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China Experimental Fast Reactor

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China Experimental Fast Reactor
CEFR im Bau am 4. Juni 2004
CEFR im Bau am 4. Juni 2004
Standort
Land Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China
Provinz Peking
Ort Fangshan
Koordinaten 39° 44′ 27″ N, 116° 1′ 49″ OTerra globe icon light.png 39° 44′ 27″ N, 116° 1′ 49″ O
Reaktordaten
Eigentümer China National Nuclear Corporation
Betreiber China Institute Of Atomic Energy
Im Betrieb 1 (25 MW)
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Die Quellen für diese Angaben sind in der Zusatzinformation einsehbar.

Der China Experimental Fast Reactor (chinesisch 中国实验快堆, kurz CEFR) steht in der regierungsunmittelbaren Stadt, sowie Hauptstadt der Volksrepublik China, Peking im Außenbezirk Fangshan. Der Brutreaktor ist Teil des China Institute of Atomic Energy und der erste seiner Art in der Volksrepublik. Der CEFR bildet die Basis für die Entwicklung eines kommerziellen Brutreaktors. Die Anlage ist bereits Ende der 1980er in Planung gegangen, wurde aber über die 1990er von Russland abgeändert.

Geschichte

Nachdem zwischen 1968 und 1988 die Volksrepublik China viel Basisforschung im Bezug auf schnelle Reaktoren vorgenommen wurde,[1] gab es seit 1988 erste Planungen für einen 25 MW starken Brutreaktor in der Volksrepublik China, allerdings ohne konkret zu werden.[2] Im Rahmen des chinesischen Brutreaktorprogramms gab es ab 1991 erste Designstudien für einen experimentellen chinesischen schnellen Brutreaktor mit eine thermischen Leistung von 65 MW und einer elektrischen Leistung von 25 MW. Festgelegt wurde lediglich, dass es sich um einen mit Natrium gekühlten Reaktor handeln sollte. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie wurde ab 1991 ausgearbeitet, die fünf Bände umfasst, darunter der Hauptreport, die Konzeptstudie für das Design, Standortmöglichkeiten, Sicherheit und Umweltauswirkungen, sowie die Wirtschaftlichkeit. Noch 1993 genehmigten die Behörden diese Studie und legten im Rahmen dessen fest, dass der Reaktor am China Institute of Atomic Energy, 40 Kilometer vom Stadtzentrum Pekings entfernt, errichtet werden würde.[3] Da China keine direkte Erfahrungen hatte gab es 1993 eine Anfrage an Russland über einen eventuellen Verkauf der Reaktortechnologie des BN-600 am Kernkraftwerk Belojarsk. Eine ähnliche Anfrage stellte bereits zuvor Japan, nachdem es Probleme bei der Entwicklung der eigenen Brüterlinie gab. Tatsächlich nahm Russland in der Entwicklung schneller Reaktoren zu diesem Zeitpunkt international eine führende Rolle ein.[4] Zusammen mit Russland begann die Tsinghua Universität in Changping die Entwicklung eines BN-20 auf Basis des BN-600, sowie dessen Nachfolger BN-800.[5] Hauptkooperationspartner war insbesondere die Russian Fast Breeder Reactor Association.[1]

Im Herbst 1996 genehmigte die Regierung der Volksrepublik das Projekt,[2] am 29. Dezember 1995 wurde das Projekt seitens der staatlichen Entwicklungs- und Planungskommission genehmigt.[6] Daraufhin wurde mit der Ausarbeitung des detailiierten Designs der Anlage begonnen. Am 23. Juli 1996 gab man in einer Pressekonferenz bekannt, dass das Design bis Jahresende vollendet werden könnte.[7] Federführend als Eigentümer war die China National Nuclear Corporation. Man sah vor, dass der Kern rund 120 Kilogramm Plutoniumoxid sowie 100 Kilogramm Uranoxid mit einer Anreicherung von 20 % beinhalten sollte und einen mäßig angereicherten Kern haben sollte (MEU).[2] Am 4. November 1997 wurde das Vorab-Design der Anlage genehmigt.[6] Im gleichen Jahr wurden die ersten Komponenten bestellt.[1] Noch 1999 unterzeichnete die Volksrepublik China ein Abkommen mit Russland über die Lieferung des Erstkerns der Anlage. Entgegen der ehemaligen Vorstellungen wurde allerdings beschlossen den Reaktor mit einen hochangereicherten MOX-Kern (HEU) zu bestücken, wie auch in russischen schnellen Brutreaktoren üblich.[8]

