsbehörde unterzeichnete Saudi-Arabien mit mehreren Ländern ein Abkommen, darunter im April 2014 mit der finnischen Aufsichtsbehörde STUK,[15] am 22. November 2016 mit der südkoreanischen Aufsichtsbehörde Nuclear Safety and Security Commission[16] und der Federal Authority for Nuclear Regulation der Vereinigten Arabischen Emirate seit 2020. Die geschaffene Nuclear and Radiological Regulatory Commission ist als Aufsichtsbehörde in allen nuklearen Bereichen in Saudi-Arabien verantwortlich.[17]

Saudi-Arabien
Saudi-Arabien
Umm Huwayd
Umm Huwayd
Umm Huwayd
Khor Duwayhin
Khor Duwayhin
Khor Duwayhin
Gewählter (grün) und alternativer (grau) Standort an der Ostküste Saudi-Arabiens

Die Standortsuche für die Anlage begann im Jahr 2011 und wurde bis 2012 mit Hilfe der Nuclear Regulatory Commission der Vereinigten Staaten und der IAEA durchgeführt. Insgesamt wurden 17 mögliche Standorte identifiziert, von denen sich neun Standorte am Roten Meer befanden, sechs am Persischen Golf und zwei im Inland.[18] Ursprünglich plante man bereits im März 2012 den Standort festzulegen, was zu optimistisch angesetzt war.[19] Für den Standort des Kernkraftwerks wurden 2013 insgesamt drei Bereiche für die weitere Untersuchung festgelegt.[20] Die Anzahl der Standorte wurde bis 2018 reduziert auf Umm Huwayd und Khor Duwayhin, die sich beide an der Ostküste am Persischen Golf befinden. Für beide Standorte wurde in der Folge eine Umweltverträglichkeitsprüfung in Auftrag gegeben, sowie ein vorläufiger Sicherheitsreport.[18] Am 13. März 2018 wurde das nationale Kernenergieprogramm verabschiedet in dem festgelegt wurde, in den nächsten 20 Jahren die angekündigten 16 Kernkraftwerke zu errichten.[21][22]

Für die finale Auswahl des Standortes wurde 2018 das französische Ingenieursunternehmen Assystem beauftragt, die entsprechende Standortcharakterisierungen durchführten. Dies betrifft insbesondere geologische und seismische Analyses der beiden Standorte.[23][24] Bis August 2021 wurden die Arbeiten praktisch abgeschlossen, sodass die Lizenzierung des Standortes begonnen werden konnte. Von den beiden Standorten zeigte Khor Duwayhin die besseren Eigenschaften auf, auch wenn es zu Beginn Widerstand gegen den Standort gab. Die Unklarheiten konnten geklärt werden.[25]

Block 1 und 2

Das ursprünglich vorgesehene Ausschreibungsverfahren für das erste Kernkraftwerk sollte erst 2012,[19] dann 2013 erfolgen mit der Beauftragung der Abgabe von Angeboten für vorselektierte Lieferanten, sodass Ende 2014 ein Lieferant gewählt werden sollte. parallel dazu sollten über 15 Monate ab 2013 die nötigen Dienstleistungen beschafft werden, darunter die Bewertung der Angebote, die Vorselektierung von Bewerbern für den Bau des Kernkraftwerks, sowie die Schulung von Management und Betriebspersonal. Die Aufgabenstellungen innerhalb der knapp bemessenen Zeit für den Bau von 16 Reaktoren war sehr optimistisch angegangen worden. Innerhalb von 10 Jahren würde der primäre Personalbedarf bei knapp 40.000 Personen liegen, was bereits eine ambitionierte Zielsetzung war. Hinzu kam die Ausschreibungsanforderung, dass 60 % der Arbeiten lokalisiert werden sollten, was ebenfalls eine schnelle Anpassung lokaler Lieferanten erfordern würde, sowie die Möglichkeit eines Technologietransfers seitens des Lieferanten. Die Lokalisierung des Gesamtprogramms sollte in drei Wellen erfolgen bis hin zur letzten Stufe im Jahr 2045, in der Saudi-Arabien eigene Kapazitäten besitzen sollte, in der ganze Kernkraftwerke alleine vollständig produziert und gebaut werden können.[14]