Bau

Im Jahr 1996 rechnete man damit dass die Bauarbeiten an dem Block im Jahr 2000 beginnen könnten.[7] Am 10. Mai 2000 wurde mit dem Bau des Blocks begonnen.[9] Die Baugenehmigung für den Block wurde allerdings erst am 30. Mai 2000 erteilt. Bis zum 15. August 2002 konnte das Reaktorgebäude der Anlage geschlossen werden.[6] Bis 2004 gab es lediglich die Bestellungen für die Komponenten des Primärsystems sowie der Brennstoffbehandlungsanlagen. Am Gebäude der Anlage waren rund 40000 Quadrameter an Räumen und Fluren fertiggestellt worden.[10] Am 15. August 2008 konnte die Installation des Reaktors abgeschlossen werden.[6] Bis zum 7. April 2009 schloss der russische Vertragspartner OKBM die Installation und vorbetriebliche Systeminbetriebnahme des Blocks ab. Sowohl die Funktion des Reaktorschutzsystems, der Wärmetauscher, der Lademaschine, der Steuer- und Instrumentierungseinrichtungen und der Sicherheitssysteme wurden geprüft. Die China National Nuclear Corporation war mit der Leistung zufrieden. Nach Plan sollte im Mai 2009 begonnen werden den Reaktor mit Natrium zu befüllen, sodass im Mai bis August 2009 der Brennstoff geladen werden könnte.[11][12][13] Am 26. Mai 2009 konnte das Befüllen des Reaktorsystems mit Natrium erfolgreich abgeschlossen werden.[14]

Bis zum 25. Juni 2009 konnte die kalte Testphase der Anlage abgeschlossen werden, sodass der Warmprobebetrieb initiiert werden konnte.[15] Dass die Arbeiten so lange gedauert haben lag daran, dass zwischen 1998 und 2005 erst das Detaildesign der Anlage realisiert wurde, eine Art learning by doing. Dadurch gab es mehrfach Abänderungen des Designs, die eingebracht werden mussten. Die eigentliche Reaktoranlage konnte daher nicht vor 2005 gestaltet werden. Die meisten Komponenten der Anlage stammten aus Russland, Frankreich den Vereinigten Staaten von Amerika, sowie dem Vereinigten Königreich. Insgesamt waren rund 30 % der Gelder für die Anlage ins Ausland geflossen.[1] Die Kosten für den Block beliefen sich auf exakt 387.135.062 US-Dollar.[6]

Betrieb

Noch 1995 plante man, dass der Reaktor kurz nach dem Jahr 2000 in Betrieb gehen würde, was in einer offiziellen Pressekonferenz so angekündigt wurde. Der Brennstoff für den Reaktor sollte durch eine Wiederaufarbeitungsanlage sichergestellt werden, die ab 2010 zur Verfügung stehen sollte und eine Kapazität von 400 bis 800 metrischen Tonnen pro Jahr haben sollte.[16] Im Jahr 2002 sah man vor, dass der Reaktor bis 2005 kritisch gefahren werden könnte.[17] Im Jahr 2004 wurde die Inbetriebnahme bereits auf das Jahr 2006 verschoben.[18] 2009 rechnete man mit einer physikalischen Inbetriebnahme des Blocks in der zweiten Jahreshälfte.[11][13] Ende April 2009 sendete das russische Institut NIIAR die Neutronenquelle für den Reaktor nach China. Die Neutronenquelle besteht auf Californium-252 und wurde im RIAR in Dimitowgrad hergestellt. Russland ist das einzige Land, dass noch Californium als Neutronenquelle produziert, allerdings ist es die einzige Quelle, die für schnelle Reaktoren geeignet ist.[19] In Vorbereitung für die Inbetriebnahme der Anlage wurde seit 2004 chinesisches Personal am Simulator sowie dem schnellen Brutreaktor BOR-60 geschult, sowohl für den Anlagenbetrieb als auch für die Wartung. Das russische Institut war dabei federführend und für die reibungslose Inbetriebnahme des CEFR verantwortlich.[20]

Im Juni 2010 wurde begonnen den Brennstoff in den Reaktor zu laden, womit die physikalische Inbetriebnahme in Angriff genommen wurde.[21] Am 21. Juli 2010 wurde der Reaktor erstmals kritisch gefahren.[9][22][23][24] Bis zum 30. November 2010 konnten die physikalischen Versuche im niedrigen Leistungsbereich abgeschlossen werden, sodass der Block betriebsbereit war.[6] Ab dem 9. Februar 2011 wurde begonnen die Leistung des Reaktors zu erhöhen.[25] Am 21. Juli 2010,[9][26] um exakt 10:00 Uhr chinesischer Zeit,[27] wurde der Turbosatz erstmals mit dem Stromnetz synchronisiert,[9][26] führte damit allerdings keine energetische Inbetriebnahme durch. Zwar speiste der Block für 24 Stunden mit 40 % Leistung Elektrizität aus, dabei ging es allerdings nur um die Prüfung der Funktionstüchtigkeit der Komponenten. Am 22. Juli 2011 wurde der Block für längerfristige Modifikationen vom Netz genommen. Innerhalb derselben sollte einerseits das gesamte Projekt bewertet werden, eine Evaluierung des vergangenen Probebetriebs durchgeführt werden, das aufgetretene Problem mit der Brennstoffverformung gelöst werden, sowie eine Evaluierung und Bestätigung des technischen Designs für einen Volllastbetrieb vorgelegt werden. Nach ursprünglichen Plan sollte der Block im Oktober 2013 wieder ans Netz gehen und auf Nennleistung gefahren werden.[6] Über diese Periode für die Prüfungen seitens des Ministeriums für Forschung und Technologie wurde der Reaktor unterkritisch kalt abgefahren, sodass die beiden Natriumkreise von 230 °C auf 105 °C abgekühlt werden konnten.[25]

Die Japan's Atomic Energy Agency behauptete im Januar 2012, dass im Oktober 2011 einen Unfall im CEFR stattgefunden habe und der Block daraufhin vom Netz genommen wurde. Ebenso gab es Bedenken über die Sicherheit der Anlage, dass die Standards sehr niedrig seien und Betten in der Schaltwarte untergebracht worden seien für die Operatoren der Anlage. Das China Institute of Atomic Energy wies diese Anschuldigungen zurück und erklärte offiziell dazu, dass der Reaktor seit Juli abgeschaltet sei und es daher sehr unwahrscheinlich sei, dass ein Unfall während des Betriebs im Herbst 2011 hätte stattfinden können.[28] Im Oktober 2013 schloss der russische Brennstofflieferant TWEL einen Vertrag mit dem Forschungszentrum über die Lieferung neuer Brennelemente für den Reaktor im Wert von 60 Millionen Dollar. Nach Plan sollten die Elemente im März 2014 geliefert werden.[29][30] Am 31. Oktober 2013 wurden die Sicherheitsuntersuchungen am Block abgeschlossen, sodass der Block die Freigabe seitens des Ministeriums für Forschung und Technologie für den weiteren Betrieb erhielt.[31] Nach der Ladung des neuen Brennstoffs wurde am 27. März 2014 der Block erstmals seit 2011 wieder angefahren und mit der energetischen Inbetriebnahme begonnen. Bis zum 28. März wurde der Block auf 27 % der Nennleistung angefahren. Nach Plan sollte gegen Mitte Mai 2014 die Nennleistung erreicht werden.[32] Tatsächlich erreichte der Block seine Nennleistung erstmals am 18. Dezember 2014 um 17:00 Uhr Ortszeit und fuhr für 72 Stunden unter Volllast auf diesem Leistungsniveau. Der Block konnte dabei mit den erzielten Parametern den Sicherheitsanforderungen Rechnung tragen und die Leistungsfähigkeit des Designs unter Beweis stellen.[33] Nach Abschluss des versuchsweisen Volllastbetriebs blieb der Reaktor auf dieser Leistungsebene und fuhr insgesamt 144 Stunden mit der projektierten Nennleistung. Mit Abschluss des erfolgreichen Regulärbetriebs am 22. Dezember 2014 wurde der Block offiziell fertiggestellt und die Entwicklung des Projekts erfolgreich abgeschlossen.[34]