Ausschreibung

Sowohl der Konflikt mit den Vereinigten Staaten, als auch eine zusätzlich benötigte Umsetzungsdauer für diverse Schritte im Nuklearprogramm haben den Ausschreibungsprozess mehrere Jahre verzögert.[10] Aufgrund des hohen Aufwands wurden die Pläne 2015 reduziert und anstatt aller 16 Reaktoren nur eine Ausschreibung für zunächst zwei Reaktoren mit 2900 MW Leistung anvisiert.[20] Im Oktober 2017 gab Saudi-Arabien bekannt Anbieter auf Südkorea, China, Frankreich, Russland, Japan und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Angebotsabgabe aufzufordern. Dies geschieht im Einvernehmen mit der Finalisierung des Atomgesetzes in Saudi-Arabien, das ab Oktober 2018 seine Gültigkeit erlangen sollte.[26] Im Dezember 2017 wurde die Angebotsaufforderung offiziell versendet[27] und bis Januar 2018 erhielt Saudi-Arabien von sechs angefragten Bietern Angebote von fünf Unternehmen. Die japanische Toshiba hatte kein Angebot für den Bau des Kernkraftwerks abgegeben und ist damit aus der Ausschreibung ausgeschieden. Im weiteren Prozess sollten drei Bieter für die finale Runde gelistet werden und diese im April 2019 bekanntgegeben werden.[28][29]

In die engere Auswahl kamen die Angebote aus Südkorea, den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland.[30][31][32][33] Saudi-Arabien führte die Gespräche mit allen fünf Anbietern, die Angebote abgegeben hatten, aber die folgenden Jahre weiter.[34] Im Juni 2022, zum Beginn der finalen Bieterrunde, wurden Framatome und Westinghouse aus der Ausschreibung ausgeschlossen.[35] China wurde daraufhin nachnominiert als favorisierter Bieter und konnten dadurch ebenfalls ein finales Angebot abgeben. Die Angebote wurden bis Ende März 2023 offeriert.[36]

      In Ausschreibung
      Ausschreibung durch Kriterien eingeschränkt
      Ausgeschieden/Verloren


A. - Ursprünglich wurden die ersten Abkommen und Angebote von Areva unterbreitet.
B. - Japan hat kein bilaterales Abkommen zur friedlichen Nutzung der Kernenergie unterzeichnet, womit kein Export möglich ist.
C. - Die USA fordern für ein Abkommen die Unterzeichnung des 123-Abkommens zum Verzicht auf Anreicherung und Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen.
D. - Westinghouse wurde 2018 seitens Toshiba wieder verkauft, daher ist Toshiba nicht mehr beteiligt.
E. - Im Juni 2022 von der Ausschreibung ausgeschlossen worden.
F. - Original nicht in der engeren Auswahl, nach dem Ausschluss von Westinghouse und Framatome 2022 in engere Auswahl gerückt.
G. - Durch seitens Südkorea angefochtene US-Lizenzen ist im Zweifelsfall ein bilaterales Abkommen mit den USA nötig.