Stilllegung

Obwohl es sich um einen Reaktor der Generation IV handelt liegt die Standzeit nur bei 30 Jahren, sodass 2040 das Auslegungsalter erreicht wird.[6]

Standortdetails

Kartogramm des Reaktorkerns von innen nach außen:
      - 1 Neutronenquelle
      - 8 Steuerstäbe
      - 81 Brennelemente (Reaktorkern)
      - 37 Abschirmelemente 1 (Stahl)
      - 132 Abschirmelemente 2 (Stahl)
      - 167 Abschirmelemente 3 (Stahl)
      - 230 Borabschirmelemente
      - 56 Abgebrannte Brennelemente

Technik

Der CEFR besteht aus einen Reaktor des Typs BN-20 mit einer thermischen Leistung von 65 MW, bei der der Block eine elektrische Bruttoleistung von 25 MW erreicht und davon 20 MW netto in das Elektrizitätsnetz ausspeist.[9] Der ursprüngliche Entwurf des CEFR wurde 1990 von der Volksrepublik China selbst vorgenommen, die jedoch mangels Expertise diese Entwürfe nicht realisieren konnte, weshalb führende russische wie OKBM Afrikantow, RIAR Dimitowgrad, das Kurtschatow Institut, OKB Giodropress, sowie NIKIET den Entwurf der Systeme und der Komponenten des Reaktors vornahmen.[35] Der Kern ist 45 Zentimeter hoch und hat einen äquivalenten Durchmesser von 60 Zentimeter.[6] Der Erstkern aus Uran besaß eine Anreicherung von 64,4 %.[1] Danach sollte der Block mit Mischoxid-Brennelementen aus chinesischer Fertigung bestückt werden, der 97,7 Kilo Plutonium und 42,6 Kilo Uran mit einer Anreicherung von 19,6 % beinhalten sollte. Das Hüllrohrmaterial sollte aus einer Chrom-Nickel-Legierung bestehen. Ausgelegt sind diese MOX-Elemente für einen Abbrand von 60.000 Megawatttage pro Tonne Uran, später soll dieser Wert auf 100.000 Megawatttage pro Tonne Uran gesteigert werden. Nach Plan sollte der Brennstoff in anderen Forschungsreaktoren ab 2012 versuchsweise bestrahlt werden.[36] Die lineare Leistung des Kerns liegt bei 430 Watt pro Zentimeter. Ausgelegt ist er für einen Neutronenfluss von 3,7×1015.[6] Im Kern befinden sich insgesamt 81 Brennelemente, 336 Edelstahreflektoren und 230 Abschirmelemente. Weitere 56 Positionen dienen für die vorläufige Lagerung von abgebrannten Brennelementen.[37]