Angebotsaufforderung[26] Angebotsabgabe[29] Engere Auswahl[30][31][32][33] Finales Angebot Auswahl des Lieferanten
Land Bilaterales
Abkommen
Unternehmen Reaktortyp
Frankreich 22.02.2011[37] Framatome[A] Framatome EPR [E]
Südkorea[G] 15.11.2011[38][39] KHNP KHNP APR+
Volksrepublik China 15.01.2012[40][41] CNNC Hualong One [F]
Russland 18.06.2015[42][43][44] Rosatom WWER-1200E
Vereinigte Staaten [C] Toshiba[D]/Westinghouse AP1000 [E]
Japan [B] Toshiba ABWR
Vereinigte Staaten (Japan)

Im Juli 2010 kündigten Toshiba, Exelon und die Shaw Group an, sich gemeinsam für den Bau des ersten Kernkraftwerks in Saudi-Arabien zusammenzuschließen. Hierdurch sollten alle wichtigen Dienstleistungen für den Bau und Betrieb der Anlage aus einer Hand kommen. Das Konsortium war vornehmlich fokussiert den ABWR anzubieten, allerdings auch die Option offen zu halten den AP1000 von Westinghouse anzubieten. Zu diesem Zeitpunkt war Westinghouse ein Teil von Toshiba. Der wichtigste Punkt war allerdings, dass es für eine Angebotsabgabe ein Abkommen zwischen Saudi-Arabien und Japan geschlossen werden muss für die Zusammenarbeit im Bereich der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Hierzu gab es keinerlei politische Ambitionen seitens Japans, was die Chancen bereits vor eines etwaigen Angebots limitierte. Ein weiteres Abkommen für den etwaigen Export des AP1000 würde ein solches Abkommen mit den Vereinigten Staaten erfordern, die allerdings ebenfalls durch Zusatzforderungen die Chancen eines solchen Abkommens stark limitierten.[45][46] Für die erste Bieterrunde gab Westinghouse ein Angebot für den AP1000 ab. Toshiba enthielt sich ein Angebot für den ABWR abzugeben.[28]

Die Chancen für ein bilaterales Abkommen wurden infolge einer 2018 getätigten Aussage durch Kronprinz Mohammed bin Salman in der Interviewsendung 60 Minutes geschmälert. Obwohl Saudi-Arabien keine Kernwaffen entwickeln und besitzen möchte, behielt sich das Königreich vor Kernwaffen sofort zu entwickeln, falls der Iran in den Besitz von Kernwaffen gelangt.[27] Trotz der Bedenken, die sich in der US-Politik ergaben, wurde das Angebot von Westinghouse in die engere Auswahl für die finale Bieterrunde nominiert. Das Angebot stand allerdings weiterhin in der Schwebe, da die Vereinigten Staaten auf bilaterale Ebene entsprechende Verträge forderte, die die Etablierung eines Brennstoffkreislaufs in Saudi-Arabien einschränke.[33] Im Jahr 2019 wurden entsprechende Verhandlungen auf bilateraler Ebene geführt für die Unterzeichnung eines 123-Abkommens, die allerdings wenig erfolgsversprechend verliefen.[47]

Im Juni 2022 wurde Westinghouse von der Ausschreibung ausgeschlossen. Begründet wurde dies mit einer sich verringernden Antwortbereitschaft auf Fragen bezüglich der Ausschreibung, eine wirtschaftliche Ungewissheit durch das Verkaufsangebot des Unternehmens durch den kanadischen Anteilseigner, sowie der fehlenden Bereitschaft der Vereinigten Staaten das Kernenergieprogramm Saudi-Arabiens mit Anreicherung und Wiederaufbereitung anzuerkennen.[35] Dennoch erklärte Saudi-Arabien im gleichen Monat, dass man es vorziehen würde Westinghouse als einen der Bieter für das Projekt zu haben, da man die beste Technologie für den Bau des Kernkraftwerks finden wolle. Und dies erfordere ein entsprechendes bilaterales Abkommen.[48]

Frankreich

Im Januar 2014 begannen Areva und Électricité de France zusammen sich für die Ausschreibung in Saudi-Arabien vorzubereiten. Im Januar 2014 wurde hierzu mit der saudischen Global Energy Holding Company ein Abkommen unterzeichnet für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für den Bau von Reaktoren des Typs EPR in Saudi-Arabien.[49][50][51] Am 24. Juni 2015 wurden drei Abkommen auf staatlicher Ebene unterzeichnet, die für die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie für den Bau von zwei EPR dienten.[52]