Das Reaktorgefäß mit einem Durchmesser von acht Meter beinhaltet 260 Tonnen flüssiges Natrium, wie zwei Umwälzpumpen und vier Wärmetauscher.[1] Dort wird das 360 °C heiße Natrium mit einer Flussrate von 1328,4 Tonnen pro Stunde durch den Kern geleitet und auf 530 °C erwärmt. Der sekundäre Kreis beinhaltet ebenfalls Natrium, insgesamt 48,2 Tonnen davon. Dort wird mit einer Flussrate von 986,4 Tonnen pro Stunde die Wärme in den tertiären Wasser-Dampf-Kreis übertragen, der den 480 °C warmen Heißdampf bei einem Druck von  140 Bar bei einer Flussrate von 96,2 Tonnen pro Stunde auf die Turbine leitet. Neben den aktiven Abschaltsystemen besitzt der Reaktor ein passives Nachwärmeabfuhrsystem mit Luftwärmetauschern.[6] Das Nachwärmeabfuhrsystem hat eine thermische Leistung von 1,05 MW und kann die Nachwärmeleistung des Reaktors in Unfallsituationen abführen. Die Kapazität beträgt rund 1,6 % der Reaktorleistung. Während des Normalbetriebs befindet sich das System im Standby-Modus mit einer thermischen Abfuhrleistung von 0,0525 MW. Das System ist bis auf das Ventil zum Öffnen völlig passiv ausgelegt. Bei einem Blackout kann das System jedoch nicht aktiviert werden, einer der Auslegungsmängel des Reaktors. Bei einem Unfallsignal startet das System jedoch automatisch. Bei einem Bruch der Natriumreinigungsleitung des Primärsystems hat der Block ein Anti-Siphon-System, das durch eine einfache passive Wirkung ein großes Natriumleck verhindert und die Natriummenge beim Austreten stark reduzieren kann. Der Block hat als Sicherheitseinschluss ein Confinement, was als Mangel angesehen wird. In einer Studie von 2012 wurde bereits erwähnt, dass ein Containmentsystem besser wäre, da dies bei hypothetischen Störungen mit Einfluss auf den Kern, sowie einem Großbrand des radioaktiven Natriums standhalten könnte. Wie in schnellen Brutreaktoren üblich besitzt auch der CEFR einen Kernfänger.[38]

Verwendungszweck

Der Zweck der Anlage dient der mittel- bis langfristigen Entwicklung von kommerziellen schnellen Reaktoren.[7] Grund für diese Entwicklung ist, dass die Volksrepublik China aufgrund des ambitionierten Kernkraftwerksbauprogrammes mit den bekannten Brennstoffreserven nur rund einige hunderte Jahre über die Runden kommt. Mit dem Bau von schnellen Brütern kann dieser Zeitraum auf einige tausend Jahre gestreckt werden. Wenn das Bauprogramm der Volksrepublik, wie im Jahre 2010 vorgesehen war, so weiterverfolgt werden würde bis 2015 ein Versorgungsdefizit von 10.000 Tonnen Uran entstehen und bis 2030 die 30.000 Tonnen-Marke überschreiten. Bereits 2010 importierte die Volksrepublik zur Versorgung neuer Reaktoren mehr als 5000 Tonnen Uranerz. Mit Brutreaktoren ist die Nutzung weitaus effizienter möglich und ein Umgehen einer Defizits möglich.[35]

Daten des Reaktorblocks

Der CEFR besteht aus einem im Betrieb befindlichen Block.

Reaktorblock[9] Reaktortyp Leistung Baubeginn Netzsyn-
chronisation
Kommer-
zieller Betrieb
Stilllegung
Typ Baulinie Netto Brutto
CEFR SBR BN-20 20 MW 25 MW 10.05.2000 21.07.2010 21.07.2011

Einzelnachweise

  1. a b c d e f Nuclear Engineering International: Entering a new era, 08.01.2010. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  2. a b c Kerntechnische Gesellschaft e.V.: ATW: Internationale Zeitschrift für Kernenergie, Band 42,Ausgaben 1-6. Verlagsgruppe Handelsblatt, 1997. Seite 57, 316.
  3. United States. Dept. of Energy. Office of Scientific and Technical Information, United States. Dept. of Energy. Technical Information Center: Energy Research Abstracts, Band 19,Ausgabe 7. Technical Information Center, U.S. Department of Energy, 1994. Seite 142.
  4. United States. Foreign Broadcast Information Service: FBIS Report: Central Eurasia, Ausgaben 12-17. The Service, 1993. Seite 18.
  5. European Nuclear Society, u.a.: Transactions of the American Nuclear Society, Band 70. Academic Press, 1994. Seite 61.
  6. a b c d e f g h i j k Hongyi Yang: ECNOMIC ESSUES OF FAST REACTOR IN CHINA, 12.09.2013. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  7. a b c American Nuclear Society: Nuclear News, Band 39,Ausgaben 7-13. American Nuclear Society, 1996. Seite 73.
  8. American Nuclear Society: Nuclear News, Band 42,Ausgaben 1-8. American Nuclear Society, 1999. Seite 132.
  9. a b c d e f Power Reactor Information System der IAEA: „China, People's Republic of“ (englisch)
  10. International Atomic Energy Agency: Country nuclear power profiles, Teil 1. International Atomic Energy Agency, 2004. ISBN 9201069049. Seite 1100.
  11. a b Российское атомное сообщество: ОАО «ОКБМ Африкантов» закончило монтаж и наладку основного оборудования исследовательского реактора на быстрых нейтронах CEFR в Китае, 07.04.2009. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  12. World Nuclear News: Chinese fast reactor nears commissioning, 07.04.2009. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  13. a b Российское атомное сообщество: "Дочка" Атомэнергопрома закончила монтаж и наладку оборудования реактора CEFR в КНР, 08.04.2009. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  14. Российское атомное сообщество: Китайский экспериментальный реактор CEFR заполнили натрием, 27.05.2009. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  15. Nuclear Engineering International: China’s experimental fast reactor: commissioning on schedule, 29.06.2009. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  16. Brian G. Chow, u.a.: The Proposed Fissile-Material Production Cutoff: Next Steps. Rand, 1995. ISBN 0833023594. Seite 14.
  17. IAEA: Comparative assessment of thermophysical and thermohydraulic characteristicsm of lead, lead-bismuth and sodium coolants for fast reactors, Juni 2002. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  18. International Atomic Energy Agency: Status Of Advanced Light Water Reactor Designs 2004. International Atomic Energy Agency, 2004. ISBN 9201048041. Seite 10.
  19. Российское атомное сообщество: Нейтронные калифорниевые источники НИИАРа участвовали в запуске японского энергетического реактора, 20.04.2009. Abgerufen am 04.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  20. Российское атомное сообщество: НИИАР готов продолжить сотрудничество с китайскими специалистами по быстрым реакторам, 27.07.2010. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  21. Российское атомное сообщество: На китайском экспериментальном реакторе CEFR начата загрузка топлива, 15.06.2010. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  22. World Nuclear News: Criticality for fast reactor, 22.07.2010. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  23. Российское атомное сообщество: В Китае успешно достигнута критичность первого экспериментального ядерного реактора на быстрых нейтронах, 23.07.2010. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  24. Nuclear Engineering International: Criticality for China’s first fast reactor, 23.07.2010. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  25. a b C. LATGÉ: EDUCATION & TRAINING IN SUPPORT TO SODIUM FAST REACTORS AROUND THE WORLD, 04.03.2013. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  26. a b Российское атомное сообщество: Первый в Китае реактор на быстрых нейтронах (CEFR) включен в сеть, 21.07.2011. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  27. World Nuclear News: Chinese fast reactor starts supplying electricity, 21.07.2011. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  28. The Telegraph: China denies nuclear accident, 27.01.2012. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  29. Российское атомное сообщество: ТВЭЛ в марте 2014 г поставит партию ядерного топлива для реактора CEFR в Китае, 21.10.2013. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  30. Nuclear Engineering International: TVEL wins $1bn nuclear fuel contract for China's Tianwan 3&4, 22.10.2013. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  31. Xinhua News: China makes nuclear power development, 31.10.2013. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  32. Российское атомное сообщество: Китай приступил к энергопуску российского экспериментального быстрого реактора CEFR, 28.03.2014. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  33. Bjx.Com.Cn: 中国实验快堆首次实现满功率运行, 19.12.2014. Abgerufen am 19.12.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  34. Российское атомное сообщество: Китайский быстрый реактор CEFR, созданный при участии АО «ОКБМ Африкантов», выведен на 100 % мощности, 25.12.2014. Abgerufen am 25.12.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  35. a b Российское атомное сообщество: На реакторе CEFR достигнута самоподдерживающаяся цепная реакция, 23.07.2010. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  36. Nuclear Engineering International: Chinese nuclear fuel, 01.06.2012. Abgerufen am 05.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)
  37. Thomas B. Kingery: Nuclear Energy Encyclopedia: Science, Technology, and Applications. John Wiley & Sons, 2011. ISBN 1118043480.
  38. Lixia Ren: severe accidents analysis in CEFR and technology gaps, 11.06.2012. Abgerufen am 09.08.2014. (Archivierte Version bei WebCite)

Siehe auch