Im Dezember 2021 wurde für den möglichen Bau des Kernkraftwerks ein Abkommen zwischen dem saudischen Bauunternehmen Nesma & Partners und dem französischen Bauunternehmen Bouygues Travaux Publics abgeschlossen. Gemeinsam sollten die Unternehmen bei einen Erfolg den Bau des Kernkraftwerks durchführen.[53][54] Im Juni 2022 wurde Framatome von der Ausschreibung ausgeschlossen. Begründet wurde dies mit einer sich verringernden Antwortbereitschaft auf Fragen bezüglich der Ausschreibung und eine wirtschaftliche Ungewissheit aufgrund der finanziellen Probleme beim Mutterkonzern Électricité de France.[35]

Volksrepublik China

Ab 2016 begann die China National Nuclear Corporation sich aktiv in den möglichen Neubau in Saudi-Arabien zu engagieren.[55][56] Die China National Nuclear Corporation ging mit dem Hualong One in die Bieteroffensive. Original wurde das Angebot der China National Nuclear Corporation nicht in die engere Auswahl übernommen. Mit der Eliminierung von Westinghouse im Juni 2022 wurde das Angebot der China National Nuclear Corporation in die engere Auswahl nachnominiert, sodass ein finales Angebot abgegeben werden konnte.[36] Der China National Nuclear Corporation wurden hohe Chancen für den Auftrag eingeräumt, da die Volksrepublik China in den vorangegangenen Jahren die Kooperation auch im nuklearen Bereich und Wissensaustausch diplomatisch vorangetrieben und gestärkt hat.[57] Dies umfasst auch zusätzliche Ziele des Nuklearprogramms, die durch die Vereinigten Staaten zurückgewiesen werden. Entsprechende Abkommen mit der China National Nuclear Corporation wurden daher auch im Jahr 2017 für die gemeinsame Exploration von Uran- und Thoriumvorkommen unterzeichnet, womit ein Schritt hin zu einer eigenen Brennstoffkreislaufwirtschaft unternommen werden kann.[58]

Am 25. August 2023 gab das Wall Street Journal bekannt, dass Saudi-Arabien das Angebot der China National Nuclear Corporation für den Bau der ersten zwei Reaktoren favorisiert, auch wenn man es vorziehen würde das Angebot der südkoreanischen Korea Hydro & Nuclear Power anzunehmen, das allerdings aufgrund von Lizenzstreitigkeiten und der nötigen Kooperation mit den Vereinigten Staaten ebenfalls ein bilaterales Abkommen mit den Vereinigten Staaten erfordern würde.[59][60]

Südkorea

Im Juli 2015 unterzeichneten die Präsidentin Südkoreas, Park Geun-hye, und der saudische König Salman ibn Abd al-Aziz eine Absichtserklärung zur Kooperation für die Entwicklung der zivilen Kernenergie in Saudi-Arabien. Dies schloss die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für Kernkraftwerke ein, sowie für den Bau von mittelgroßen Reaktoren.[61] Nach der Angebotsabgabe für zwei Reaktoren des Typs APR+ wurde das Angebot im Juli 2018 in die engere Auswahl übernommen für die finale Bieterrunde.[30] Diese Nominierung geschah zu Ungunsten von Westinghouse, die in der Folge Verletzungen bei Lizenzrechten sahen, sofern die Reaktoren durch Südkorea alleine gebaut werden sollten. Eine Beteiligung durch US-Unternehmen um die Lizenzrechte einzuhalten war bereits im Kernkraftwerk Barakah nötig, wo Reaktoren des Typs APR-1400 installiert wurden. Um sich von diesen Lizenzen zu befreien, entwickelte Südkorea einige Komponenten neu und bot deshalb den APR+ für Saudi-Arabien an, der nicht von Lizenzen dritter abhängig ist. Westinghouse und Mitglieder der Regierung der Vereinigten Staaten sehen allerdings nach wie vor Elemente, an denen Lizenzrechte bei US-Unternehmen liegen.[62]

Das Angebot für den APR+ weicht von dem Wunsch, den insbesondere Saudi-Arabien hatte, ab. Original war die Zusage der Korea Hydro & Nuclear Power zwei Blöcke als Kopie des Kernkraftwerks Barakah in den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten zu errichten. Dies sollte nicht nur identische Technologie und Einzelkomponenten umfassen, sondern auch die Übernahme der Bauarbeiterbrigarden des Kernkraftwerks Barakah für den Bau des saudischen Kernkraftwerks. Hintergrund war das erworbene Wissen beizubehalten und durch einen problemlosen Bau direkt zu profitieren. Änderungen an Einzelnkomponenten könnten zu Problematiken führen, die sowohl den Zeitplan als auch die Kosten beeinflussen könnten. Dennoch wurde das Angebot mit APR+ seitens Saudi-Arabien toleriert in dem Vertrauen, dass Korea Hydro & Nuclear Power seine Zusagen einhält.[62] Im Mai 2022 reichte die Korea Hydro & Nuclear Power trotz der Lizenzstreitigkeiten ihr finales Angebot für die beiden auf 10 Milliarden Dollar kalkulierten Blöcke ein.[63] Seitens Saudi-Arabien ist das Angebot von Südkorea ein gewolltes Angebot, das allerdings durch die Lizenzstreitigkeiten nur eine limitierte Chance auf einen Sieg hat.[59][60] Ein zu dieser Zeit angestoßenes Schiedsgerichtsverfahren zwischen Korea Hydro & Nuclear Power und Westinghouse sollte Klarheit über die Verhältnisse bringen. Bei einem Sieg des Prozesses seitens Westinghouse bleibt das Angebot limitiert und ist von der Politik der Vereinigten Staaten abhängig, ob diese einen Export genehmigen oder nicht.[57]

Russland

Im September 2015 wurde zwischen Saudi-Arabien und Russland ein Abkommen zur Zusammenarbeit beim Bau von Kernkraftanlagen in Saudi-Arabien unterzeichnet. Neben den Vorschlägen für Kernkraftwerke stand auch der Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen im Vordergrund.[64] Seitens Rosatom wurde der WWER-1200E für den Bau des ersten Kernkraftwerks angeboten. Das Angebot wurde 2018 in die engere Auswahl übernommen für die Platzierung eines finalen Angebots.[31][32] Trotz der Abgabe eines finalen Gebots wurde die Wahl des russischen Angebots als eher unwahrscheinlich angesehen. Eine Ursache hierfür ist die Distanzierung seitens Saudi-Arabien von Russland infolge des Angriffskriegs durch Russland auf die Ukraine.[57]

Standortdetails

Der Standort Khor Duwayhin befindet sich an der gleichnamigen Bucht am persischen Golf. Der Standort befindet sich am Südufer, nördlich der Al-Khuwayfiriayh-Ebene.[65] Die Umgebung ist flach und ohne Berge in einem ariden, subtropischen Wüstenklima mit sehr hohen Temperaturen im Sommer, jedoch mit einer relativen feuchten Luft durch die Lage am Meer.[66] Der Standort befindet sich in einem seismisch ruhigen Gebiet, was ihn zu einem Vorzugsgebiet für den Bau eines Kernkraftwerks qualifizierte. Meteorologisch ist der Standort nue bedingt optimal. Starke Winde am Standort machen den Standort eher unattraktiv, da diese aufgrund der umliegenden sandigen Gegend zu Standstürmen und Staubwolken führen können. Diese Effekte müssen bei der Auslegung des Kernkraftwerks beachtet werden. Durch das flüchtige Verhalten von Sandstaub müssen bei bestimmten Reaktormodellen gegebenenfalls zusätzliche Filtermaßnahmen eingesetzt werden, um die Verschleppung von abgesetzten radioaktiven Partikeln durch Sandstaub zu verhindern. Hinsichtlich seiner fernen Lage zu bewohnten Gebiet, gute hydrologische Standorteigenschaften und der Entfernung zu sensitiven Objekten ist der Standort Khor Duwayhin vorteilhaft gelegen.[65]

Eigentümer und Betreiber

Nach den ursprünglichen Plänen sollte eine Unternehmensstruktur durch die Gründung einer Holding bereits 2013 geschaffen werden.[14] Im März 2022 wurde öffentlich die Gründung der Saudi Nuclear Energy Holding Company (kurz SNEHC) bekanntgegeben, die als Mutterfirma als Eigentümer der Kernkraftwerksflotte dienen sollte, sowie in anderen Bereichen der Kerntechnik tätig ist.[67] Die eigentliche Gründung der Saudi Nuclear Energy Holding Company fand bereits im Februar 2020 statt. Für die Durchführung des Baus und für den späteren Betrieb des Kernkraftwerks Duwayhin wurde im Jahr 2022 die Duwayhin Nuclear Energy Company (kurz DNEC) gegründet, die praktisch als Projektunternehmen dient und ein vollständiges Tochterunternehmen der Saudi Nuclear Energy Holding Company ist.[68]

Daten der Reaktorblöcke

Reaktorblock
(Zum Ausklappen Block anklicken)
Reaktortyp Leistung Baubeginn Netzsyn-
chronisation
Kommer-
zieller Betrieb
Stilllegung
Typ Baulinie Netto Brutto

Einzelnachweise

  1. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 20. Handelsblatt GmbH, Juni 1975. Seite 267.
  2. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 20. Handelsblatt GmbH, September 1975. Seite 400.
  3. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 19. Handelsblatt GmbH, Dezember 1974. Seite 567.
  4. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 21. Handelsblatt GmbH, Mai 1976. Seite 218.
  5. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 22. Handelsblatt GmbH, Juni 1977. Seite 299.
  6. Kerntechnische Gesellschaft (Bonn, Germany), u.a.: Atomwirtschaft, Atomtechnik, Band 24. Handelsblatt GmbH, Oktober 1979. Seite 478.
  7. Fahmy M. Hussein, u.a.: Site Selection of a Dual Purpose Nuclear Power Plant in Saudi Arabia, 09.03.1987. Seite 311-321. Nuclear Technology, 79:3, DOI: 10.13182/NT87-A34020.
  8. Fahmy M. Hussein, u.a.: Priority Determination of a Dual-Purpose Nuclear Power Plant Location in the Arabian Peninsula Using Fuzzy-Decision Analysis, 1989. Seite 46.
  9. Mohammed S. Aljohani: Nuclear desalination competitiveness in the western region of the Kingdom of Saudi Arabia, 08.01.2003.
  10. a b c d e Yoel Guzansky: Saudi Arabia: Walking the Nuclear Path, Strategic Assessment, Volume 21, No. 2, Juli 2018 . Seite 76, 77, 79. Abgerufen am 26.08.2023. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  11. World Nuclear News: Saudi plans 16 reactors by 2030, 02.06.2011. Abgerufen am 27.08.2023. (Archivierte Version bei Internet Archive)
  12. Nuklearforum Schweiz: Saudi-Arabien plant 16 Kernkraftwerksblöcke bis 2030, 10.06.2011. Abgerufen am 27.08.2023. (Archivierte Version bei Internet Archive)
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  16. World Nuclear News: Saudi Arabia and South Korea to cooperate in nuclear regulation, 28.11.2016. Abgerufen am 27.08.2023. (Archivierte Version bei Internet Archive)
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Siehe auch